Ihre Gesundheit

Krebs

Bei Krebs handelt sich nicht um ein einheitliches Krankheitsbild sondern um einen Oberbegriff für weit mehr als 100 verschiedene Krankheiten bei denen sich bösartiges Zellgewebe neu bildet (maligne Tumore).

Die menschlichen Organe bestehen aus spezialisierten Zellen, die sich in bestimmten Zeitabständen teilen, um das Organ in Form und Funktion zu erhalten. Findet diese Teilung auf Grund einer genetischen Veränderung plötzlich und ungebremst statt, kann das entstehende Gewebe in umliegendes gesundes Gewebe hineinwachsen und es zerstören. Man spricht dann von einem bösartigen Tumor, einer Krebsgeschwulst bzw. einem Malignom. Die veränderten Zellen zerstören und ersetzen die gesunden Zellen, so dass das betroffene Organ in seiner Funktion immer mehr beeinträchtigt wird bis es schließlich ganz ausfällt.

Über das Blut oder die Lymphbahnen können Tumorzellen in den ganzen Körper ausgeschwemmt werden (Metastasierung). Sie siedeln sich dann in anderen Organen an, teilen sich dort weiter und bilden auf diese Weise neue Tumore – die so genannten Tochtergeschwülste oder Metastasen.

Krebserkrankungen sind nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Viele Untersuchungen und Beobachtungen weisen darauf hin, dass Lebens-, Ess- und Genussmittelgewohnheiten die Häufigkeit von Krebserkrankungen wesentlich beeinflussen. Zahlreiche Industrieprodukte wie Asbest und Benzol, Genussmittel wie Nikotin und Alkohol und bestimmte Umweltfaktoren wie die UVB-Strahlung der Sonne, gelten als stark krebsauslösend.

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Video der Woche

„Allergien”

02.09-Allergie

Eine Allergie (griechisch ‚die Fremdreaktion‘, von altgriechisch ‚anders, fremd‘ und ‚die Arbeit, Reaktion‘) ist eine unerwünschte und überschießend heftige Abwehrreaktion des menschlichen Immunsystems auf bestimmte, normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene). Auf diese reagiert der Körper zunächst mit der Bildung von spezifischen Antikörpern (IgE) und bei wiederholtem Allergenkontakt mit der Freisetzung von Stoffen, die eine Entzündung auslösen.

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„Der Augenspiegel”

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Vor etwa 160 Jahren, genau 1851, erfand der Universalgelehrte Hermann von Helmholtz in Königsberg den Augenspiegel. Dieser Augenspiegel besteht aus einem schräg gestellten, halbdurchlässigen Spiegel mit einer Zerstreuungslinse und einer an der Seite befindlichen Lampe. Mittels dieses Geräts konnte erstmalig das Augeninnere ausgeleuchtet und betrachtet werden.

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„Kräuter und Atemwege”

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Im März mit Beginn des Frühlings plagen sich wieder viele Menschen mit Atemwegserkrankungen. ITGV hat die Ökotrophologin Debora Jehkul gefragt welche Kräuter hier Abhilfe schaffen können und wie uns die Ernährung durch diese Erkältungszeit unterstützend begleiten kann.

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