Ihre Gesundheit

Kartoffel

Die Speisekartoffel gehört sie zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt. Die  reichhaltigen Nährstoffe und die vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten machen sie so wertvoll und beliebt. Als Beilage, im Salat oder in der Suppe ist sie ein Klassiker, aber auch als Kartoffelbrot, -trunk oder -schnaps findet sie Verwendung.
Weltweit sind heute um die 5000 verschiedenen Kartoffelsorten bekannt, von denen in Deutschland etwa 130 Sorten bedeutsam sind. Ein Kriterium für die Sorteneinteilung ist der Zeitpunkt der Ernte, so unterscheidet man zwischen Früh- Mittelfrüh- und Spätkartoffel. Ein weiteres Einteilungskriterium ist die Kochfestigkeit, hier unterscheidet man zwischen festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend.

Kartoffel

Die Frühkartoffeln, die ab Juni geerntet werden, sind meist geschmacksintensiv und enthalten viel Wasser, wodurch diese vorwiegend festkochend sind. Ein Vorteil der Frühkartoffeln ist vor allem ihre dünne Schale, die leicht zu entfernen ist bzw. in Bio- Qualität auch mit gegessen werden kann. Frühkartoffeln eigenen sich allerdings nicht zur Lagerung und sollten innerhalb einiger Tage verbraucht werden.
Die mittelfrühen Kartoffeln werden ab August geerntet. Diese eignen sich bedingt zur Lagerung.
Spätkartoffeln bzw. Lagerkartoffeln kommen Ende Oktober auf den Markt. Diese enthalten weniger Wasser, dafür aber mehr Stärke und sind daher mehlig kochend und länger haltbar. Bei richtiger Lagerung (hier gilt: kühl, luftig, dunkel) können Spätkartoffeln einige Monate gelagert werden.
Im Supermarkt finden sich heute meist das ganze Jahr über festkochende Kartoffeln, dabei handelt es sich im Herbst und Winter meist um Importware. Mehligkochende Kartoffeln sind immer seltener zu finden.
Die verschiedenen Kochfestigkeiten der Kartoffeln sind vor allem für die Verarbeitung wichtig, so eignen sich festkochende Kartoffeln für Salat oder Salz- und Pellkartoffeln, mehligkochende dagegen eignen sich für Kartoffelpuffer,  Püree, Kroketten, Klöße und Suppen.

Egal um welche Sorte es sich handelt, allgemein gelten Kartoffeln als kalorienarm und nährstoffreich. 100 Gramm frische Kartoffeln entsprechen einer Energiemenge von nur etwa 70 Kilokalorien. Ein weiteres Plus: mit ca. 2,1 Gramm Ballastoffen fördern sie die Verdauung. Unter den Pflanzen gelten sie als wichtiger Eiweißlieferant, zwar macht dieses nur etwa 2% aus, hat aber eine hohe Bioverfügbarkeit (d.h. das Eiweiß kann vom Körper gut verwertet werden).
Kartoffeln werden auch für ihren Vitamingehalt geschätzt: vor allem Vitamin C, A und K liefern sie. Auch Vitamine der B- Gruppe sind in der Knolle zu finden.
Ebenso gilt sie als Lieferant von wichtigen Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Eisen und Phosphor.

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„Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeit sind nicht dasselbe!”

© Stefan Körber - Fotolia.com

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Eine Allergie liegt vor, wenn das körpereigene Immunsystem auf eigentlich harmlose Lebensmittel wie z. B. Hühnerei mit einer Überreaktion des Immunsystems reagiert. Genauer gesagt reagiert das Immunsystem auf ein oder mehrere in dem Nahrungsmittel enthaltene Proteine. Es wird ein Antikörper (Immunglobulin E, kurz IgE) gegen diese Proteine gebildet. Dies kann zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und zum Anschwellen des Mund- und Halsbereichs bis hin zu Atemnot führen. Weitere häufige Symptome sind Hautirritationen wie Juckreiz oder Ausschlag. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem anaphylaktischen Schock, der zu Herz- und Atemstillstand führen kann.

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Dennoch werden die Betroffenen von Pollenallergien oft unzureichend therapiert, da die Symptome ‚nur‘ während der Pollenflugsaison auftreten. Besonders im Frühjahr und Sommer ist die Pollenbelastung hoch.

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