Ihre Gesundheit

Magersucht

Die Magersucht ist eine schwere Störung des Essverhaltens, bei der Betroffene sich weigern, ihr ohnehin schon niedriges Körpergewicht aufrechtzuerhalten.
Schuld daran ist in den meisten Fällen ein gestörtes Körperbild. Die Erkrankten haben extreme Angst zuzunehmen. Trotz des offensichtlichen Untergewichts fühlen sich die Betroffenen zu dick. Die Gewichtsabnahme kann so drastisch sein, dass es zu lebensbedrohlichen körperlichen und psychischen Veränderungen kommt. Schwäche, Herzrhythmusstörungen, verlangsamter Puls und Atem sind die Folge. Äußerliche Merkmale sind neben dem mageren Aussehen oft schlechte Zähne, brüchige Haare und Nägel und unnatürliche Blässe.

Für den Magersüchtigen bedeutet jede Gewichtszunahme einen Kontrollverlust über sein Leben, was er unbedingt vermeiden will. Der einzige Ausweg ist oft weniger zu essen bzw. das Essen wieder zu erbrechen – ein Kreislauf, aus dem die Betroffenen ohne fremde Hilfe nur selten herausfinden. Eine wirksame Therapie zielt daher sowohl auf die psychische Akzeptanz des eigenen Körpers als auch die physische Gewöhnung an normales Essen.

Von der Krankheit sind vor allem junge Mädchen und Frauen betroffen.
Eine von hundert Frauen zwischen 15 und 25 Jahren leidet an Magersucht. Nur fünf Prozent der Patienten sind Männer. Besonders gefährdet sind Menschen, in deren Leben das Gewicht eine besondere Rolle spielt, wie zum Beispiel Models, Balletttänzerinnen oder Jockeys. Hier treibt das vorgegebene Schönheits- oder Gewichtsideal die Menschen in die Sucht.

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Video der Woche

„Migräne”

Etwa 10 % der bundesdeutschen Bevölkerung leiden unter der Migräne. Der Begriff Migräne kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie „halber Schädel“. Das Team von IGTV hat den Neurolgen PD Dr. Hans-Christian Koennecke aufgesucht und nach der Ursache sowie den Symptomen befragt.

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„Nierenfunktion”

Die Nieren sind das Entgiftungsorgan des menschlichen Körpers. Ihre primären Aufgaben sind die Filterung und Ausscheidung von Endprodukten des Stoffwechsels (sog. harnpflichtige Substanzen) und Giftstoffen aus dem Körper durch Bildung des Harns, der über die Harnwege abgeführt und schließlich ausgeschieden wird.

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„Die Blutgerinnung”

Der Begriff Koagulation (lat. Coagulatio = die Zusammenballung) beschreibt in der Kardiologie die Blutgerinnung. Sie hat die Aufgabe bei Verletzungen den Austritt von Blut zu verhindern, in dem sie die Blutung stoppt. Durch diese Funktion schützt sich der Körper vor Blutverlust. Im Gegenzug muss sich der Körper vor einer ungewollten Blutgerinnung schützen, damit kein Blutgerinnsel (Thrombose) entsteht.

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