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Ihre Gesundheit

Weihnachtsgewürze

Joujou pixelio.de

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Zur Weihnachtszeit duftet es aus vielen Ecken nach köstlichen Leckereien Dafür sind vor allem die vielfältigen Gewürze verantwortlich. Sie verleihen Glühwein, Lebkuchen und auch deftigem Festtagsessen ihr typisches Aroma. Dabei sind sie nicht nur köstlich, sondern können sich auch positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit in der kalten Jahreszeit auswirken.

Glühwein enthält je nach Rezept unter anderem Wintergewürze wie Nelken, Zimt und Sternanis.
Gewürznelken wirken gegen Erkältungskrankheiten. Das enthaltene Öl (Eugenol) ist ein starker Radikalfänger, es wirkt desinfizierend uns schmerzlindernd.
Zimt darf im Winter vor allem in diversen Süßspeisen nicht fehlen. Die Rinde des Zimtbaums senkt regelmäßig eingenommen den Blutzuckerspiegel und wirkt als Tee getrunken antibakteriell und schützt so vor Grippeviren.
Auch Sternanis enthält ätherische Öle, die antibakteriell und schleimlösend wirken. In der Chinesischen Medizin gilt der Sternanis seit Jahrtausenden als stärkend für Bronchien, Herz, Nieren, Darm und Blase.
Reich an verschiedenen Wintergewürzen sind auch Lebkuchengewürzmischungen. Hier unterscheiden sich die Mischungen für einzelne Spezialitäten sehr. Vor allem regionale Unterschiede sind bemerkbar.
Typische Gewürze die in Lebkuchen verwendet werden sind u.a. auch Zimt und Nelken. Darüber hinaus kommen weitere Wintergewürze wie Piment, Koriander, Ingwer, Muskat und Kardamom zum Einsatz.

w.r.wagner pixelio.de

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Piment enthält ebenso wie die Nelken Eugenol. Piment soll auch gegen typische Katersymptome wie Sodbrennen, Übelkeit und Kopfschmerzen helfen.
Der verwendete Koriander ist ebenso reich an ätherischen Ölen, die bei Reizhusten und Migräne Abhilfe schaffen.
Positiv auf die Verdauungsorgane wirkt sich Ingwer aus. Durch seine Scharfstoffe regt er darüber hinaus auch den Blutkreislauf an und wärmt so von innen.
Ebenfalls gut für den Magen wirkt das Muskat, es entkrampft und beruhigt den Magen.
Frischer Kardamon wird im Orient zum erfrischen des Atems gekaut. Als Gewürz im Lebkuchen kann er seine weiteren Eigenschaften entfalten. Er wirkt belebend und konzentrationsfördernd.

Mancherorts wird Lebkuchen auch Pfefferkuchen genannt. Pfeffer jedoch findet sich traditionell nicht im Lebkuchen. Der Name stammt aus dem Mittelalter, in dem die typischen exotischen Gewürzmischungen allgemein als Pfeffer bezeichnet wurden. In Osteuropa wird aber tatsächlich auch Pfeffer für Lebkuchenmischungen verwendet. Pfeffer wirkt ebenfalls wohltuend im Winter, durch seine Schärfe regt er die Durchblutung an und wirkt fiebersenkend.
Ein beliebtes Wintergewürz ist auch die Vanille. Sie gilt als Stimmungsaufheller, der Duft frischer Vanilleschoten löst Verspannungen und bremst den Heißhunger auf Süßes.

Wer doch zu viel genascht hat und von Magen- Darm- Beschwerden geplagt ist, kann mit Kümmelsamen Abhilfe schaffen. Die Samen entfalten im Magen- Darm- Bereich ihre wohltuende Wirkung, indem sie die Produktion von Verdauungsenzymen anregen. Zudem unterstützt er die entgiftende Wirkung der Leber. Kümmel ist somit ideal zum Würzen von deftigem Wintergerichten.

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Ernährung

„Donauwaller aus dem Meerrettichdampf an Lardo und Rote-Rüben-Reduktion”

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Donauwaller Das Fischfilet mit Salz und Pfeffer würzen. In Olivenöl, Butter und mit dem Thymian beidseitig kurz abbraten, auskühlen lassen und mit dem Lardo umwickeln. Den Fischfond aufkochen und die Gewürze zugeben. Zur Hälfte reduzieren lassen. Den Meerrettich zufügen und kurz ziehen lassen. Es soll nur noch so viel Flüssigkeit vorhanden sein, dass der Fisch nicht im Sud liegt. Den Fisch hineinlegen, mit Alufolie luftdicht verschließen und circa 6 bis 8 Minuten darin garen. In Stücke schneiden und wenig Maldonsalz darübergeben. Den Sud passieren und beiseitestellen.

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„Essen im Alter”

Essen-im-Alter

Der Nährstoffbedarf steigt – der Energiebedarf sinkt. Dies ist eine der Entwicklungen die das Älter werden mit sich bringt. Was bedeutet das für unsere Ernährung?

IGTV hat Laura Gross, Ernährungswissenschaftlerin der Verbraucher Initiative e. V. hierzu befragt.

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„Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeit sind nicht dasselbe!”

© Stefan Körber - Fotolia.com

Hier geht es um die zahlreichen unerwünschten Reaktionen, die nach dem Verzehr von Lebensmitteln auftreten können. Es wird zumeist zwischen einer Lebensmittelallergie und der nicht allergischen Unverträglichkeit (z.B. Lebensmittelintoleranz bzw. Pseudoallergie) unterschieden.

Eine Allergie liegt vor, wenn das körpereigene Immunsystem auf eigentlich harmlose Lebensmittel wie z. B. Hühnerei mit einer Überreaktion des Immunsystems reagiert. Genauer gesagt reagiert das Immunsystem auf ein oder mehrere in dem Nahrungsmittel enthaltene Proteine. Es wird ein Antikörper (Immunglobulin E, kurz IgE) gegen diese Proteine gebildet. Dies kann zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und zum Anschwellen des Mund- und Halsbereichs bis hin zu Atemnot führen. Weitere häufige Symptome sind Hautirritationen wie Juckreiz oder Ausschlag. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem anaphylaktischen Schock, der zu Herz- und Atemstillstand führen kann.

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