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Vitamin B12 (Cobalamin)

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

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Das Vitamin B12 (Gruppenbezeichnung für Cobalamine) ist das späteste erforschte und isolierte Vitamin. Seine Synthese wurde erst 1970 aufgeklärt. Unter allen Vitaminen besitzt es die komplexeste Strukturformel und besteht aus einem sogenannten Corrin- Ringsystem, welches ein zentral angeordnetes Cobalt- Atom aufweist.
Als Vitamin der B Reihe ist es wasserlöslich und als Coenzym wichtig für den menschlichen Organismus. Vitamin B12 hat eine wichtige Funktion im Eiweißstoffwechsel und im Bereich des Nervensystems. Darüber hinaus ist es auch an der Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) beteiligt.

Vitamin B12 wird ausschließlich von Mikroorganismen synthetisiert und ist daher kaum in pflanzlichen Lebensmitteln zu finden. Reich an Vitamin B12 sind dagegen Milch-und Produkte daraus (vor allem Käse), Fleisch, Fisch und Eier. Auch Bakterien der natürlichen Darmflora des Menschen synthetisieren Vitamin B 12, jedoch kann durch dieses nicht der Bedarf gedeckt werden. Die Meinungen, ob die Vitamin B12 Zufuhr über die Ernährung bei Vegetariern und Veganern ausreichend ist, unterscheiden sich stark. Ernährungsmediziner gehen davon aus, dass vor allem Vegetarier mit einer (ovo-) laktovegetabilen Ernährung (Speiseplan enthält Milchprodukte ggfls. auch Eier) mit keiner Vitamin B12 Unterversorgung rechnen müssen. Auch bei Veganern treten Mangelerscheinungen eher selten auf.

Dieter Schütz  / pixelio.de

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Mit 1-3µg ist der tägliche Bedarf an Vitamin B12 sehr gering und bei guter Versorgung kann die Leber bis zu ca. 4mg speichern. Somit kann eine unzureichende Vitamin B12 Versorgung nach der Nahrungsumstellung bis zu über 10 Jahren ausgeglichen werden und es kommt erst spät zu Mangelsymptomen.
Raucher, Alkoholiker, Schwangere, sowie Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen oder bei denen die Vitamin B12 Aufnahme gestört ist, haben einen höheren Vitamin B12 Bedarf. Bei diesen können Mangelsymptome früher einsetzten.

Eine besondere Risikogruppe stellen auch ältere Menschen dar, diese leiden häufig an einem Vitamin B12 Mangel. Es wird vermutet, dass dieser Mangel dem zugrunde liegt, dass der Instrinct Faktor (IF) im Alter nachlässt.

Der IF ist ein Glykoprotein, das der aktiven Aufnahme des Vitamins im Verdauungstrakt dient. Fehlt dieser IF oder wird nur unzureichend gebildet, kann oral eingenommenes Vitamin B12 auch über Diffusion (passive Aufnahme) im Darm aufgenommen werden. Dafür sind jedoch hohe Dosen (ca. 1mg täglich) nötig.
Ein Mangel an Vitamin B12 kann Blutarmut (Anämie), Appetitlosigkeit und neurologische Veränderungen zur Folge haben.
Symptome einer Überdosierung sind bisher nicht beobachtet. Selbst die Gabe von der 1000fachen Menge sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt.

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Ernährung

„Biotin”

Nüsse

Biotin ist ein wasserlösliches Vitamin, das neben Kohlen- Wasser- Sauer- und Stickstoff auch ein Schwefelatom enthält. Einzig das Thiamin enthält unter den Vitaminen ebenfalls ein Schwefelatom. Veraltet findet man für Biotin auch die Bezeichnung Vitamin H oder Vitamin B7.
Bekannt ist Biotin vor allem als Nahrungsergänzungsmittel, da ihm eine positive Wirkung auf das Haarwachstum zugeschrieben wird. Tatsächlich kann ein Mangel an Biotin zu Haarausfall führen, jedoch wird dieser in Deutschland nur sehr selten festgestellt.

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„Ernährung bei grippalem Infekt”

by Claudia Hautumm pixelio.de

Es gibt eine Vielzahl natürlicher Heilmittel, die die Symptome eines grippalen Infekts bzw. einer Erkältung auf verschiedene Art und durch unterschiedliche Inhaltstoffe lindern können.
Schleimlösend und damit die Atemwege befreiend wirken z.B. Extrakte aus Efeu und Eukalyptus und Gewürze wie Anis, Fenchel und Kümmel.

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„Geschmackssinn”

Allgemein wird als Geschmack der Sinneseindruck bezeichnet, der aufgrund des Zusammenspiels von Geschmacks- und Geruchssinn, aber auch des Tast- und Temperaturempfindens in der Mundhöhle entsteht. Wie eng der Geschmacks- mit dem Geruchssinn verbunden ist, ist jedem bekannt. Ist die Nase verstopft, oder nur zugehalten, werden Geschmäcker weniger stark und Gerichte als fade empfunden. Tatsächlich spielt der Geruchssinn eine wesentliche Rolle für die komplexen Geschmackseindrücke.

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