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Ihre Gesundheit

Die sanfte Wirbel- und Gelenktherapie nach Dorn

Laut einer Studie des Fraunhoferinstituts leiden fast 80 Prozent der deutschen Bevölkerung gelegentlich oder dauerhaft an Rücken- oder Gelenkschmerzen. Vielen könnte mit einfachen Mitteln ohne Medikamenten, Langzeittherapie oder gar Operationen geholfen werden. Die Rede ist von der Dorn-Therapie, die sich immer weiter durchsetzt.

Natürlich ist die Medizinerschaft skeptisch: schließlich haben Laien die sanfte Methode des Knocheneinrenkens begründet und weitergegeben. Dennoch sind die Erfolge nicht von der Hand zu weisen und keineswegs mit einem Placebo-Effekt zu begründen. Die Rede ist von der sanften Wirbel- und Gelenktherapie nach Dorn, die viele Beschwerden nach einer einzigen Behandlung verschwinden lässt. Die Methode hat sich inzwischen weltweit verbreitet und wird in Deutschland von vielen Ärzten, Heilpraktikern, Physiotherapeuten und immer mehr auch Laien angeboten.

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Glaubt man den gern zitierten Überlieferungen, hatte alles damit begonnen, dass der Allgäuer Sägewerker Dieter Dorn in den 1930er Jahren beim Versuch, einen Baumstamm zu heben, einen Hexenschuss bekam, den der »Schlossbauer« aus dem Nachbarort mit wenigen Handgriffen kurieren konnte. Dorn soll von dieser einfachen Art der Behandlung so begeistert gewesen, dass er sie selbst erlernen wollte. Leider starb der »Meister« wenig später, so dass Dorn sich wesentliche Elemente der neuen Methode selbst erarbeiten musste. Seine erste Patientin war die eigene Frau, die unter starken Kopfschmerzen litt. Erfolgreich soll er ihr einen Halswirbel eingerenkt und sie so von den Beschwerden befreit haben. Seither hat Dorn nach eigenen Angaben über 20.000 Menschen behandelt. Zu den Patienten gehörten immer wieder Ärzte und sogar Orthopäden, die anschließend nicht selten zu Schülern wurden.

Das zur Anwendung kommende Prinzip klingt in der Tat mehr als einfach. Wirbel oder Gelenke, die sich durch falsche Haltungen oder Bewegungen verschoben haben, werden durch Lockerung der Muskeln und Druck auf die Knochen wieder an ihren ursprünglichen Platz gerückt. »Hartes muss man drücken, Weiches muss man dehnen – nicht umgekehrt!« soll Dorn die Methode beschrieben haben.

Das Interessante ist, dass man viele Übungen auch selbst erlernen und durchführen kann. Entscheidend ist, dass keine Muskeln oder Bänder gedehnt werden oder an den Gelenken gerissen wird – die Methode daher bei korrektrer Anwendung völlig ungefährlich und nebenwirkungsfrei ist. Allein ein leichter Muskelkater kann auftreten, der bei den Dorntherapeuten als Zeichen für die Stabilisierung der neuen Wirbellage gewertet wird.

Die Basis einer Behandlung nach Dorn sind immer gleich lange Beine. Jeder zweite Mensch hat ungleich lange Beine – oft verursacht durch langes Sitzen – was zu einem Beckenschiefstand und zu einer Wirbelsäulenbelastung und Schmerzen führen kann. Eine einfache Übung ermöglicht die wirksame Korrektur. Da das korrigierte Hüftgelenk dazu neigt, immer wieder in die falsche Position zurückzukehren, sollten nach der Behandlung Belastungen oder Dehn- und Streckübungen vermieden werden und die Position der Gelenke regelmäßig überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.

Erst in einem zweiten Schritt wird die Wirbelsäule korrigiert. Die Basis hierfür sind stets die gleich langen Beine. Erst wenn diese hergestellt sind, werden die einzelnen Wirbel auf ihre richtige Lage kontrolliert und gegebenenfalls mit sanftem Druck in ihre normale Lage gebracht. Die Wirkungen sind nicht selten verblüffend, haben aber nichts mit einer »Wunderkur« zu tun sondern eher mit einer sanften Therapie auf Grundlage eines ganzheitlichen Verständnisses unseres Skelett- und Bewegungsapparat.

Mehr Informationen zu der Methode, speziellen Therapeuten und Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie im Internet unter www.dornfinder.org bzw. www.rueckgrad.com

[Text: SW | Foto: © Stefan Redel | Fotolia]

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