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Folsäure – Vitamin B9

Folsäure gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen der B-Reihe und spielt vor allem für den menschlichen Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Ein zweiter wesentlicher Anwendungsbereich kommt während einer Schwangerschaft zum Tragen: Hier kann hoch dosierte Folsäure in den ersten Schwangerschaftswochen das Ungeborene vor Fehlbildungen der Wirbelsäule und des zentralen Nervensystems schützen.

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

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Folsäure kommt natürlicherweise in vielen verschiedenen Lebensmitteln vor. Genau genommen wird jene Verbindung, die natürlich in Lebensmitteln vorkommt, als Folat bezeichnet. Bei Folat handelt es sich um die Summe aller folatwirksamen Verbindungen, wobei es sich um Mono- oder Polyglutamate handelt. Besonders reich an Folat sind Blatt- und Kohlgemüse, Tomaten, Orangen und Getreide. Bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs sind vor allem Leber und Niere hervorzuheben.

orthopregna - ein Folsäure Präparat

orthopregna – ein Folsäure Präparat

In Nahrungsergänzungsmitteln kommt meist die synthetisch hergestellte Folsäure zum Einsatz. Folsäure ist nur eine der folatwirksamen Verbindungen. Sie ist vollständig oxidiert, was bedeutet, dass es sich um ein Monoglutamat handelt.

Im Dünndarm erfolgt während der Verdauung der Nahrung die Umwandlung der natürlichen Folate in die Folsäure. Die übliche Verweildauer im Dünndarm ist allerdings nicht ausreichend lang, weshalb nur etwa 50% der mit den Lebensmitteln zugeführten folatwirksamen Verbindungen in Folsäure umgewandelt und im Körper wirksam werden können. Die synthetisch hergestellte Folsäure dagegen hat eine Bioverfügbarkeit von 90%.

Um diesem Unterschied gerecht zu werden, werden die Folatgehalte als Folatäquivalente angegeben, so entspricht 1 Mikrogramm Folatäquivalent einem Mikrogramm Nahrungsfolat oder 0,5 Mikrogramm synthetischer Folsäure.

Im Körper wird die Folsäure für verschiedene Stoffwechselvorgänge wie Zellteilungs- und Wachstumsprozesse benötigt. Mangelsymptome sind Blutarmut, Verdauungsstörungen und Veränderungen der Schleimhäute. Bei Ungeborenen wird zudem Folsäure benötigt, damit sich das Neuralrohr richtig schließt. Aus diesem Grund sollten Schwangere besonders auf Ihre Folsäurezufuhr achten.

Die empfohlene tägliche Zufuhrmenge beträgt etwa 400 Mikrogramm, Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf und sollten etwa 600 Mikrogramm täglich aufnehmen.

weitere Informationen zu Folsäure-Präparaten finden Sie unter:

Text: D. Jehkul

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Ernährung

„Donauwaller aus dem Meerrettichdampf an Lardo und Rote-Rüben-Reduktion”

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Donauwaller Das Fischfilet mit Salz und Pfeffer würzen. In Olivenöl, Butter und mit dem Thymian beidseitig kurz abbraten, auskühlen lassen und mit dem Lardo umwickeln. Den Fischfond aufkochen und die Gewürze zugeben. Zur Hälfte reduzieren lassen. Den Meerrettich zufügen und kurz ziehen lassen. Es soll nur noch so viel Flüssigkeit vorhanden sein, dass der Fisch nicht im Sud liegt. Den Fisch hineinlegen, mit Alufolie luftdicht verschließen und circa 6 bis 8 Minuten darin garen. In Stücke schneiden und wenig Maldonsalz darübergeben. Den Sud passieren und beiseitestellen.

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