Ihre Gesundheit

Nüsse und Trockenfrüchte

Schokolade, Bonbons und Chips haben allerhand gemeinsam: Sie bieten zum Beispiel sehr viel Energie aber wenige nützliche Nährstoffe, sie werden gern nebenbei gegessen und die meisten Menschen finden, sie sollten weniger davon essen. Eine Alternative für alle Naschkatzen können Nüsse und Trockenfrüchte sein – wenn sie Maß halten können.

Nüsse

Nüsse © Krzysiek z Poczty - Fotolia.com

Nüsse: Energiereiches Hirnfutter

Nüsse aller Art liefern eine Menge hochwertiger Nährstoffe und Energie. Darüber hinaus machen sie satt, was Naschpausen erleichtert. Wegen ihres hohen Gehaltes an Kalium und Vitamin E wird Nüssen eine vorbeugende Wirkung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugeschrieben. Die reichlich enthaltenen Vitamine B 1, B 2 und B 6 kommen Nerven und Gehirn zugute. Auch für die Versorgung mit Magnesium, Zink, Calcium, Phosphor und einige Spurenelementen sind Nüsse eine gute Quelle. Doch Vorsicht: Ihr Fettgehalt macht Nüsse aller Art zu ungeheuer energiereichen Snacks. Eine kleine Tüte Walnusskerne – das sind etwa 100 g – liefert allein rund 600 kcal und damit etwa ein Viertel der Energie, die ein Erwachsender täglich braucht, Mandeln bestehen zu rund 50 % aus Fett, in 100 g Macadamianüssen verbergen sich sogar ganze 74 g Fett.

Trockenfrüchte

Trockenfrüchte © D. Fabri - Fotolia.com

Trockenfrüchte: Vitamine und Zucker

Werden Äpfel, Aprikosen und Co. schonend professionell getrocknet, bleibt sozusagen ein „Best of“ übrig. Ohne Wasser enthalten 100 g Trockenfrüchte mehr Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe als ihre frischen Pendants. Auch der in den Früchten enthaltene Zucker wird in Trockenobst konzentriert. Auf diese Weise eignen sich Trockenfrüchte gut als süßer Snack zwischendurch. Besonders reich an Natrium- und Kalium, die bei Ausdaueraktivitäten wie einer langen Wanderung oder einer Radtour hilfreich sind, sind getrocknete Aprikosen. Rosinen und getrocknete Datteln liefern den meisten Zucker und unterstützen so kurzfristig bei körperlichen und geistigen Belastungen. Doch Ballaststoffe machen satt und größere Mengen Fruchtzucker wirken abführend – da fällt es leicht, nicht allzuoft zuzugreifen.

Energiesparend naschen

Wer Nüsse liebt und Trockenfrüchte Schokoladenriegeln vorzieht, tut gut daran, sich selbst vor übermäßiger Energieaufnahme zu schützen. Auch wenn eine große Packung verhältnismäßig preiswerter ist, empfehlen sich kleinere Tüten und Dosen für alle, die beim Knabbern stets die ganze Packung leer essen wollen. Würzige Teigmäntel um Nüsse oder ein Schokoladenüberzug auf Trockenobst geben nichts weiter als zusätzliche Energie. Für Freunde des Studentenfutters empfiehlt sich ebenfalls die kleinere Tüte: Je nach Mischung und Anbieter können 100 g der Knabberei leicht über 500 kcal liefern. Da die Tütchen meist mit 175 oder 200 g gefüllt sind, ist es sinnvoll, sich zum mitnehmen nur einen Teil in eine kleinere Dose zu füllen.

Text: Laura Gross

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Ernährung

„Saisonales Gemüse: Rhabarber”

Junger Rhabarber 011

Rhabarber zählt zu der Familie der Knöterichgewächse und gehört botanisch, obwohl er in der Küche meist wie Obst behandelt wird, zu den Staudengemüsen. In China wurden die Wurzeln der wild wachsenden Pflanzen schon 2700 v. Chr. als Heilmittel gegen Darmträgheit und die Pest in Form von Pulver eingenommen. Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte der Rhabarber nach Europa, wo erstmals seine fleischigen Blattstiele verzehrt wurden. In Südrussland, im Himalaya und in Tibet wächst Rhabarber noch heute wild. In Europa dagegen wird er seit seiner Einführung kultiviert. Meist wird er in Freilandkultur gezogen, um die Ernte zu beschleunigen wird er oftmals mit Folie abgedeckt. Erntezeit ist von April bis Juni. Letzter Erntetag ist traditionell der 24. Juni, danach sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden, da der Oxalsäuregehalt in den Stielen steigt und diese zu faseriger werden.

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„Lunge und Ernährung”

menschliche lungen

Die Lunge versorgt das Blut mit Sauerstoff und über die sie wird Kohlendioxid aus dem venösen Blut abgegeben und ausgeschieden. Die Atemmuskulatur benötigt im Ruhezustand etwa 2% des Gesamtenergieverbrauchs. Das macht klar, dass eine Mangelernährung der Lunge schaden kann, aber auch Adipositas und andere Einflüsse, die über die Ernährung gesteuert werden, haben Einfluss auf die Atemwege.

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„Folsäure – Vitamin B9”

Folsäure - Vitamin B9

Folsäure gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen der B Reihe.
Folsäure spielt vor allem eine wichtige Rolle im menschlichen Stoffwechsel. Eine zweite wichtige Rolle spielt es bei schwangeren Frauen. Folsäure kann in hoher Dosierung in den ersten Schwangerschaftswochen das Ungeborene vor Fehlbildungen der Wirbelsäule und des zentralen Nervensystems schützen

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