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Pantothensäure (Vitamin B5)

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

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Die Pantothensäure gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen der B- Gruppe, in deutschland findet man auch häufig die Bezeichnung: Vitamin B5. Sie gehört zu den eher später entdeckten Vitaminen.
Die Pantothensäure ist das einzige Vitamin, das in seiner Strukturformel keine Ringbindung aufweist. Nach der Gesellschaft für Ernährung und Ernährungsmedizin ist es eines der Vitamine, bei denen über den ganzen Lebenzeitraum bei Männern und Frauen eine leichte defizitäre Versorgung (gemessen an den Referenzwerten für die Nährstoffversorgung) zu beobachten ist. Eine manifestierte Mangelversorgung mit Symptomen ist jedoch selten, da sich geringe Mengen an Pantothensäure sich in fast allen Lebensmitteln finden. Darauf weist auch der Name Pantothensäure hin, der von dem griechischen Wort pantothen abstammt und überall bedeutet.

ZitroneEin Mangel steht oft in Zusammenhang mit Darmerkrankungen, Alkoholmissbrauch und chronischen Entzündungen.
Da es sich bei der Pantothensäure um ein wasserlösliches Vitamin handelt, wird es im Körper kaum gespeichert und über den Urin ausgeschieden. Die Gefahr einer Überversorgung ist demnach sehr gering. Die tägliche Verzehrsempfehlung liegt bei 6mg/ Tag, erst ab einer 500-1000fachern Überdosierung wird mit Überversorgungssymptomen wie Darmstörungen und Gefäßerweiterung gerechnet.
Pantothensäure ist vor allem notwendig für den Aufbau von Coenzym A, welches eine wichtige Rolle in vielen verschiedenen Stoffwechselvorgängen spielt. Daneben ist es auch am Ab- und Aufbau von Kohlenhydraten, Fetten und Aminosäuren, sowie der Synthese von Cholesterin (ein wichtiger Bestandteil für Zellmembranen und Sexualhormone) beteiligt.
Pantothensäure kommt vor allem in Avocados, Eiern, Nüssen, Reis, Obst Gemüse und Milch vor. Ein Mangelsymptome ist z.B. das Burning- Feet- Syndrom, bei dem es zu kribbelnden, tauben und nach ca. 4monatiger Mangelversorgung zu brennenden Füßen kommt. Hinzu kommen oft Muskelverspannungen und Nervenreizzustände. Ein isolierter Mangel an Pantothensäure ist selten zu beobachten, in der Regel tritt ein Mangel an allen Vitaminen der B- Reihe auf, was zu Müdigkeit, Schlaflosigkeit und Depressionen führen kann.

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Ernährung

„Kürbiscremesuppe”

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Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebel anschwitzen.

Weißes Mirepiox (in Würfel geschnittenes Gemüse) und Kürbis beigeben und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten dünsten.

Zerdrückten Knoblauch, Lorbeerblatt, Paprikapulver, Kümmel, Salz und Pfeffer beifügen. Mit Rindsuppe und Schlagobers aufgießen, aufkochen und ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Lorbeerblatt entfernen und Suppe im Mixer aufmixen. Wenn nötig mit Stärkemehl etwas binden. Beim Anrichten geröstete Kürbiskernbrotwürfel sowie geschrotete geröstete Kürbiskerne daraufgeben.

Eventuell mit ein paar Tropfen Kernöl verzieren.

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„Säure- Basen Haushalt”

Vor allem in der Naturheilkunde werden im Stoffwechsel anfallende Säuren für verschiedene Beschwerden wie Arthrose, Osteoporose und auch Migräne (mit-) verantwortlich gemacht. Es handelt sich dabei um die sogenannten fixen Säuren, die vom Körper nicht abgebaut (metabolisiert) werden können und z.B. bei einem vermehrten Verzehr von tierischem Protein anfallen.

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„Saisonales Gemüse: Rhabarber”

Rhabarber zählt zu der Familie der Knöterichgewächse und gehört botanisch, obwohl er in der Küche meist wie Obst behandelt wird, zu den Staudengemüsen. In China wurden die Wurzeln der wild wachsenden Pflanzen schon 2700 v. Chr. als Heilmittel gegen Darmträgheit und die Pest in Form von Pulver eingenommen. Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte der Rhabarber nach Europa, wo erstmals seine fleischigen Blattstiele verzehrt wurden. In Südrussland, im Himalaya und in Tibet wächst Rhabarber noch heute wild. In Europa dagegen wird er seit seiner Einführung kultiviert. Meist wird er in Freilandkultur gezogen, um die Ernte zu beschleunigen wird er oftmals mit Folie abgedeckt. Erntezeit ist von April bis Juni. Letzter Erntetag ist traditionell der 24. Juni, danach sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden, da der Oxalsäuregehalt in den Stielen steigt und diese zu faseriger werden.

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