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Ihre Gesundheit

Canyoning

Berge – Felsen – Wasserfälle – Adrenalin

Unbändige Natur. Dein Adrenalin pumpt durch den Körper. Es gibt nur ein Ziel. Du willst den Berg bändigen – doch diesmal von oben nach unten.

Absprung in die Tiefe vom Wasserfall

Absprung vom Wasserfall @Canyoning-Team Vorarlberg

Stell Dir vor, Du bist gerade von einer Felskante abgesprungen. Der Wind peitscht Dir ins Gesicht. Der Abgrund kommt immer näher. Du schmeckst den Schweiß, der über Dein Gesicht läuft. Kurz bevor Du den Abgrund erreichst merkst Du, wie ein heftiger Schrei Deinen Mund verlässt. Dein Kopf ist leer. Dein Körper spannt sich an. Macht sich bereit für den Aufprall. ZLASCH!!!

Du tauchst aus dem kühlen Nass auf und Dich umgibt ein unglaublich positives Gefühl. Das Adrenalin lässt nach, der Körper kommt wieder zur Ruhe und ein neues Hormon wird freigesetzt: Endorphin, das sogenannte Glückshormon.

Canyoning– eine extrem abenteuerliche und körperlich anspruchsvolle Sportart unserer Zeit, obwohl der Ursprung dieses Trendsports schon vor etwa hundert Jahren praktiziert wurde. Aber durch den heutigen Drang nach Neuem und Extremen wurde eins, fix, drei Canyoning zum neuen Trendsport erklärt!

Aber nun zu den Fakten. Man steigt also auf einen für Canyoning geeigneten Berg, wobei der Lift auch sehr gern genommen wird, und sobald man die richtige Stelle gefunden hat, geht es los! Die Seile werden ausgepackt, man streift seinen Neoprenanzug über und legt das Sicherungsgeschirr an.

Ein Teil der Canyoning-Tour

Abseilen am Felsen @Canyoning-Team Vorarlberg

Während man sich Stück für Stück an großen nackten Felswänden nach unten hangelt, steigt schon der Adrenalinpegel im Körper. Echte Cracks machen dies natürlich als Freeclimbing, indem sie die Felswand nur mit reiner Muskelkraft aus Armen und Beinen ohne oder nur mit geringer Sicherung nach unten oder oben klettern. Hiermit aber noch nicht genug: Der größte Kick ist es, wenn man sich über die dortigen Wasserfälle fortbewegt. Man rutscht an steilen Bergbächen hinunter und springt einfach in den nächsten mit Wasser gefüllten Abgrund. Dieses abwechslungsreiche Programm wird bis hinunter ins sichere Tal fortgesetzt. Spektakulär. Aufregend. Emotional. Ein echtes Abenteuer mit einer ordentlichen Portion Adrenalin!

Adrenalin??? Was ist das eigentlich?

Adrenalin ist ein so genanntes Stresshormon, das in den Nebennieren gebildet wird. Der Begriff „Stresshormon“ sagt ja schon einiges aus. Wie man dem Wort entnehmen kann, wird Adrenalin im akuten Stresszustand gebildet, um den Körper an die jeweilige extreme Situation anzupassen. Das Herz-Kreislaufsystem und der Stoffwechsel ändern sich indem der Blutdruck, die Pulsfrequenz und das Herzminutenvolumen steigen. Die vom Körper gespeicherten Fette und Zucker werden bei der Adrenalinausschüttung für den erhöhten Energiebedarf bereitgestellt. Genug Sauerstoff für die Energiegewinnung in den Zellen bekommt man durch eine schnellere und wesentlich intensivere Atmung.

Hört sich doch eigentlich genial an, das mit dem Adrenalin – warum sollte man es dann nicht als Dauerzustand nutzen?

Der Körper ist dafür einfach nicht leistungsfähig genug. Das Herz wird überlastet und die Immunfunktion wird herabgesetzt. Dies führt über längere Zeit unweigerlich zu körperlichen Schäden bis hin zum Herzversagen. Für kurze Momente, wie beim Canyoning, ist es aber genau das Richtige. Das bereits in der Einleitung erwähnte „Endorphin“, welches ein positives Gefühl des Glücks hinterlässt, erläutern wir im nächsten Artikel dieser Rubrik: „Speed-Badminton“.

Wenn Sie jetzt genauer wissen wollen, wie das mit dem Canyoning funktioniert, dann schauen Sie doch einfach im Internet unter www.canyoning-team.com nach. Dort gibt es alle Informationen, wie und wo man so etwas durchziehen kann.

Text: Oliver Gaertner

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