Ihre Gesundheit

Placebo

Als Placebo bezeichnet man ein Scheinmedikament, das dem Patienten mit einem konkreten Heilversprechen verabreicht wird, jedoch keine arzneilich wirksamen Inhaltsstoffe enthält. Oft stellt sich jedoch trotzdem eine positive Wirkung ein, die man Pacebo-Effekt nennt. Ein solcher ist auch bei anderen therapeutischen Maßnahmen wie einigen komplementärmedizinischen Methoden (Homöopathie, Akupunktur) zu beobachten, die sich naturwissenschaftlich nicht erklären lassen.
Unbestritten ist, das ein Placeboeffekt bestimmte Therapien mit erwiesener spezifischer Wirksamkeit verstärken kann.
Placebos werden auch in der Forschung eingesetzt. In Arzneimittel-Studien kann zum Beispiel die Wirksamkeit von Medikamenten nachgewiesen werden, indem ein Teil der Probanden das zu testende Präparat mit Wirkstoff und der andere Teil ein Placebo erhält.

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Video der Woche

„Der Augenspiegel”

Vor etwa 160 Jahren, genau 1851, erfand der Universalgelehrte Hermann von Helmholtz in Königsberg den Augenspiegel. Dieser Augenspiegel besteht aus einem schräg gestellten, halbdurchlässigen Spiegel mit einer Zerstreuungslinse und einer an der Seite befindlichen Lampe. Mittels dieses Geräts konnte erstmalig das Augeninnere ausgeleuchtet und betrachtet werden.

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„Geschichte der orthopädischen Einlegesohle”

Die Geschichte der Einlegsohle geht zurück in die Zeit der Römer. Etwa 200 v. Chr. begannen die Römer mit dem Bau ihrer Steinstrassen. Die Soldaten der Römer mussten auf diesen Strassen lange Märsche mit schwerem Gepäck zurücklegen. So entstanden die ersten Zivilisationserkrankungen an den Füssen.

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„Linse mit Gleitsichteffekt”

Die ESCRS, der europäische Kongress für Refraktive und Katarakt Operateure, findet vom 18. bis 20. Februar in Istanbul statt. IGTV hat Prof. Dr. Manfred Tetz gebeten unseren Gesundheitsinteressierten die wesentlichen Innovationen für den Patienten zu erläutern.

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