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Ihre Gesundheit

Goldgelbe Süße – Honig

Selbst wer sonst wenig Honig verwendet, kommt in der Vorweihnachtszeit und während der langen kalten Wintermonate kaum an ihm vorbei. Von besonderem Geschmack über Wirkungen auf Gesundheit bis hin zu besonderen kosmetischen Eigenschaften wird Honig allerhand Gutes nachgesagt. Dabei ist das goldgelbe Bienen-Werk zwar kein Wundermittel, aber eine echte Bereicherung.

Honig ist nicht gleich Honig

Wer Honig kaufen will, sieht sich etlichen Regalmetern verschiedener Sorten gegenüber. Der Unterschied liegt in der Herstellung: Sammelten die Bienen den Nektar von Pflanzen, um ihn als Wintervorrat in Form von Honig in den Waben zu lagern, so spricht man von Blütenhonig. Manchmal wird sogar der Name der jeweiligen Blüte genannt – dann flogen die Bienen tatsächlich weit überwiegend zu Linden, Raps und so weiter. Ist dagegen von Honigtau die Rede, so sammelten die Bienen das zuckerreiche Sekret bestimmter Insekten, die den Saft aus Bäumen saugen. Worte wie „Imkerhonig“, „Blütenhonig“ oder „Waldblütenhonig“ sind ein Hinweis auf Mischhonige. Ihr Vorteil ist, dass ihr Geschmack und ihre Konsistenz verlässlich immer gleich sind. Beides schwankt bei den sortenreineren Honigen, die dafür aber meist mehr Charakter bieten.

Die inneren Werte

Zum allergrößten Teil besteht Honig aus Zucker und Wasser. Dabei sind Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker) die mit Abstand bedeutendsten Inhaltsstoffe, Wasser macht höchstens ein Fünftel des Gesamtgewichts aus. Seine goldgelbe Farbe und seine besonderen Aromen erhält der Honig außerdem durch die enthaltenen Säuren, Enzyme, Aromastoffe. Und nicht zuletzt finden sich in Honig messbare Mengen verschiedener Vitamine und Mineralstoffe. Ein sehr kleiner aber interessanter Teil seiner Inhaltsstoffe sind antibakteriell wirksame Verbindungen. Zusammen mit dem hohen Zuckergehalt, den Säuren und dem klebrigen Film, den Honig hinterlässt, sind sie der Grund dafür, dass er Halsschmerzen und Heiserkeit lindern kann. Rühen Sie ihre Lieblingshonig jedoch nicht in heißen sondern nur in mundwarmen Tee, um die Wirkstoffe nicht durch Hitze zu zerstören. Nun sollten zwar Kranke ihre Hoffnungen nicht allein auf dieses wenig standardisierbare Naturprodukt setzen, aber die guten Erfahrungen mit diesem besonderen Hausmittel sind nicht von der Hand zu weisen.

Honig bleibt Zucker

Erliegen Sie nicht dem Trugschluss, dass Honig „gesund“ sei, nur weil er Vitamine und Mineralstoffe enthält und darüber hinaus bei Halsschmerzen angenehm ist. Honig ist keineswegs per se „besser“ als Zucker. Er ist lediglich anders – mit Vor- und Nachteilen. Für die Vitaminversorgung spielt es beispielsweise im Alltag keine Rolle, ob ein Keks mit Zucker oder Honig gesüßt wurde. Zu gering sind die absoluten Mengen der wichtigen Stoffwechselhelfer, zu gering ist auch der Anteil, den der Keks an der gesamten Ernährung hat. Auch den Mineralstoffbedarf kann niemand durch Honig decken, so dass auch dies kein Argument für Honig statt Zucker sein kann. Zudem enthält Honig zwar etwa ein Viertel weniger Energie als Zucker, ist aber für die Zähne genauso schädlich, weil er stärker an ihnen klebt.

Honig in der Küche

Wer Honig den Vorzug geben und beispielsweise in der Weihnachtsbäckerei konventionellen Zucker ersetzen will, kann dabei sogar Energie sparen: Etwa 70 g Honig haben die gleiche Süßkraft wie 100 g Zucker. Allerdings schmeckt Honig eben nicht einfach nur süß, sondern verändert den Geschmack des so Zubereiteten deutlich. Außerdem enthält Honig eine Menge Wasser – das ist in Soßen und für Marinaden unproblematisch, für einen Kuchen- oder Keksteig allerdings sehr wichtig. Damit der Teig nicht zu weich wird, empfiehlt es sich, von der im Rezept angegebenen Flüssigkeit zunächst weniger zu nehmen. Zu weichen Teig bekommt zudem mit etwas zusätzlichem Mehl wieder die richtige Konsistenz.

Text: Laura Gross, Verbraucher Initiative e. V.

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Ernährung

„Eier”

© Natika - Fotolia.com

Das Ei gehört zu Ostern ebenso wie der Hase.
Aber der Hase legt natürlich nicht die Eier. Diese stammen von Hühnern oder anderen eilegenden Tieren, auch Ovipars genannt. In Deutschland ist vor allem das Hühnerei ein verbreitetes Lebensmittel. Es werden etwa 15 Kilo Ei pro Person im Jahr verzehrt. Davon jedoch nur ein geringer Teil als typisches Frühstücksei, der größere Teil wird als ‚versteckter‘ Inhaltsstoff verzehrt. Vor allem Backwaren und Süßspeisen enthalten häufig Eier. Auch zum Panieren und Legieren von Suppen wird es gebraucht und selbst Fruchtsäfte werden z.T. mit Ei geklärt.

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„Vitamin B1 (Thiamin)”

Vitamin B1 © concept w - Fotolia.com

Das Vitamin B1, internationale Bezeichnung Thiamin, gehört zu den ersten entdeckten und isolierten Vitaminen und ist namensgebend für diese Gruppe der Nährstoffe.
Entdeckt wurde es 1926 von Casimir Funk, einem polnischer Chemiker, während seiner Forschung zur Beri- Beri- Krankheit.
Wegen der enthaltenen Aminogruppe (Stickstoff in Verbindung mit zwei Sauerstoffmolekülen) führte er damals das –Kunstwort: Vitamin ein. Vita steht dabei für das Leben und Amine sind die Abkömmlinge des Ammonikas NH3.

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„Kürbiscremesuppe”

Fotolia_© sterneleben - Fotolia.com.jpg

Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebel anschwitzen.

Weißes Mirepiox (in Würfel geschnittenes Gemüse) und Kürbis beigeben und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten dünsten.

Zerdrückten Knoblauch, Lorbeerblatt, Paprikapulver, Kümmel, Salz und Pfeffer beifügen. Mit Rindsuppe und Schlagobers aufgießen, aufkochen und ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Lorbeerblatt entfernen und Suppe im Mixer aufmixen. Wenn nötig mit Stärkemehl etwas binden. Beim Anrichten geröstete Kürbiskernbrotwürfel sowie geschrotete geröstete Kürbiskerne daraufgeben.

Eventuell mit ein paar Tropfen Kernöl verzieren.

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