Ihre Gesundheit

Thema des Monats – Allergien

Mädchen pustet Pusteblume in Wiese / dandelion-5

 

allergisches Asthma

Ein häufiges Allergen: Birkenpollen  Foto: Wolfgang Colditz/pixelio.de

Der Begriff Asthma ist griechischen Ursprungs (wörtlich etwa: „schweres Atmen“) und bezeichnet eine entzündliche Erkrankung der Atemwegswände, besonders der feinen Verästelungen (Bronchien) mit meist lang andauerndem (chronischem) Verlauf.

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Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung ist eine spezifische Immuntherapie (SIT) für Allergiker, deren Ziel es ist, den Körper für das Allergen unempfindlich zu machen. Voraussetzung für die Therapie ist, dass das auslösende Allergen bekannt und als spezielle Lösung erhältlich ist.
Dem Patienten wird in regelmäßigen Abständen über einen sehr langen Zeitraum eine immer höhere Dosierung des Allergens injiziert. Dabei wird die Menge des Allergens so gewählt, dass maximal eine örtliche Reaktion (kleine Schwellung an der Einstichstelle mit Juckreiz) auftritt.

Eine Hyposensibilisierung kann nicht bei jeder Allergie durchgeführt werden und ist auch nicht in jedem Fall erfolgreich. Gute Ergebnisse werden bei Insektengift-, Pollen- und Hausstauballergien erzielt. Insgesamt ist die Erfolgsrate höher, je weniger spezifische Allergien der Patient hat.

 

Hausstauballergie

Hausstaub - ein potentieller Allergieauslöser   Foto: Olga Meier-Sander/pixelio.de

Wenn man von einer Hausstauballergie spricht, ist damit primär nicht ein gesteigertes Sauberkeitsverlangen oder eine ekelartige Abscheu vor dem normalen Staubanfall im Haushalt gemeint.

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Kontaktallergien (allergisches Kontaktekzem)

nickelhaltiger Schmuck - Allergiegefahr!   Foto: Grey59/pixelio.de

Was allgemein als Kontaktallergie bezeichnet wird, ist eine entzündliche Hauterkrankung (Ekzem) als überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf den Hautkontakt mit einem die Allergie auslösenden Stoff, einem Allergen.

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Tourette-Syndrom

Beschreibung
Hiermit wird eine neurologisch-psychiatrische Erkrankung bezeichnet, die durch das Auftreten von kurzen, unwillkürlichen Muskelkontraktionen, sogenannten Tics, sowie ungewollten Lautäußerungen und Gesten gekennzeichnet ist. Benannt ist das Leiden nach dem französischen Arzt Georges Gilles de la Tourette, der die Symptomatik um 1885 erstmals beschrieb. Die genaue Ursache der Erkrankung ist noch nicht geklärt, es gibt jedoch Hinweise auf Störungen der Stoffwechselvorgänge bestimmter Nervenzellen (Basalganglien) im Gehirn. Hier sind die Botenstoffe Dopamin und Serotonin beteiligt. Neueste Forschungen zeigen auch die Möglichkeit einer erblichen Ursache (Gendefekt) auf.

Symptome
Die Symptomatik der Erkrankung reicht von einfachen motorischen Tics bzw. Hyperkinesien (plötzliches Kopfdrehen / Neigen, leichtes Verziehen der Mundwinkel, Augenblinzeln) und leichteren vokalen Tics (bedeutungslose Laute, Hüsteln, Nachahmen von Tierlauten) bis zu komplexen, zwanghaften Handlungen (groteskes Grimassieren, Imitieren von Mimik und Gestik Anderer, ständiges Wiederholen von Wörtern oder Phrasen, selbstverletzende Handlungen, Herausschreien obszöner oder aggressiver Wörter). Typischerweise zeigen sich erste Symptome schon im Kindesalter und bilden sich in der Pubertät voll aus, um in einigen Fällen jenseits des 30. Lebensjahres auch von selbst wieder zu verschwinden. Die meisten Betroffenen müssen jedoch lernen, zeitlebens mit der Störung umzugehen. Besonders schwierig sind hierbei oftmals die Reaktionen ihrer Mitmenschen zu ertragen, die meist der Meinung sind, der Kranke würde einfach nur schlechtes Benehmen zeigen.
Üblicherweise zeigen sich die Tics über den Tag anfallsartig verteilt in mehreren Schüben, wogegen während der Nachruhe keine Beschwerden bestehen. Stress und belastende Situationen verstärken oft die Symptome. Hinsichtlich ihrer Intelligenz unterscheiden sich Patienten mit Tourette-Syndrom nicht vom Bundesdurchschnitt, auch ist ihre Lebenserwartung gleich.

Neben den genannten Fehlsteuerungen zeigen Patienten mit Tourette-Syndrom jedoch meist auch eine Reihe positiver Eigenschaften und Fähigkeiten wie schnelle Auffassungsgabe, Reaktionsschnelligkeit, ausgeprägtes Personen- und Zahlengedächtnis oder künstlerische, besonders musische Fertigkeiten.

Therapie
Da eine ursächliche Bekämpfung der Krankheit noch nicht möglich ist, muss die Therapie bei der effektiven Linderung der unerwünschten Symptome ansetzen. Dies muss für jeden Betroffenen individuell abgestimmt werden. Neben wirksamen Psychopharmaka (Neuroleptika) kommen psychologische Betreuung mit Training zur Vermeidung oder zum Abbau von Stresssituationen sowie Kunsttherapie in Betracht. Zur genauen Diagnosestellung mit Ausschluss anderer neurologischer Krankheitsbilder sowie zur Koordination der Behandlung sind der Arzt für Neurologie und Psychiatrie sowie die neurologischen Spezialsprechstunden vieler Kliniken die richtige Adresse. Eine Liste von Spezialisten findet sich u.a. auf der Homepage der Tourette Gesellschaft Deutschland e.V.: www.tourette.de .

 

Haarausfall (Effluvium capillorum)

Jeder Mensch ist am ganzen Körper behaart, verliert täglich Haare und produziert neue. Während uns die Behaarung am Körperrumpf sowie an Armen und Beinen meist wenig interessiert, ja oftmals gar als störend empfunden und regelmäßig rasiert wird, richtet sich auf die Kopfbehaarung unsere volle Aufmerksamkeit. Volles, glänzendes, „gesund“ aussehendes Haupthaar gilt in vielen Kulturen als wichtiges Schönheitsideal, schüttere Behaarung wird mit Mangel, Alter und Krankheit assoziiert. Es ist zwar richtig, dass der Verlust der Kopfbehaarung ein Symptom verschiedener Krankheiten sein kann; der Haarausfall selbst ist jedoch kein medizinisches, sondern ein primär kosmetisches Problem – womit nicht verharmlost werden soll, dass das Selbstbild / Selbstwertgefühl der Betroffenen ganz erheblich unter dem Haarverlust leiden kann. Somit besteht auch eine wichtige psychologische bzw. soziale Komponente.

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