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Robert Downey jr. Iron Man bewältigt seinen Darth Vader

Robert Downey jr. hat es geschafft. Er kämpfte im Film und auch im Leben. Am Ende Siegreich! Marvel, der Comic aus dem die Verfilmungen sind. „Iron Man“ der Comic-Held wie er im Hefte steht. Als „Eisen Mann“ wird der Aufrüster zum Abrüster und bekämpft die Waffenindustrie. Doch der Kampf, den der Schauspieler und Mensch im wahren Leben mit sich selbst ausfocht, war härter als seine Rüstung die er im Film trug.

Hineingeboren in eine Scheinwelt aus Film und Licht, spielte er schon mit fünf Jahren eine erste Rolle. Ob das schon Selbstbestimmung war, sei dahingestellt. Eines wissen wir jedoch genau: aus dem Sohn eines Independent Regisseurs und einer Schauspielerin wurde nicht gleich der große Iron Man. Der junge Robert schien alles ausprobieren zu wollen, was die Sinne benebeln vermag. Man sagt dass er mit 12 Jahren seinen ersten Joint rauchte. Marihuana als Einstiegsdroge!?

Er stürzte, wurde aber 1987 ein wenig abgefedert mit viel Aufmerksamkeit und Anerkennung für seine Leistung in dem Streifen „Unter  Null“. Die Ironie dahinter barg die Rolle selbst. Als kokainsüchtiger Junkie stirbt er an einer Überdosis, während seine Freunde alles tun um ihn zu retten. Es gab Stationen wie die Darstellung des wunderbaren Charlie Chaplin (wofür er auch mit etlichen Nominierungen belohnt wurde), aber auch eine Rolle in dem Gewalt- und Drogenbehafteten Film
Natural Born Killers.

Im echten Leben waren leider auch die Drogen echt. Der wunderbare Schauspieler driftete völlig ab, wurde sogar aus der hoch gelobten, laufenden Produktion der TV-Serie „Ally McBeal“ ausgeschlossen. Und das trotz mehrfacher Nominierungen als bester Nebendarsteller, für den Emmy, den Screen Actors Guild Award, sowie den Golden Globe. Letzteren gewann er. Sich selbst jedoch verlor er. Haftstrafen wegen Drogen- und Waffenbesitzes, Verstöße gegen Bewährungsauflagen, Alkohol am Steuer, Pöbeleien und etliche andere Ausrutscher waren bei dem heute so gefeierten Star keine Seltenheit. Entzugsversuche scheitern. Seine erste Ehe scheitert. Er scheitert! Das zumindest glauben die Kritiker.

Doch Robert Downey jr. schafft das Unfassbare. Sein freiwilliger Gang in psychiatrische Behandlung wegen Depressionen, wie er selbst angab, könnte der tatsächliche Anfang des Verstehens sein. Gerettet hat ihn am Ende aber eine Frau. Er lernte sie am Set zu „Gothika“ kennen. Mel Gibson als Regisseur und Freund gab ihm 2003 noch eine Chance sich als Schauspieler zu beweisen.

Die Produzentin des Films war Susan Levin. ’Er schien so seltsam, und war gleichfalls so attraktiv’, soll sie gedacht haben, und er!? ’Lust auf Dinner, Levin?’ bat er angeblich unbeholfen ums erste Date. Sie hatte Lust. Und, sie war die Richtige ahnte Mr. Downey jr.. ’ich fühlte mich so wohl in meiner Haut’ Dann aber kam ER zurück! Sein Darth Vader, wie der Schauspieler die schlechte Seite seines Selbst bezeichnet, brach noch einmal durch. Susan stellte ihn vor die Wahl; die Liebe oder Drogen.
Er entschied sich für die Liebe, machte einen letzten Entzug und heiratete Susan im Jahr 2005. 2012 wird das Glück perfekt sein. Die beiden erwarten die Frucht ihrer Liebe. Ihr gemeinsames Kind.

Große Gefühle, sowie der eiserne Wille des Iron Man, überwältigten das dunkle Innere und ein heller Stern steht über Robert Downey jr. Er ist clean, trocken, glücklich und grandios. Filme wie „Kiss Kiss Bang Bang“, „Iron Man“ (der erste), als wunderbarer „Sherlock Holmes“ und auch der zweite Teil als Super Held in „Iron Man2“ zeigen einen fantastischen Darsteller.

IGTV freut sich für den Schauspieler und auf viele weitere sehenswerte Darstellungen seinerseits.

Text: Jeanie Scholze

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