Hier geht es zum GewinnspielGewinnspiel
Ihre Gesundheit

Nachhaltig Kochen

Das Thema nachhaltig Kochen kann von vielen Seiten beleuchtet werden und umfasst verschiedene Aspekte: vom Anbau der Lebensmittel bis hin zur Verarbeitung, Zubereitung, Lagerung und dem Verzehr der Lebensmittel selbst. Und auch das Vermeiden von Lebensmittelabfällen und Verpackungsmüll gehören zur nachhaltigen Küche.
Die Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatums bei Lebensmitteln steht schon seit einiger Zeit in Diskussion. Vor allem soll damit der unnötigen Lebensmittelverschwendung entgegengewirkt werden. Tatsächlich ist es so, dass viele Verbraucher denken, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum den Zeitpunkt kennzeichnet, zu dem das Lebensmittel nicht mehr verzehrt werden soll. Tatsächlich bezieht sich das Mindesthaltbarkeitsdatum jedoch auf Geschmack, Geruch und Konsistenz des Lebensmittels.

Diverses Gemüse

Gemüse © PhotoSG – Fotolia.com

Das heißt, dass ab dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums der Geschmack oder die Konsistenz des Lebensmittels verändert sein kann. Das Lebensmittel bleibt jedoch noch über einen längeren Zeitraum hinaus genießbar und kann verzehrt werden.
Trockenprodukte wir z.B. Gewürze oder Tütensuppen, sowie Lebensmittel in Dosen können oft auch noch Jahre nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum gegessen werden. Selbst H-Milch oder Joghurt sind meist noch über einen längeren Zeitraum verzehrbar. Wie bei Lebensmitteln, die nicht durch ein Mindesthaltbarkeitsdatum gekennzeichnet sind, was u.a. bei Obst und Gemüse der Fall ist, sollte man sich hier auf seine eigenen Sinne verlassen:
1. Optischer Eindruck: sind Zeichen vor Verderbnis erkennbar?
2. Geruch: riecht das Lebensmittel verdorben?
3. Probieren: ist der Geschmack des Lebensmittels ok?
Sollten sich keine Anzeichen von Verderbnis zeigen, kann das Lebensmittel in der Regel ohne Bedenken verzehrt werden.
Lebensmittel, die sehr schnell verderblich sind, wie z.B. Hackfleisch, werden nicht mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum ausgezeichnet, sondern mit dem Verbrauchsdatum. Diese Lebensmittel sollten nach dem Ablauf dieses Datums tatsächlich nicht mehr verzehrt werden.
Grundsätzlich sollte jeder, der auf Nachhaltigkeit Wert legt, bevorzugt zu unverpackten Lebensmitteln greifen. Diese finden sich nicht nur auf Wochenmärkten, sondern auch in den sogenannten: ‚unverpackt Läden‘, in denen man die Lebensmittel in selbst mitgebrachte oder wiederverwendbare Behälter abfüllen kann. Das nicht nur den Vorteil, dass Verpackung gespart wird, sondern auch den, dass man die Lebensmittel in der Menge einkaufen kann, in der man sie benötigt. Anstatt eines 2kg Beutels Äpfel, von denen am Ende evtl. doch wieder ein Teil im Müll landet, kann man eine kleinere Menge einkaufen. Das erleichtert vor allem den immer häufiger vorkommenden Single-Haushalten das Einsparen von Lebensmittelverschwendung.

Obst & Gemüse   © Denis Pepin - Fotolia.com

Obst & Gemüse © Denis Pepin – Fotolia.com

Obst und Gemüse, welches nicht mehr ganz frisch ist, kann wunderbar und einfach zu z.B. Smoothies verarbeitet werden oder für Suppen verwendet werden. Hartes Brot kann z.B. aufgebacken werden, oder in der Pfanne knusprig gebraten zu Croutons verarbeitet werden. Mit etwas Kreativität und Recherche können aus Resten wunderbare neue Gerichte gezaubert werden.

Text: Debora Jehkul

Kommentar verfassen

Ernährung

„Lunge und Ernährung”

menschliche lungen

Die Lunge versorgt das Blut mit Sauerstoff und über die sie wird Kohlendioxid aus dem venösen Blut abgegeben und ausgeschieden. Die Atemmuskulatur benötigt im Ruhezustand etwa 2% des Gesamtenergieverbrauchs. Das macht klar, dass eine Mangelernährung der Lunge schaden kann, aber auch Adipositas und andere Einflüsse, die über die Ernährung gesteuert werden, haben Einfluss auf die Atemwege.

zum Video >>

„Sommer in Gläsern”

gefrorenes Gemüse © victoria p. - Fotolia.com

Die letzten sommerwarmen Septembertage des Jahres kündigen zugleich auch die kalten Jahreszeiten an. Wer ein kulinarisches Stückchen Sommer für die kalte Jahreszeit bewahren will, hat verschiedene Möglichkeiten. Dabei mag es altmodisch erscheinen, selbst einzukochen, einzulegen, zu trocknen oder einzufrieren.

zum Video >>

„Schärfe”

© walter dannehl

Gerichte wie Chili con Carne sind bekannt für Ihre Schärfe und ohnedas gewisses „Feuer“ nicht vorstellbar. Aber nicht nur Chili, sondern zahlreiche Gewürze werden zum schärfen von Gerichten verwendet. Dabei sind verschiedene Inhaltsstoffe für die Schärfe verantwortlich, z.B. Capsaicin in Chili, Piperin in Pfeffer, Senföl in Meerrettich und Senf, Allicin in Knoblauch und Gingerol in Ingwer.

Schärfe aber ist anders als bitter, salzig, süß, sauer und unami kein Geschmack, sondern ein Empfinden, genauer gesagt eine Schmerzreaktion.
Aufgrund des angenehmen Schmerzreizes werden Endorphine ausgeschüttet, welchen nachgesagt wird, dass sie glücklich machen.

zum Video >>