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Saisonales Gemüse: Karotte

Petra Bork - pixelio.de

Petra Bork - pixelio.de

Die Karotte, auch bekannt als Möhre, Rüebli oder Mohrrübe, zählt zu den Wurzelgemüsen. Botanisch gehört sie zu den Rüben, bei denen der essbare Teil unterirdisch wächst.
Heute gibt es mehr als 100 verschiedene Sorten. In Deutschland wird die Karotte je nach Sorte vom Frühsommer bis zum Herbst geerntet. Frühlingskarotten werden meist mit dem oberirdisch wachsenden Grün verkauft, im Herbst geerntete Karotten dagegen werden meist ohne Grün und gewaschen (auch als Waschmöhren bezeichnet) angeboten. Den richtigen Zeitpunkt zur Ernte erkennt man daran, dass das oberirdische Grün langsam welk wird und die Karotte selbst beginnt ans Tageslicht zu wachsen.
Die Karotte gehört in Deutschland zu den beliebtesten Gemüsesorten. In Deutschland liegt der pro Kopf Verbrauch etwa bei 8kg pro Jahr, damit belegt die Karotte hinter der Tomate den zweiten Platz der meistverzehrtesten Gemüse. Ähnlich verhält es sich mit Karottensaft. Dieser wird zwar mengenmäßig weniger konsumiert, belegt aber unter den Gemüsesäften mit Tomatensaft den ersten Platz.
Die Beliebtheit ergibt sich unter anderem aus den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Die Karotte kann roh und auf verschiedene Art gegart verzehrt werden und eignet sich hervorragend als schonende Babykost. Sie galt bis zum Auftauchen der Kartoffel als beliebteste Beilage in Deutschland.

Aber auch die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe der Karotte machen sie so beliebt.
Sie zählt zu den carotinoidreichsten Lebensmitteln überhaut und enthält darüber hinaus den sekundären Pflanzenstoff Luteolin und andere Vitamine und Mineralstoffe.
Bekannt ist die Karotte vor allem für seinen hohen Gehalt an Beta- Carotin (ein Carotinoid und Pflanzenfarbstoff). Tatsächlich leitet sich der Name des Nährstoffes von der Karotte ab, so dass die Karotte das einzige Gemüse ist, das namensgebend für einen Nährstoff ist.
Schon 100g Karotten enthalten etwa 5-10 mg Beta- Carotin, was den empfohlenen Tagesbedarf (2-4mg) decken kann.
Bei Beta Carotin handelt es sich um die Vorstufe von Vitamin A, und zählt somit zu den Provitaminen.
Besonders gut kann das Beta- Carotin in Kombination mit Fett aus den Karotten aufgenommen werden. Im Körper hat es verschiedene Aufgaben. Es stärkt die Sehkraft, ist am Zellwachstum beteiligt und ist wichtige für Haut und Schleimhäute. Es ist wichtig für die Blutreinigung und soll Magen- und Kreislaufbeschwerden mildern.

Der zweite gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoff, Luteolin, gehört zu den Flavonoiden. Luteolin soll nach neusten Erkenntnissen Entzündungen im Gehirn reduzieren können. Somit steigert es das Erinnerungsvermögen und schützt vor Alzheimer und Demenz.
Nennenswerte weiter in der Karotte vorkommende Nährstoffe sind Vitamin K, Folsäure, Kalium, Calcium, Eisen und Mangan.

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Ernährung

„Saisonales Gemüse: Rhabarber”

Junger Rhabarber 011

Rhabarber zählt zu der Familie der Knöterichgewächse und gehört botanisch, obwohl er in der Küche meist wie Obst behandelt wird, zu den Staudengemüsen. In China wurden die Wurzeln der wild wachsenden Pflanzen schon 2700 v. Chr. als Heilmittel gegen Darmträgheit und die Pest in Form von Pulver eingenommen. Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte der Rhabarber nach Europa, wo erstmals seine fleischigen Blattstiele verzehrt wurden. In Südrussland, im Himalaya und in Tibet wächst Rhabarber noch heute wild. In Europa dagegen wird er seit seiner Einführung kultiviert. Meist wird er in Freilandkultur gezogen, um die Ernte zu beschleunigen wird er oftmals mit Folie abgedeckt. Erntezeit ist von April bis Juni. Letzter Erntetag ist traditionell der 24. Juni, danach sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden, da der Oxalsäuregehalt in den Stielen steigt und diese zu faseriger werden.

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„Ernährung und Schlaf”

schlafende frau

Schlaf und Ernährung haben eins gemeinsam, sie sind beide essentiell für das Wohlbefinden und Überleben von Menschen. Doch trotz der großen Bedeutung beider sind die Wechselwirkungen bisher wenig erforscht.

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„Kartoffel”

Kartoffel

Die Speisekartoffel gehört sie zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt. Die reichhaltigen Nährstoffe und die vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten machen sie so wertvoll und beliebt. Als Beilage, im Salat oder in der Suppe ist sie ein Klassiker, aber auch als Kartoffelbrot, -trunk oder -schnaps findet sie Verwendung.
Weltweit sind heute um die 5000 verschiedenen Kartoffelsorten bekannt, von denen in Deutschland etwa 130 Sorten bedeutsam sind. Ein Kriterium für die Sorteneinteilung ist der Zeitpunkt der Ernte, so unterscheidet man zwischen Früh- Mittelfrüh- und Spätkartoffel. Ein weiteres Einteilungskriterium ist die Kochfestigkeit, hier unterscheidet man zwischen festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend.

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