Ihre Gesundheit

Welchen Stellenwert sollte Grünkohl in Ihrem Ernährungsplan haben?

Siegfried Fries @ pixelio.de

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Der Grünkohl nimmt unter den Kohlarten eine erstrangige Stellung ein, ist er doch bestens mit Nähr- und Wirkstoffen ausgestattet. Diese üppige Nähr- und Wirkstoffquelle steht uns bis weit in den Winter hinein zur Verfügung.

Mit den ersten Frösten bekommt der Grünkohl seine Zartheit und Bekömmlichkeit. Er wird nun frisch auf dem Markt mit Strunk, als Blatt mit Rippen angeboten und natürlich ganzjährig als Tiefkühlware.
Man kann hier von einem echten „Star“ unter den Kohlsorten sprechen: Die Blätter des Grünkohls sind reich am grünen Blattfarbstoff Chlorophyll und daher auch an Magnesium. Aber auch viele andere Mineralien sind reichlich vertreten, besonders Kalium, Kalzium und Mangan. Auch seine Vitaminwerte überragen größtenteils die aller anderen Kohlarten: Der Vitamin A- und Vitamin C-Gehalt ist beträchtlich. Dank dieser Wirkstoff-Vielfalt hat Grünkohl auch einen hohen Stellenwert in der Kinderernährung.

Der etwas strenge, aber herzhafte Geschmack dieser Kohlart wird durch einen großzügigen Fettzusatz, am besten in Form von Olivenöl, gemildert; so kann der Körper auch das Vitamin A besser aufnehmen. Wichtig ist hierbei, dass der Fettzusatz erst nach dem Dünsten erfolgt. Bitte beachten: Wegen der Härte der Blätter eignet sich Grünkohl nicht als Rohkost.

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Ernährung

„Brainfood”

Wer seine Knochen, seinen Darm oder das Herz gesund halten will, kann auch beim Essen etwas tun. Wie sieht es aber mit dem Kopf aus? Kann man sich schlau essen? Diese Frage taucht häufig auf, wenn es um Nahrungsmittel, wie Nüsse, Studentenfutter und Traubenzucker geht. IGTV wollte näheres erfahren und hat Frau Laura Gross, Ernährungswissenschaftlerin der Verbraucher Initiative e. V. befragt.

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„Vitamin C”

Orange - Vitamin C

Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure ist sicher eins der bekanntesten Vitamine, über das besonders häufig berichtet wird. Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und fungiert unter anderem als Antioxidans. Antioxidantien fangen freie Radikale, die aufgrund verschiedener Umwelteinflüsse und Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper entstehen und z.B. für frühzeitige Alterungsprozesse verantwortlich gemacht werden.

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„Saisonales Gemüse: Rhabarber”

Rhabarber zählt zu der Familie der Knöterichgewächse und gehört botanisch, obwohl er in der Küche meist wie Obst behandelt wird, zu den Staudengemüsen. In China wurden die Wurzeln der wild wachsenden Pflanzen schon 2700 v. Chr. als Heilmittel gegen Darmträgheit und die Pest in Form von Pulver eingenommen. Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte der Rhabarber nach Europa, wo erstmals seine fleischigen Blattstiele verzehrt wurden. In Südrussland, im Himalaya und in Tibet wächst Rhabarber noch heute wild. In Europa dagegen wird er seit seiner Einführung kultiviert. Meist wird er in Freilandkultur gezogen, um die Ernte zu beschleunigen wird er oftmals mit Folie abgedeckt. Erntezeit ist von April bis Juni. Letzter Erntetag ist traditionell der 24. Juni, danach sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden, da der Oxalsäuregehalt in den Stielen steigt und diese zu faseriger werden.

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