Ihre Gesundheit

Dieses Glossar befindet sich im Aufbau und wird täglich erweitert. Daher erhebt es auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie eine Definition zu einem medizinischen Begriff haben, der dieses Lexikon erweitert freuen wir uns auf Ihren Beitrag. Klicken Sie hier um uns eine Nachricht zu schicken.

 

Hautschutz

Die Haut ist unser flächenmäßig größtes Organ und schützt den Koerper normalerweise gut vor zahlreichen Umwelteinflüssen.
Der ständige Kontakt mit Wasser und bestimmten Chemikalien wie Desinfektions- und Pflegemitteln führen zu einer starken Belastung der Haut und nicht selten zu einem Abnutzungsekzem. Bestimmte Berufe aber auch Menschen mit Inkontinenz oder offenen Wunden sind hiervon besonders betroffen. Schädlich für die Haut sind aber auch alle Umweltextreme, etwa große Kälte, lang anhaltende Trockenheit oder übermäßiges Sonnenstrahlung. Selbst Allergien und Unverträglichkeiten können die Haut schädigen.
In allen Fälen ist ein guter Hautschutz unabdingbar. Je nach Belastung bieten zweckmäßige Kleidung bis hin zu Schutzkleidung und spezielle Hautcremes einen guten Schutz.

 

HIV

Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome, englisch für „erworbenes Immundefektsyndrom“), bezeichnet eine Krankheit, die beim Menschen durch Infektion mit dem HI-Virus (Humanen Immundefizienz-Virus) ausgelöst wird und allmählich das Immunsystem zerstört.
Bei den Erkrankten kommt es zu lebensbedrohlichen Infektionen und Tumoren. Durch die Schwächung des Immunsystems sind sie besonders anfällig für sonst harmlose Erkrankungen die durch Pilze, Parasiten, Bakterien oder Viren ausgelöst werden. Nicht selten führen diese zum Tod.
Zwischen der Infektion mit dem HI-Virus und ersten Symptomen der Krankheit können mehrere Jahre (Latenzzeit) vergehen, was die Ansteckungsgefahr deutlich erhöht. Übertragen wird der Virus durch Körperflüssigkeiten wie Blut und Sperma über offene Wunden in den Schleimhäuten und Verletzungen in der Haut. Ein hohes Infektions-Risiko besteht daher vor allem beim Geschlechtsverkehr ohne Kondom und bei gemeinsamer Benutzung kontaminierter Drogenspritzen. Die Möglichkeit, sich durch Bluttransfusionen zu infizieren, ist durch die strenge Überwachung von Blutspendern in Deutschland weitgehend ausgeschlossen.
Vernachlässigbar ist die Gefahr einer Ansteckung beim normalen Umgang mit HIV-Infizierten, etwa beim Küssen, Berühren der Haut, Besuch von Sauna, öffentlichen Toiletten und Bädern usw.
Neuere Medikamente die bereits während der symptomfreien Zeit zum Einsatz kommen, können die Lebenserwartung der HIV-Infizierten deutlich verlängern. Eine Heilung ist jedoch nicht möglich, da die HI-Viren nicht vollständig aus dem Körper entfernt werden können.

 

Hormone

Hormone sind körpereigene Botenstoffe, die Informationen zwischen den Organen oder Geweben übermitteln und vom Körper selbst gebildet werden. Sie lösen unterschiedlichen Wirkungen in den jeweiligen Zielorganen aus und regulieren dadurch eine Vielzahl an Körperfunktionen zum Beipiel:
• der Zucker- und Fettstoffwechsel, die Nahrungsaufnahme
• der Monatszyklus der Frau, die Sexualentwicklung bei Mann und Frau
• das Knochenwachstum
• die Anpassung an Angst und Stress

Damit ein Hormon eine Wirkung entfalten kann, muss ein so genannter Rezeptor an den Zellen des Zielorgans vorhanden sein. Auf diese Weise können nur Zellen mit dem passenden Hormonrezeptor die Informationen des in die Blutbahn ausgeschüttet Hormons »lesen« und verarbeiten.

Die moderne Medizin ist in der Lage in den Hormonhaushalt des Körpers einzugreifen und so Einfluss auf bestimmte Prozesse zu nehmen. Eines der bekanntesten Beispiele ist die nicht unumstrittene hormonelle Schwangerschaftverhütung bei der Frau.

 

Hüftgelenk

Das Hüftgelenk ist ein kräftiges, sehr bewegliches Kugelgelenk, welches den Oberschenkelknochen (Femur) mit dem Becken verbindet. Hierbei ist das obere Ende des Oberschenkelknochens als Kugelkopf ausgebildet, der in die passende Aufnahme (Pfanne) des Beckenknochens greift.

 

Hymen

Das Jungfernhäutchen ist eine dünne Membran, die den Scheideneingang der Frau teilweise verdeckt. Viele Menschen glauben immernoch, dass das Jungfernhäutchen nur beim Geschlechtsverkehr einreißen kann und eine Blutung beim Geschlechtsakt die Keuschheit und Unversehrtheit der Frau belegt. Insbesondere in einigen Kulturen, in denen die Jungfräulichkeit als Voraussetzung für die Ehe gilt, ist diese Annahme sehr verbreitet.
Tatsächlich haben aber nur 50 Prozent der Frauen eine Blutung bei ihrem ersten Geschlechtsverkehr – nicht immer wird das Hymen beschädigt.
Viel wahrscheinlicher ist, dass die Membran durch körperliche Betätigungen wie Reiten, Radfahren und Gymnastik, durch Stürze, die Verwendung von Tampons oder durch Masturbation beschädigt oder eingerissen wird. Darüber hinaus gibt es Frauen, die bereits ohne Hymen geboren werden. Meist unbegründet ist die Angst vieler Mädchen, das Hymen könnte bei einer ersten gynäkologischen Untersuchung einreißen. Von einigen Spezialkliniken wird in jüngster Zeit die Möglichkeit einer Hymenrekonstruktion angeboten.

 

Impfung gegen Schweinegrippe – was gibt es zu beachten?

Zur Zeit wird in der Öffentlichkeit die Impfung gegen die Schweinegrippe (H1N1) heftig diskutiert. Zum Einem geht es hierbei um die Zwei-Klassen-Behandlung bei der Verabreichung der unterschiedlichen Impfstoffe, wie z. B. der „Spiegel“ sie in einer aktuellen Ausgabe darstellt, zum Anderen geht es um die Wirksamkeit und die zusätzlichen gesundheitlichen Risiken, die durch eine Massenimpfung mit einem Impfstoff, der durch ein Adjuvan versetzt ist.

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„Rheumadiagnostik”

Rheumatische Erkrankungen betreffen nicht nur den Bewegungsapparat sondern oftmals auch innere Organe, das Nervensystem, die Augen und die Haut. Eine umfassende apparative Diagnostik unter Einsatz leistungsfähiger, den Patienten möglichst wenig belastender Methoden ist daher eine wichtige Aufgabe der internistischen Rheumatologie und klinischen Immunologie.

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„Linse mit Gleitsichteffekt”

Die ESCRS, der europäische Kongress für Refraktive und Katarakt Operateure, findet vom 18. bis 20. Februar in Istanbul statt. IGTV hat Prof. Dr. Manfred Tetz gebeten unseren Gesundheitsinteressierten die wesentlichen Innovationen für den Patienten zu erläutern.

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