Ihre Gesundheit

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Hautkrebs

Der Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen beim Menschen. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 100.000 Menschen an verschiedenen Hautkrebsformen. In sonnenreicheren Ländern ist die Anzahl der Neuerkrankungen deutlich höher! Damit gilt die UV-Strahlung der Sonne als Hauptursache für den Hautkrebs. Besonders hellhäutige Menschen sind gefährdet, da sie schneller einen Sonnenbrand bekommen. Ein auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmter Sonnenschutz und eine regelmäßige Kontrolle auf Hautveränderungen sollte für alle Menschen selbstverständlich sein.

Die Hautärzte empfehlen eine regelmäßige Selbstkontrolle nach der ABCD-Regel. Gemeint ist die sorgfältige Eigenuntersuchung von Hautflecken (Pigmentmale) auf »Asymmetrie« (unregelmäßige Form), »Begrenzung« (ausgefranste Ränder), »Color« (unterschiedliche Färbung) und »Durchmesser« (größer als 5 mm). Wird ein auffälliges Pigmentmal entdeckt, sollte zur Abklärung ein Hautarzt befragt werden. Wird der Hautkrebs früh genug erkannt, kann er in der Regel durch chirurgische Entfernung allein geheilt werden.

 

Hautpilz

Als Dermatophyten werden jene Fadenpilze bezeichnet, die eine spezifische Pilzinfektion der Haut, die sogenannte Dermatophytose, auslösen. Hautpilze sind sehr häufig. Sie zeigen sich an Haut und Schleimhäuten als entzündliche, juckende Rötungen. Regionen in der Achselhöhle, der Leistenbeuge, unter der Brust und am Gesäß sind am meisten gefährdet, weil diese durch Schweiß und mangelnde Belüftung einen idealen Nährboden für Pilze bieten. Auch übertriebene Reinlichkeit erhöht das Pilzrisiko, da hierdurch der Säure-Schutzmantel der Haut zerstört wird.

 

Hautschutz

Die Haut ist unser flächenmäßig größtes Organ und schützt den Koerper normalerweise gut vor zahlreichen Umwelteinflüssen.
Der ständige Kontakt mit Wasser und bestimmten Chemikalien wie Desinfektions- und Pflegemitteln führen zu einer starken Belastung der Haut und nicht selten zu einem Abnutzungsekzem. Bestimmte Berufe aber auch Menschen mit Inkontinenz oder offenen Wunden sind hiervon besonders betroffen. Schädlich für die Haut sind aber auch alle Umweltextreme, etwa große Kälte, lang anhaltende Trockenheit oder übermäßiges Sonnenstrahlung. Selbst Allergien und Unverträglichkeiten können die Haut schädigen.
In allen Fälen ist ein guter Hautschutz unabdingbar. Je nach Belastung bieten zweckmäßige Kleidung bis hin zu Schutzkleidung und spezielle Hautcremes einen guten Schutz.

 

HIV

Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome, englisch für „erworbenes Immundefektsyndrom“), bezeichnet eine Krankheit, die beim Menschen durch Infektion mit dem HI-Virus (Humanen Immundefizienz-Virus) ausgelöst wird und allmählich das Immunsystem zerstört.
Bei den Erkrankten kommt es zu lebensbedrohlichen Infektionen und Tumoren. Durch die Schwächung des Immunsystems sind sie besonders anfällig für sonst harmlose Erkrankungen die durch Pilze, Parasiten, Bakterien oder Viren ausgelöst werden. Nicht selten führen diese zum Tod.
Zwischen der Infektion mit dem HI-Virus und ersten Symptomen der Krankheit können mehrere Jahre (Latenzzeit) vergehen, was die Ansteckungsgefahr deutlich erhöht. Übertragen wird der Virus durch Körperflüssigkeiten wie Blut und Sperma über offene Wunden in den Schleimhäuten und Verletzungen in der Haut. Ein hohes Infektions-Risiko besteht daher vor allem beim Geschlechtsverkehr ohne Kondom und bei gemeinsamer Benutzung kontaminierter Drogenspritzen. Die Möglichkeit, sich durch Bluttransfusionen zu infizieren, ist durch die strenge Überwachung von Blutspendern in Deutschland weitgehend ausgeschlossen.
Vernachlässigbar ist die Gefahr einer Ansteckung beim normalen Umgang mit HIV-Infizierten, etwa beim Küssen, Berühren der Haut, Besuch von Sauna, öffentlichen Toiletten und Bädern usw.
Neuere Medikamente die bereits während der symptomfreien Zeit zum Einsatz kommen, können die Lebenserwartung der HIV-Infizierten deutlich verlängern. Eine Heilung ist jedoch nicht möglich, da die HI-Viren nicht vollständig aus dem Körper entfernt werden können.

 

Hormone

Hormone sind körpereigene Botenstoffe, die Informationen zwischen den Organen oder Geweben übermitteln und vom Körper selbst gebildet werden. Sie lösen unterschiedlichen Wirkungen in den jeweiligen Zielorganen aus und regulieren dadurch eine Vielzahl an Körperfunktionen zum Beipiel:
• der Zucker- und Fettstoffwechsel, die Nahrungsaufnahme
• der Monatszyklus der Frau, die Sexualentwicklung bei Mann und Frau
• das Knochenwachstum
• die Anpassung an Angst und Stress

Damit ein Hormon eine Wirkung entfalten kann, muss ein so genannter Rezeptor an den Zellen des Zielorgans vorhanden sein. Auf diese Weise können nur Zellen mit dem passenden Hormonrezeptor die Informationen des in die Blutbahn ausgeschüttet Hormons »lesen« und verarbeiten.

Die moderne Medizin ist in der Lage in den Hormonhaushalt des Körpers einzugreifen und so Einfluss auf bestimmte Prozesse zu nehmen. Eines der bekanntesten Beispiele ist die nicht unumstrittene hormonelle Schwangerschaftverhütung bei der Frau.

 

Hüftgelenk

Das Hüftgelenk ist ein kräftiges, sehr bewegliches Kugelgelenk, welches den Oberschenkelknochen (Femur) mit dem Becken verbindet. Hierbei ist das obere Ende des Oberschenkelknochens als Kugelkopf ausgebildet, der in die passende Aufnahme (Pfanne) des Beckenknochens greift.

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