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CBD- alles was man wissen muss

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. Das Cannabidiol wird aus der Hanfpflanze gewonnen, hat aber anders als Marihuana oder Haschisch keine psychoaktive beziehungsweise berauschende Wirkung. Durch sein vielfältiges Einsatzgebiet ist CBD inzwischen sehr bekannt.

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Wirkungen und Nebenwirkungen des CBDs

Die Wirkung von CBD Produkten ist vielfältig. Seit auch Marihuana als medizinisches Produkt zugelassen wurde, erhoffen sich viele Menschen eine Linderung von Schmerzen. Allerdings sorgt die Neuheit der Nutzung von dem Cannabidiol leider auch dafür, dass bis jetzt erst wenige wissenschaftliche Erkenntnisse zur tatsächlichen Wirkung vorliegen. Genutzt werden kann es jedoch zur Stressbewältigung, Beruhigung, Linderung von Schmerzen (auch chronischen Schmerzen) und noch vielem mehr. Durch die schmerzlindernde Wirkung bei Beschwerden wird CBD auch für die Behandlung von Migräneneingesetzt. Ganze 10 Prozent der deutschen leiden unter den sehr starken Kopfschmerzen. Weitere Einsatzgebiete des CBDs sind außerdem Rheuma, Kopf- und Rückenschmerzen. Aber auch für Diabetes soll CBD eine vorbeugende Wirkunghaben. Bei einem Tierversuch an Mäusen haben Wissenschaftler herausgefunden, dass übergewichtige Mäuse, denen CBD verabreicht wurde ein geringeres Risiko hatten an Diabetes zu erkranken, obwohl sie durch das Übergewicht tendenziell eigentlich gefährdeter als andere Tiere waren. Leider hat aber auch CBD Nebenwirkungen, wobei diese wohl selten auftreten sollten. Nebenwirkungen treten dabei wohl vor allem im Bereich der Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln auf. Es rentiert sich also, sich vor dem CBD Konsum zu informieren, mit welchen Arzneimitteln sich das Cannabis Produkt nicht gut verträgt.  Zu den bereits aufgetreten Nebenwirkungen gehören eine Veränderung bei Appetit und Gewicht. CBD kann nämlich zu mehr Appetit führen, was zu einer Gewichtszunahme führt. Allerdings kann diese Nebenwirkung auch positiv genutzt werden für Krankheitsbilder, mit welchen ein verminderter Appetit einhergeht. Weitere Nebenwirkungen sind Schwindel, Durchfall (oft bei Produkten von eher schlechter Qualität), Müdigkeit und einem trockenen Mund. Weitere Risiken bei der Einnahme kommen vor allem von CBD Produkten mit einer minderwertigen Qualität oder einer Überdosierung beziehungsweise Falsch-Dosierung. Schwangere Personen solltenübrigens kein CBD konsumieren, zwar sind Wirkungen und Nebenwirkungen dazu noch nicht ausreichend erforscht, aber selbst ein sehr geringer THC Konsum kann zu potenziellen Risiken führen.

CBD – worauf achten ?

Bei der Einnahme von CBD gibt es wenig zu beachten. Je nachdem welches Produkt konsumiert werden soll ist die Einnahme unterschiedlich. Bei CBD Ölen bzw. CBD Tropfen sollte auf die empfohlene Dosierung des Produktes geachtet werden. Dann einfach das Fläschchen leicht schütteln. Die Tropfen dann für circa 60 Sekunden im Mund behalten, bevor sie geschluckt werden. Anschließend sollte man im besten Fall 15 Minuten lang keine Flüssigkeiten zu sich nehmen. Die Haltbarkeit des CBDs ist oft lange. Nach dem Öffnen müssen Tropfen im Schnitt innerhalb von drei Monaten aufgebracht werden. Gelagert werden sollten sie dabei am besten stehend, lichtgeschützt und kühl. Wenn Tropfen oder Öle falsch gelagert werden kann es dazu führen, dass die Wirkung schwächer wird oder sogar gänzlich aufhört. Es gibt jedoch nicht nur CBD Öle, sondern bereits viele andere Produkte auf dem Markt. Unter anderem gibt es auch Kapseln, oder sogar CBD Tee, Gele oder Liquids zur Verwendung in E-Zigaretten. Die Auswahl de Produkte wird dabei voraussichtlich sogar noch weiter zunehmen, viele Start Ups haben CBD als zukunftsträchtiges Produkt erkannt und vermarkten es auf unterschiedlichste Arten.

Text: StefT

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