Unter erektiler Dysfunktion bzw. Impotenz verstehen viele jede Art von Erektionsproblemen beim Mann. Der Penis versteift sich nicht ausreichend oder lange genug um einen befriedigenden sexuellen Akt zu erleben. Mediziner sprechen von einer erektilen Dysfunktion erst, wenn die Probleme über ein halbes Jahr anhalten und 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos sind.
Die Ursachen sind vielfaeltig und können körperlicher oder seelischer Natur sein. In einigen Fällen weist eine erektile Dysfunktion auf schwerwiegende Erkrankungen von Herz, Blutkreislauf, Stoffwechsel oder Nerven hin. Bei 20 bis 30 Prozent der Patienten ist die Ursache für die mangelnde Potenz rein psychisch.
Behandelt wird die ED meist mit Medikamenten, die die Erektionsfähigkeit auf chemischem Wege verstärken.
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Impotenz
Informationsangebot des Bundesgesundheitsministeriums zum Start der Impfungen gegen die Neue Grippe
Rechtzeitig vor dem Start der Impfungen, den die Länder für den 26. Oktober 2009 planen, hat das BMG sein Informationsangebot überarbeitet. Eine neue Internetplattform und das Bürgertelefon bieten Bürgerinnen und Bürgern solide und faktenbasierte Informationen rund um die neue Grippe, den Impfstoff und die Impfung.
[...] weiterlesenInsulin
Insulin ist ein körpereigenes Hor¬mon, das von der Bauchspeicheldröse gebildet wird. Es sorgt nach der Nahrungsaufnahme für eine rasche Senkung des Blutzuckerspiegels indem er den Weitertransport des in Blutplasma und Gewebeflüssigkeit enthaltenen Zuckers (Glukose) in das Zellinnere regelt.
Vor allem Leber- und Muskelzellen können in kurzer Zeit große Mengen von Glukose aufnehmen und in Form von Glykogen speichern oder bei Bedarf in Energie umwandeln. Insulin regelt auf diese Weise auch den Fettstoffwechsel und verhindert, dass Körperfett abgebaut wird. Produziert der Körper viel Insulin, zum Beispiel wenn sehr viele stärkehaltige Lebensmittel (vgl. Glykaemischer Index) gegessen werden, kann das sogar den Appetit steigern und so zu einer Gewichtszunahme führen.
Jungfernhäutchen
Das Jungfernhaeutchen ist eine duenne Membran, die den Scheideneingang der Frau teilweise verdeckt. Viele Menschen glauben immernoch, dass das Jungfernhaeutchen nur beim Geschlechtsverkehr einreißen kann und eine Blutung beim Geschlechtsakt die Keuschheit und Unversehrtheit der Frau belegt. Insbesondere in einigen Kulturen, in denen die Jungfraeulichkeit als Voraussetzung für die Ehe gilt, ist diese Annahme sehr verbreitet.
Tatsaechlich haben aber nur 50 Prozent der Frauen eine Blutung bei ihrem ersten Geschlechtsverkehr – nicht immer wird das Hymen beschaedigt.
Viel wahrscheinlicher ist, dass die Membran durch koerperliche Betaetigungen wie Reiten, Radfahren und Gymnastik, durch Stuerze, die Verwendung von Tampons oder durch Masturbation beschaedigt oder eingerissen wird. Darueber hinaus gibt es Frauen, die bereits ohne Hymen geboren werden. Meist unbegruendet ist die Angst vieler Maedchen, das Hymen koennte bei einer ersten gynaekologischen Untersuchung einreißen. Von einigen Spezialkliniken wird in juengster zeit die Moeglichkeit einer Hymenrekonstruktion angeboten.
Kaffee
Der Kaffee wird aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen hergestellt und gilt hierzulande als Genussmittel mit aufmunternder und konzentrationssteigender Wirkung. Hierfür wird das in dem Kaffee enthaltene Koffein verantwortlich gemacht, welches den schlaffördenden Botenstoff Adneosin blockiert. Etwa 15 Minuten nach dem Kaffeegenuss ist das Koffein im Blut angekommen und entfaltet seine aufputschende Wirkung. Bis dahin ist Kaffee eher beruhigend und fördert sogar das Einschlafen.
Andere gesundheitliche Einflüsse, die dem Kaffee zugeschrieben werden sind umstritten. So nahm man früher an, dass übermäßiger Kaffeegenuss die Insulinmenge, den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel erhöhen und dem Körper Wasser entziehen würde. Neuere Studien, die jedoch zum Teil von der Kaffeeindustrie in Auftrag gegeben wurden, geben Entwarnung und schreiben dem Kaffee eher gesundheitsförderliche Wirkungen zu. Nach diesen kann regelmäßiger Kaffeegenuss sogar das Risiko an Parkinson, Alzheimer, Diabetes Typ 2 oder Krebs zu erkranken deutlich senken. Eine Wirkung, die nicht allein auf das Koffein sondern auf die vielen anderen im Kaffee enthaltenen Substanzen wie den Antioxidantien zurückgeführt wird.
Eines ist aber sicher: Wie bei allen Genussmitteln ist übermaeßiger Kaffeekonsum schädlich und führt zu Nervösität, Ängstlichkeit, Unruhe, Schlaflosigkeit und zu einer leichten Abhängigkeit mit Entzugssymptomen wie Kopfschmerz.
Karies
Viele Mikroorganismen in der Mundhöhle ernähren sich von leicht verwertbaren Substanzen – vor allem von Zucker. Dabei scheiden sie Stoffwechselprodukte (Säuren) aus, die den Zahnschmelz angreifen und entkalken (demineralisieren). Als Folge entsteht zuerst unter der noch intakten Schmelzoberfläche eine entkalkte Stelle (Kreidefleck/Initialläsion). Schreitet die Entkalkung weiter voran, bricht die Schmelzoberfläche ein – ein Loch, „Karies“, ist entstanden.
Als wirkungsvollste Vorsorgemaßnahme haben sich in den letzten Jahrzehnten die Fluoride in Zahnpasten erwiesen. Weitere kariesprophylaktische Maßnahmen sind regelmäßige Mundhygiene, gesunde Ernährung und regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen.
(Quelle: www.zahngesundheit-aktuell.de)




