Ihre Gesundheit

Krebs

Bei Krebs handelt sich nicht um ein einheitliches Krankheitsbild sondern um einen Oberbegriff für weit mehr als 100 verschiedene Krankheiten bei denen sich bösartiges Zellgewebe neu bildet (maligne Tumore).

Die menschlichen Organe bestehen aus spezialisierten Zellen, die sich in bestimmten Zeitabständen teilen, um das Organ in Form und Funktion zu erhalten. Findet diese Teilung auf Grund einer genetischen Veränderung plötzlich und ungebremst statt, kann das entstehende Gewebe in umliegendes gesundes Gewebe hineinwachsen und es zerstören. Man spricht dann von einem bösartigen Tumor, einer Krebsgeschwulst bzw. einem Malignom. Die veränderten Zellen zerstören und ersetzen die gesunden Zellen, so dass das betroffene Organ in seiner Funktion immer mehr beeinträchtigt wird bis es schließlich ganz ausfällt.

Über das Blut oder die Lymphbahnen können Tumorzellen in den ganzen Körper ausgeschwemmt werden (Metastasierung). Sie siedeln sich dann in anderen Organen an, teilen sich dort weiter und bilden auf diese Weise neue Tumore – die so genannten Tochtergeschwülste oder Metastasen.

Krebserkrankungen sind nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Viele Untersuchungen und Beobachtungen weisen darauf hin, dass Lebens-, Ess- und Genussmittelgewohnheiten die Häufigkeit von Krebserkrankungen wesentlich beeinflussen. Zahlreiche Industrieprodukte wie Asbest und Benzol, Genussmittel wie Nikotin und Alkohol und bestimmte Umweltfaktoren wie die UVB-Strahlung der Sonne, gelten als stark krebsauslösend.

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„Reizdarmsyndrom”

Prof.Dr. Stefan Müller-Lissner von der Park-Klinik Weissensee erläutert im Filmbeitrag Symptome und Therapiemöglichkeiten des Reizdarmsyndroms – ein Leiden, von dem weit mehr Deutsche betroffen sind, als man gemeinhin vermutet.

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„Ausstatttungstipp”

Dass auch die richtige Ausrüstung zu sicherem Fahren beiträgt ist bekannt. Doch was ist die richtige Ausrüstung? Herr Merker von der Sportsworld Ski Hütte am Zoo erklärte uns, dass jeder Aspekt der Ausrüstung ein wichtiger Sicherheitsfaktor ist. So müssen zunächst die Skier auf das persönliche Fahrverhalten abgestimmt sein. Die Bindung sollte bei zu starker Belastung, wie zum Beispiel einem Sturz, nachgeben, sonst aber sicher sitzen. Die Schuhe müssen zum Einen perfekt passen und zum Anderen die natürliche V-Stellung der Füße ermöglichen, während die Skier parallel laufen um einen sicheren Stand zu gewährleisten. Ein gut sitzender Helm ist selbstverständlich und gehört zu einer sicheren Skiausrüstung.

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„Physiotherapeutische Schulranzen”

Ende August ist es wieder soweit. Die Schulzeit beginnt und die Schulanfänger laufen freudig mit ihren Schultüten durch die Straßen. Leider jedoch ist es oftmals so, dass die neuen Schulranzen, Taschen oder Rucksäcke zwar den visuellen Wünschen der Kinder entsprechen, jedoch aus gesundheitlicher Sicht ein Risiko darstellen.

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