Ihre Gesundheit

Historie der Medizin

 

Zur Geschichte der Nierenheilkunde (Nephrologie)

nieren

Die Nierenheilkunde (der Fachbegriff Nephrologie stammt aus dem Griechischen) ist ein Teilgebiet der Urologie, also jener Fachrichtung in der Inneren Medizin, die die Diagnose und Therapie von Erkrankungen der harnbildenden und harnableitenden Organe wie Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre (sog. Urogenitaltrakt) umfasst; des weiteren fallen Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane in den urologischen Bereich.

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Paul Ehrlich

Dr. Paul Ehrlich

Mal ehrlich, bei der Frage nach einem berühmten Mediziner würde Ihnen sein Name vermutlich nicht als allererstes einfallen. Dabei ist er Nobelpreisträger und sein Konterfei zierte schon in den 50er Jahren deutsche Briefmarken sowie ab 1990 auch den neuen 200 DM – Geldschein.

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Ferdinand von Hebra (1816 – 1880)

Hebra, Ferdinand Ritter von (1816 - 1880) Fotopapier I 429

Ferdinand kommt als uneheliches Kind am 7. September 1816 im österreichischen Brünn (heute Brno, Tschechien) zur Welt und erhält als Nachname den Geburtsnamen seiner Mutter: Schwarzmann. Der Vater ist ein Beamter mit hohem Rang, der sich nicht öffentlich zu seinem unehelichen Kind bekennen darf. Erst nach dem Tod der Mutter 1833 wird der inzwischen volljährige Ferdinand von seinem Vater adoptiert und erhält dessen Namen, nunmehr also Ferdinand von Hebra.

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Zur historischen Entwicklung der Dermatologie

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iese Vorstellung über Entstehung und Bedeutung von Krankheiten änderte sich erst, als im 18. Jahrhundert zunächst die Vorstellung einer Organpathologie entstand, die Krankheiten als an einzelne Organe gebundene Veränderungen betrachtete. Als Wegbereiter dieses neuen Denkansatzes ist vor allem der italienische Arzt Giovanni Battista Morgagni (1682-1771) zu nennen, dessen Hauptwerk „Über den Sitz und die Ursachen der Krankheiten, aufgespürt durch die Anatomie“ im Jahr 1761 erschien.

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Sebastian Kneipp (1821 – 1897)

Bruder Kneipp in Bad Wörishofen

Ganzheitliche Medizin, Vollwertkost und Naturheilverfahren – diese Begriffe sind keinesfalls, wie man meinen möchte, Wortschöpfungen unserer heutigen Gesundheitsindustrie. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte ein Gelehrter, der sich mit genau diesen Themen beschäftigte, zu Ruhm und Ansehen, zunächst regional, später europaweit: Der süddeutsche Pfarrer Sebastian Kneipp, genannt „der Wasserdoktor“.

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Historie der Kardiologie – ein Überblick

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In der breiten Öffentlichkeit gilt die Kardiologie, also die Lehre von Aufbau und Funktion des Herzens sowie seiner Erkrankungen und deren Therapie als „Königsdisziplin“ innerhalb des Fachgebietes der Inneren Medizin. Der Begriff Kardiologie setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern kardia (Herz) und lóga (Lehre). Es ist bemerkenswert, dass der Mensch schon sehr früh die Rolle des Herzens als zentrales, wichtiges Körperorgan erahnt; verschiedene steinzeitliche Funde (Höhlenzeichnungen) deuten darauf hin. In überlieferten Quellen antiker Medizin, etwa bei den Griechen, Römern und Chinesen wird vielfach dem Pulsschlag als fühlbarer Ausdruck der Herzfunktion besondere Bedeutung beigemessen.

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