Ihre Gesundheit

Salz

Salz

© Miroslawa Drozdowski – Fotolia.com

Speise-, Tafel- oder Kochsalz ist ein allgegenwärtiges Würzmittel und hatte in der menschlichen Kulturgeschichte schon immer einen hohen Stellenwert. Dabei wird es nicht nur als Würzmittel, sondern auch als Konservierungsmittel eingesetzt. Salz bindet das frei verfügbare Wasser in Lebensmitteln, dieses ist somit nicht mehr für Verderbniskeime zugänglich wodurch diese sich weniger schnell und stark vermehren können.
Salz ist, anders als typische Gewürze und Kräuter, nicht organisch gewachsen, weshalb es eine gewisse Sonderstellung einnimmt. Hauptbestandteil des Salzes ist Natriumchlorid, oder noch komplizierter ausgedrückt: das Natriumsalz der Salzsäure. Dieses ist wesentlicher Bestandteil der Urmeere und unentbehrlich für den Menschen.

Neben Natriumchlorid können auch weitere Mineralstoffe in Speisesalz enthalten sein. Verbreitet ist z.B. der Zusatz von Jod oder Fluor. Aber auch die natürlich gewonnen Salze unterscheiden sich.
Weit verbreitet ist das Meersalz, welches direkt aus dem Meer gewonnen wird. In bestimmten Klimazonen mit hohen Temperaturen und viel Wind werden zur Salzgewinnung sogenannte Salzterrassen angelegt. Das Meerwasser fließt in diese und das Wasser verdunstet, übrig bleibt das enthaltene Salz. Ein besonderes Meersalz ist das Fleur de Sel, das an besonders heißen und windigen Tagen eine dünne Schicht auf den Terrassen hinterlässt und ein besonderes Aroma besitzt.

Eine weitere Art des Salzes ist das Steinsalz, welches unter der Erde zu finden ist. Tatsächlich stammt auch dieses aus dem Meer und hat sich über lange Zeit abgelagert. Steinsalz kann per bergmännischen Abbau gewonnen werden. Wird es ohne weitere Verarbeitung auf den Markt gebracht nennt man es Ursalz. Ein besonderes Steinsalz stellt das Himalaya- Salz dar, welches in Pakistan im gleichnamigen Gebirgszug abgebaut wird, es hat eine leicht rötliche Färbung und eine spezielle Mineralzusammensetzung.

Eine weitere Möglichkeit das Steinsalz zu gewinnen ist die Lösung mit Wasser. Das so gewonnene Salz ist als Siedesalz bekannt und hat einen besonders hohen Natriumchloridgehalt.

Wie schon erwähnt ist Salz ein wichtiger Stoff für den Menschen, welches u.a. wichtig ist für den Wasserhaushalt, sowie das Verdauung- und Nervensystem. Die Zufuhrsempfehlung für Speisesalz liegt bei 6g pro Tag für Erwachsene. Tatsächlich werden in Deutschland jedoch durchschnittlich etwa 8g pro Tag verzehrt. Älteren Studien zufolge sogar 12g. Ob ein zu hoher Salzkonsum zu gesundheitlichen Beschwerden wir Bluthochdruck führen kann wurde lange Zeit untersucht und diskutiert. Tatsächlich reagieren etwa 50% der Betroffenen von Bluthochdruck sensitiv auf Salz, was heißt, dass bei diesen Personen eine Reduzierung des Salzkonsums mit einer Erniedrigung des Blutsrucks einherging. Grundsätzlich sollte die Zufuhr im Auge behalten werden. Wichtig ist dabei vor allem auf die ‚versteckten‘ Salzlieferanten zu achten. Gerade Fertig- und Halbfertigprodukte, wie auch Back- und Wurstwaren tragen z.T. mit erheblichen Mengen zur (Über-)Versorgung bei.

Kommentar verfassen

Ernährung

„Vitamin C”

Orange - Vitamin C

Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure ist sicher eins der bekanntesten Vitamine, über das besonders häufig berichtet wird. Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und fungiert unter anderem als Antioxidans. Antioxidantien fangen freie Radikale, die aufgrund verschiedener Umwelteinflüsse und Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper entstehen und z.B. für frühzeitige Alterungsprozesse verantwortlich gemacht werden.

zum Video >>

„Eier”

© Natika - Fotolia.com

Das Ei gehört zu Ostern ebenso wie der Hase.
Aber der Hase legt natürlich nicht die Eier. Diese stammen von Hühnern oder anderen eilegenden Tieren, auch Ovipars genannt. In Deutschland ist vor allem das Hühnerei ein verbreitetes Lebensmittel. Es werden etwa 15 Kilo Ei pro Person im Jahr verzehrt. Davon jedoch nur ein geringer Teil als typisches Frühstücksei, der größere Teil wird als ‚versteckter‘ Inhaltsstoff verzehrt. Vor allem Backwaren und Süßspeisen enthalten häufig Eier. Auch zum Panieren und Legieren von Suppen wird es gebraucht und selbst Fruchtsäfte werden z.T. mit Ei geklärt.

zum Video >>

„Ernährung bei grippalem Infekt”

Obst & Gemüse   © Denis Pepin - Fotolia.com

Es gibt eine Vielzahl natürlicher Heilmittel, die die Symptome eines grippalen Infekts bzw. einer Erkältung auf verschiedene Art und durch und unterschiedliche Inhaltstoffe lindern können.
Schleimlösend und damit die Atemwege befreiend wirken z.B. Extrakte aus Efeu und Eukalyptus und Gewürze wie Anis, Fenchel und Kümmel.

zum Video >>