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Keith Richards ging zum Dealer nur bewaffnet

Guns, Drugs & Rock´n´Roll

Guns, Drugs & Rock´n´Roll © Matthias Krüttgen / Fotolia

Der Rolling Stones Mitbegründer und Lead-Gitarrist Keith Richards ist für seine Drogen-Eskapaden fast so berühmt wie für seinen musikalischen Erfolg. In der Regel macht der extravagante Musiker einen sehr selbstbewussten und eher furchteinflößenden Eindruck auf seine Mitmenschen. Nun gestand der Keith Richards, dass er nur bewaffnet zum „Drogen-Shopping“ beim Dealer seiner Wahl ging. Gegenüber der britischen Zeitung „News Of The World“ verriet Richards außerdem, dass in seinem neuen Buch „Life“ einige interessante Erfahrungen niedergeschrieben sind. Er benötigte drei Jahre für die Vollendung seiner Memoiren. Natürlich geht es hierbei im Wesentlichen um das altbewährte Klischee „Sex, Drugs & Rock ‘n‘ Roll“ in Richards‘ Leben. Somit ist sein aktuelles Buch mit Sicherheit kein Langweiler, sollte aber nicht zum Nachahmen animieren. Immerhin ist es ein medizinisches Wunder, dass der charismatische Gitarrist noch am Leben ist, da er über Jahrzehnte nicht nur Haschisch, sondern auch Kokain, Heroin und Opium konsumiert hat.

Mann mit Pistole

Stones-Gitarrist hatte Angst vor Überfällen © Gina Sanders - Fotolia.com

Nicht nur gesundheitlich hatte Richards durch den intensiven Drogenkonsum Probleme. Er wurde u.a. mehrfach verhaftet und konnte auch seinen Beruf als Gitarrist nicht immer korrekt ausführen. Bei einem Konzert der Rolling Stones ist er während der Performance des Songs „Fool To Cry“ live on stage vor tausenden von Fans eingeschlafen. In seinem Buch verrät Richards auch, dass er die Asche seines verstorbenen Vaters mit Kokain vermischte und sich als Line durch die Nase schnupfte. Die verbliebene Asche hat er dann in der Natur verteilt und auf diese Art seinem Vater die letzte Ehre erwiesen.

Als der Drogenkonsum seinen Höhepunkt erreichte, trug Richards stets eine Waffe mit sich, da er Angst vor Überfallen seitens der Drogendealer hatte. Anfangs bewaffnete sich Richards mit einer Pistole, später allerdings mit einem Gewehr, um mit einer größeren Reichweite auch noch Dealer zu erwischen, die mit seinem Hab und Gut auf der Flucht wären. Seine Lieblingswaffe zu dieser Zeit war eine „Smith & Wesson“, da diese keinen Sicherheitshebel haben. Nun sind die Zeiten des Waffenbesitzes bei Richards laut eigener Aussage vorbei. Lediglich ein Messer trägt er derzeit bei sich, welches an seinem Gürtel befestigt ist.

Kurioserweise hat sich das Stones-Urgestein Rock ‘n‘ Roll untypisch vor vier Jahren lebensgefährlich bei einer Baumkletteraktion verletzt. Er fiel von einem Kokosnussbaum und erlitt ein Blutgerinnsel im Hirn und mehrfache Knochenbrüche.

Aber Richards hat auch Positives zu berichten. Glücklicherweise ist er von den harten Drogen losgekommen und möchte sogar anderen Betroffenen helfen. Einer seiner ersten „Patienten“ ist sein Musiker-Kollege Pete Doherty.

IGTV ist begeistert von der Wandlung des Stones-Gitarristen und wünscht weiterhin viel Erfolg auf dem cleanen Weg.

Text: Oliver Stollorcz

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