Ihre Gesundheit

Dieses Glossar befindet sich im Aufbau und wird täglich erweitert. Daher erhebt es auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie eine Definition zu einem medizinischen Begriff haben, der dieses Lexikon erweitert freuen wir uns auf Ihren Beitrag. Klicken Sie hier um uns eine Nachricht zu schicken.

 

Nikotin

Nikotin ist ein Nervengift und eine Droge welches aus der Tabakpflanze gewonnen wird. Schon in geringen Dosen erhöht Nikotin die Ausschüttung des im Blut befindlichen Hormons Adrenalin sowie die Menge an Serotonin und Dopamin. Der Stoff gelangt beim Rauchen über die Schleimhäute in das Gehirn und verursacht eine betäubende Wirkung, die von Rauchern als wohltuend und entspannend beschrieben wird.
Nikotin und andere in der Zigarette enthaltene Stoffe (z.B. Teer) schaden der Gesundheit erheblich. Der Zigarettenrauch wird u.a. für Thrombosen, Herzinfarkte, Lungenkrebs, Raucherbein, Impotenz und andere schwerwiegende Krankheiten verantwortlich gemacht.

 

Orthomolekulare Medizin – was ist das?

Ortho, wie der Ort? Oder eher wie “orthos“ – richtig, gut. Molekular, abgeleitet vom Molekül, dem (früher) kleinsten bekannten Baustein eines Stoffes. Also, das richtige Molekül im Körper zur Verfügung zu haben, ist sicher eine verständliche Erklärung.

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Ösophagitis

Die Refluxkrankheit bezeichnet eine Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut, die durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre ausgelöst wird. Bemerkbar macht sie sich durch starkes Sodbrennen, das sich nach den Mahlzeiten, beim Bücken und im Liegen verstärkt. Gelangt der Magensaft versehentlich in die Luftröhre, erleben die Patienten einen starken Hustenreiz bis hin zur Atemnot.

 

Osteoporose

Die Osteoporose bezeichnet eine Skeletterkrankung, bei die Knochenregeneration gestört ist.
Normalerweise wird altes Knochengewebe ständig abgebaut und durch neues ersetzt. Gesteuert wird dieser Vorgang durch verschiedene Hormone. Bei der Osteoporose wird mehr Knochengewebe abgebaut als neu gebildet was zu einer Verringerung der Knochendichte und einem Verlust an Knochensubstanz führt. Die Folge sind poröse Knochen, die leichter brechen.
Frauen sind deutlich häufiger (80%) betroffen als Männer (20%). Als Folge der hormonellen Umstellung nach der Menopause beschleunigt sich ihr Knochenschwund zusätzlich.

Richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung können den Knochenschwund bzw. das weitere Fortschreiten der Krankheit weitgehend verhindern. Besonders wichtig ist die Aufnahme von Kalzium und Vitamin D, die als Knochenbausteine gelten. Vitamin D sorgt für die Aufnahme des Kalziums aus dem Darm ins Blut und für dessen Einlagerung in die Knochen. Es wird unter der Einwirkung von Sonnenlicht in der Haut gebildet weshalb ein regelmäßiger Aufenthalt an der frischen Luft auch für die Knochengesundheit wichtig ist.

Die Osteoporose verursacht nach neueren Schätzungen Kosten in Milliardenhöhe und ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die am meisten unterschätzte und vernachlässigte Gesundheitsstörung unserer Zeit.

 

Pankreas

Das Pankreas ist ein ca. 14-18 cm langes und 70-100 g schweres, keilförmig gebautes Drüsenorgan des Menschen, das für die Produktion von Verdauungsenzymen und Hormonen verantwortlich ist. Es befindet sic zwischen Magen und den großen Bauchgefäßen (Aorta und Vena cava inferior) querliegend im Oberbauch, wo es auf Höhe des zweiten Lendenwirbels vom Zwölffingerdarm umfasst wird.

 

Patientenverfügung

Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche fixierte Entscheidung über zukünftige medizinische Behandlungen, die für den Fall verfasst wird, dass man seinen Willen nicht mehr selbst erklären oder durchsetzen kann. Sie wird daher auch Patiententestament genannt und regelt in welche medizinischen Behandlungen man einwilligt und welche man ablehnt.
Ein Hauptmotiv für eine solche Willenserklärung ist die Angst der Menschen bei Unfall oder unheilbarer Krankheit einer Gerätemedizin ausgeliefert zu sein und für lange Zeit unter unwürdigen Bedingungen am Leben erhalten zu werden. In der Vergangenheit gab es trotz Vorliegen einer solchen Patientenverfügung zahlreiche juristische Auseinandersetzungen, da man die Unterlassung einer Behandlung bzw. das Abschalten lebenserhaltender Geräte als aktive Sterbehilfe verstehen kann, die in Deutschland verboten ist.

Der Deutsche Bundestag hat deshalb im Juni 2009 eine gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung verabschiedet die voraussichtlich am 1. September in Kraft tritt und mehr Rechtssicherheit für Ärzte und Patienten bringt.

Empfohlen wird, eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht zu erstellen, die verfügt, wer im Zweifelsfall als so genannter Bevollmächtigter medizinische oder andere Anordnungen treffen soll und damit den »mutmaßlichen Willen« des Betroffenen durchsetzen kann.

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„AUSGLEICH e.V.”

Ausgleich e.V. hilft Menschen, die durch schwerwiegende Erlebnisse, wie Gewalt, Missbrauch, Katastrophen, Krieg, Misshandlung, Verfolgung, Vernachlässigung, schwere Krankheit und andere Ursachen traumatisiert wurden.

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„Analinkontinenz”

Stuhlinkontinenz ist für jeden Betroffenen ein heikles Thema, das mit hoher psychischer Belastung einhergeht, jedoch keinesfalls tatenlos hingenommen werden muss. Eine Reihe aufeinander abgestimmter Maßnahmen kann helfen.

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„Günni in der Praxis, Teil 1”

Unser Realschullehrer referiert über seine ganz speziellen oder ganz privaten Erlebnisse – und findet ganz erstaunliche Erkenntnisse.

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