Ihre Gesundheit

Naturheilkunde

Der Begriff Naturheilkunde bezeichnet unterschiedlichste traditionelle Heilverfahren und Methoden, die darauf zielen die Selbstheilungskräfte des Körpers mit natürlichen Heilmitteln und Wirkprinzipien zu aktivieren. Die Naturheilkunde wird auch als Erfahrungsmedizin bezeichnet, weil sie nicht auf aktuelle medizinische Forschung zurückgeht sondern meist auf jahrhundertealte Erfahrungen basiert.
Anerkannte Naturheilverfahren sind zum Beispiel die Homöopathie, die Traditionelle Chinesische Medizin, die Ayurvedische Medizin und auch die Gesundheitslehre von Sebastian Kneipp. Die meisten von Ihnen gründen ihre Wirkung auf die fünf »Säulen« Ernährung, Bewegung, Lebensführung (Ordnung), Wasser (Hydrotherapie) und Heilpflanzen (Phytotherapie). Sie betrachten Gesundheit nicht als Abwesenheit von Krankheit sondern als Balance ganz unterschiedlicher Faktoren und begreifen den Menschen als Einheit aus körperlichen, geistigen und seelischen Einflüssen.
Naturheilverfahren gewinnen auch in der ärztlichen Praxis zunehmend an Bedeutung und werden als Ergänzung zu »schulmedizinischen« Therapien eingesetzt. Auch wenn viele Wirkungen der Naturheilverfahren nicht mit den wissenschaftlichen Maßstäben der Schulmedizin erklärt werden können, sind sie nachweisbar und gehen über einen Placebo-Effekt hinaus.

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„Die akkommodative Linse”

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Unter der Akkommodation des Auges versteht man die Fähigkeit unterschiedlich entfernte Gegenstände scharf abzubilden, genauer den Prozess des „Scharfstellens“. Die körpereigene Linse leistet die Akkommodation indem sie sich durch Muskelbewegungen verändert.

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„Die Entwicklung des heutigen Krankenhauses”

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Wie vollzog sich die Entwicklung des heutigen Krankenhauses, bzw. ab wann wandten sich Erkrankte eher an eine feste Krankenhausanstalt, als an einen niedergelassenen Arzt? IGTV stellte diese Frage Prof. Dr. Volker Hess, Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin.

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„Der Schlaganfall”

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Der Schlaganfall tritt in Deutschland ca. 200.000 mal auf. Ein Drittel dieser Anfälle verläuft tödlich. Damit ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Für ungefähr 30 % der überlebenden Patienten bedeutet der Schlaganfall, dass sie ihr weiteres Leben auf fremde Hilfe angewiesen sind.

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