Ihre Gesundheit

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Klimakterium

Ab dem 45. Lebensjahr verlangsamen die Eierstöcke einer Frau die Bildung der Östrogene, die für die Regulation des Monatszyklus verantwortlich sind. Schließlich bleibt die Monatsblutung ganz aus (Menopause). Diese natürliche Umstellungsphase des Körpers nennt man Wechseljahre. Sie sind keine Krankheit. Dennoch können vor allem die starken Schwankungen in den Hormonspiegeln zu Beschwerden führen, die Krankheitswert haben. Beobachtet werden Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzklopfen u.a. Die Veränderungen im Hormonhaushalt bringen oft auch die Psyche durcheinander was sich in labiler Stimmungslage, Reizbarkeit, Aggressionen, Depressionen und Erschöpfungszuständen äußern kann. Die Beschwerden und der Zeitrahmen bis sich der Hormonspiegel auf einem neuen Niveau eingestellt hat kann von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Die durchschnittliche Dauer der Wechseljahre bei einer Frau beträgt etwa 10 Jahre.

Auch beim Mann sind mit zunehmendem Lebensalter körperliche Veränderungen wie Abnahme des Libidos, verminderter Bartwuchs und Abbau der Muskeln zu beobachten, die mit einem sich verändernden Hormonhaushalt erklärbar sind und als Wechseljahre beim Mann begriffen werden können.

 

Kniegelenk

Was gemeinhin als „Knie“ bezeichnet wird, ist das Gelenk zwischen dem unteren Ende des Oberschenkelknochens (Femur) und dem oberen Ende des Schienbeins (Tibia). Das Wadenbein (Fibula) als zweiter Unterschenkelknochen hat im Kniegelenk keine Funktion.

 

Knochenbrüchigkeit

Die Osteoporose bezeichnet eine Skeletterkrankung, bei die Knochenregeneration gestört ist.
Normalerweise wird altes Knochengewebe ständig abgebaut und durch neues ersetzt. Gesteuert wird dieser Vorgang durch verschiedene Hormone. Bei der Osteoporose wird mehr Knochengewebe abgebaut als neu gebildet was zu einer Verringerung der Knochendichte und einem Verlust an Knochensubstanz führt. Die Folge sind poröse Knochen, die leichter brechen.
Frauen sind deutlich häufiger (80%) betroffen als Männer (20%). Als Folge der hormonellen Umstellung nach der Menopause beschleunigt sich ihr Knochenschwund zusätzlich.

Richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung können den Knochenschwund bzw. das weitere Fortschreiten der Krankheit weitgehend verhindern. Besonders wichtig ist die Aufnahme von Kalzium und Vitamin D, die als Knochenbausteine gelten. Vitamin D sorgt für die Aufnahme des Kalziums aus dem Darm ins Blut und für dessen Einlagerung in die Knochen. Es wird unter der Einwirkung von Sonnenlicht in der Haut gebildet weshalb ein regelmäßiger Aufenthalt an der frischen Luft auch für die Knochengesundheit wichtig ist.

Die Osteoporose verursacht nach neueren Schätzungen Kosten in Milliardenhöhe und ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die am meisten unterschätzte und vernachlässigte Gesundheitsstörung unserer Zeit.

 

Koitus

Mit dem Begriff Geschlechtsverkehr (Koitus) bezeichnete man ursprünglich die sexuelle Vereinigung, bei der der Mann seinen erigierten Penis in die Scheide der Frau einführt (Vaginalverkehr), ein Vorgang der nach vorherrschender Moralvorstellung ausschließlich der Fortpflanzung zu dienen hatte. Heute benutzt man den Begriff immer mehr als Sammelbegriff für jede Art von gegenseitiger Stimulation der Geschlechtsorgane, also auch die mit Hand und Mund bzw. durch einen gleichgeschlechtlichen Partner.

Der Geschlechtsverkehr ist für beide Geschlechter ein besonderes und intimes Gefühl, trotzdem wird er sehr unterschiedlich erlebt. Männer sind beispielsweise durch äußere Reize sehr schnell zu stimulieren, entsprechend schnell erregt und nach dem Samenerguss (Ejakulation) eher verausgabt und unempfänglich für weiteren Verkehr. Frauen brauchen oft länger um in eine ähnliche Erregungsphase zu kommen, sind leichter abgelenkt und haben meist einen längeren Orgasmus, der nur langsam abklingt. Am Höhepunkt der Lust produziert die Frau Scheidenflüssigkeit und die Gebärmutter richtet sich auf, die Scheide verengt sich, was den Spermien des Mannes einen leichteren Weg in die Gebärmutter schafft. Die Gleitflüssigkeit sorgt für beide Geschlechter für zusätzliche Erregung. Während des Orgasmus entsteht ein wohliges, entspannendes Gefühl. Der Grund dafür ist die vermehrte Ausschüttung von Endorphinen, das sind körpereigene Substanzen, die euphorisierend und schmerzlindernd wirken.
Auf Grund sich wandelnder Moralvorstellungen erleben junge Menschen ihren ersten Geschlechtsverkehr immer früher und haben in Folge immer mehr Sexualpartner. Damit steigt nicht nur die Gefahr ungewollter Schwangerschaften sondern auch die der Ansteckung mit Krankheiten. Allgemein zugängliche Verhütungsmittel und insbesondere die Verwendung eines Kondoms können wirkungsvoll vor Schwangerschaft und Ansteckung schützen.

 

Kolon

Kolon ist der vorletzte Abschnitt des Verdauungssystems. Es handelt sich um eine durchgehende, etwa 1,5 m lange Röhre, die im Bogen durch die Bauchhöhle verläuft.

 

Komplementärmedizin

Die Komplementärmedizin, auch Erfahrungs- oder Alternativmedizin genannt, beruht meist auf natürlichen Heilverfahren (Naturheilkunde) und greift auf Jahrhunderte alte Erfahrungen traditioneller Heilkunst zurück.
Anders als die westliche Schulmedizin, die sich vor allem mit der Entstehung, Erkennung und Behandlung einzelner Krankheiten (Pathogenese) beschäftigt, nutzt die Komplementärmedizin die körpereigenen Selbstheilungskräfte um die individuelle Gesundheit wieder in Balance zu bringen und zu halten.
Damit ist sie weniger eine »Alternative« zu der westlichen »Reparaturmedizin«, als eine hervorragende Ergänzung, die vielen Menschen mit konkreten Beschwerden, Leiden und sogar austherapierten Krankheiten zu mehr Lebensqualität und Gesundheit verhelfen kann.
Immer mehr Ärzte setzen komplementärmedizinische Verfahren zur Behandlung ihrer Patienten ein und arbeiten mit verschiedenen Naturheilern, Homöoptahen, Therapeuten und Heilpraktikern usw. zusammen.

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