Ihre Gesundheit

Salz

Salz

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Speise-, Tafel- oder Kochsalz ist ein allgegenwärtiges Würzmittel und hatte in der menschlichen Kulturgeschichte schon immer einen hohen Stellenwert. Dabei wird es nicht nur als Würzmittel, sondern auch als Konservierungsmittel eingesetzt. Salz bindet das frei verfügbare Wasser in Lebensmitteln, dieses ist somit nicht mehr für Verderbniskeime zugänglich wodurch diese sich weniger schnell und stark vermehren können.
Salz ist, anders als typische Gewürze und Kräuter, nicht organisch gewachsen, weshalb es eine gewisse Sonderstellung einnimmt. Hauptbestandteil des Salzes ist Natriumchlorid, oder noch komplizierter ausgedrückt: das Natriumsalz der Salzsäure. Dieses ist wesentlicher Bestandteil der Urmeere und unentbehrlich für den Menschen.

Neben Natriumchlorid können auch weitere Mineralstoffe in Speisesalz enthalten sein. Verbreitet ist z.B. der Zusatz von Jod oder Fluor. Aber auch die natürlich gewonnen Salze unterscheiden sich.
Weit verbreitet ist das Meersalz, welches direkt aus dem Meer gewonnen wird. In bestimmten Klimazonen mit hohen Temperaturen und viel Wind werden zur Salzgewinnung sogenannte Salzterrassen angelegt. Das Meerwasser fließt in diese und das Wasser verdunstet, übrig bleibt das enthaltene Salz. Ein besonderes Meersalz ist das Fleur de Sel, das an besonders heißen und windigen Tagen eine dünne Schicht auf den Terrassen hinterlässt und ein besonderes Aroma besitzt.

Eine weitere Art des Salzes ist das Steinsalz, welches unter der Erde zu finden ist. Tatsächlich stammt auch dieses aus dem Meer und hat sich über lange Zeit abgelagert. Steinsalz kann per bergmännischen Abbau gewonnen werden. Wird es ohne weitere Verarbeitung auf den Markt gebracht nennt man es Ursalz. Ein besonderes Steinsalz stellt das Himalaya- Salz dar, welches in Pakistan im gleichnamigen Gebirgszug abgebaut wird, es hat eine leicht rötliche Färbung und eine spezielle Mineralzusammensetzung.

Eine weitere Möglichkeit das Steinsalz zu gewinnen ist die Lösung mit Wasser. Das so gewonnene Salz ist als Siedesalz bekannt und hat einen besonders hohen Natriumchloridgehalt.

Wie schon erwähnt ist Salz ein wichtiger Stoff für den Menschen, welches u.a. wichtig ist für den Wasserhaushalt, sowie das Verdauung- und Nervensystem. Die Zufuhrsempfehlung für Speisesalz liegt bei 6g pro Tag für Erwachsene. Tatsächlich werden in Deutschland jedoch durchschnittlich etwa 8g pro Tag verzehrt. Älteren Studien zufolge sogar 12g. Ob ein zu hoher Salzkonsum zu gesundheitlichen Beschwerden wir Bluthochdruck führen kann wurde lange Zeit untersucht und diskutiert. Tatsächlich reagieren etwa 50% der Betroffenen von Bluthochdruck sensitiv auf Salz, was heißt, dass bei diesen Personen eine Reduzierung des Salzkonsums mit einer Erniedrigung des Blutsrucks einherging. Grundsätzlich sollte die Zufuhr im Auge behalten werden. Wichtig ist dabei vor allem auf die ‚versteckten‘ Salzlieferanten zu achten. Gerade Fertig- und Halbfertigprodukte, wie auch Back- und Wurstwaren tragen z.T. mit erheblichen Mengen zur (Über-)Versorgung bei.

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Ernährung

„Pantothensäure (Vitamin B5)”

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Die Pantothensäure gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen der B- Gruppe, in deutschland findet man auch häufig die Bezeichnung: Vitamin B5. Sie gehört zu den eher später entdeckten Vitaminen.
Die Pantothensäure ist das einzige Vitamin, das in seiner Strukturformel keine Ringbindung aufweist. Nach der Gesellschaft für Ernährung und Ernährungsmedizin ist es eines der Vitamine, bei denen über den ganzen Lebenzeitraum bei Männern und Frauen eine leichte defizitäre Versorgung (gemessen an den Referenzwerten für die Nährstoffversorgung) zu beobachten ist.

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„FODMAP-arme Diät”

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Die FODMAP-arme Diät wird häufig zur Behandlung von Patienten mit Reizdarmsyndrom oder Kohlenhydratintoleranz wie Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption empfohlen und beruht auf Erfahrungen.
Bei der Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption sollte vorerst auf Laktose bzw. Fruktose verzichtet werden, führt der Verzicht nicht zur Besserung der Beschwerden, kann die FODMAP-arme Diät ausprobiert werden. Neben Reizdarmpatienten und Menschen mit Laktoseintoleranz oder Fruktosemalabsorption können auch Patienten mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn von der FODMAP-armen Diät profitieren.

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„Weizen und Gluten”

Getreidefeld

Das Image von Getreide hat in den letzten Jahren stark gelitten. Nicht nur aufgrund der Medien-Präsenz von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, sondern auch wegen des Hypes um verschiedene Ernährungsformen wie Paleo und Low-Carb. Auch Bestsellerautoren haben den Verbrauchern den Verzehr von Getreide, vor allem Weizen und dem darin enthaltenem Klebereiweiß Gluten, wenig schmackhaft gemacht.

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