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Ihre Gesundheit

Zeckenzeit

Vorsicht_Zecken_Jens Bredehorn pixelio.de

Vorsicht_Zecken_Jens Bredehorn pixelio.de

Jetzt fängt wieder die Zeit der Zecken an. Von März oder April, je nach Wetterlage, bis Juni/Juli treten vermehrt Zecken auf. Es gibt sie aber fast das ganze Jahr hindurch, sobald die Temperaturen 7 °C übersteigen. Zecken lieben die Temperaturen um die 20 °C und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dann kommen sie aus der Erde hervor und warten in Gräsern und Büschen auf ihre Opfer, also Menschen oder Tiere, die sie beißen können. Genau hier lauert die Gefahr, denn es können gefährliche Infektionen übertragen werden. Zwar übertragen nur ca. 5% der Zecken die Krankheiten, doch besonders zwei davon können gravierende Folgen haben.

Borreliose

Die Borreliose ist eine Erkrankung durch Bakterien und sie wird flächendeckend, weltweit von Zecken übertragen. Eine Erkrankung verläuft in drei Stadien und eine frühe Antibiotika-Therapie ist sinnvoll. Die ersten Symptome sind grippeähnlich mit einer Hautveränderung, rund um die Bissstelle. Um sich davor zu schützen raten Experten zu geschlossenen Schuhen und langen Hosen bzw. langen Ärmeln. Es gibt auch insektenabweisende Cremes oder Sprays, die gegen Zecken wirken.

Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)

Zecken Tamara Hoffmann  pixelio.de

Zecken Tamara Hoffmann pixelio.de

Anders als bei der Übertragung von Borreliose ist die Gefahr der Übertragung von FSME gebietsweise unterschiedlich und vor allem im Süden verbreitet. Auch  gibt es eine Impfung dagegen. Sie wird aber nur denjenigen empfohlen, die sich viel draußen aufhalten, vor allem bei Kleinkindern sollte man vorsichtig sein. Bei einer Infektion mit FSME lassen sich meist nur noch die Symptome lindern. Bei ca. 15% der Erkrankten tritt eine Hirnhautentzündung mit neurologischen Folgeschäden auf.

Was tun beim Zeckenbiss?

Wenn man nun doch einmal von einer Zecke gebissen wurde ist es empfehlenswert sie so schnell wie möglich zu entfernen. Dabei sollte sie nicht zu stark gedrückt werden, da sonst Krankheitserreger in das Blut gelangen können. Wenn ein Teil der Zecke in der Haut stecken bleibt oder die Bissstelle sich verändert sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

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