Ihre Gesundheit

Ernährung und Gelassenheit

Gesundheitliche Themen wie Gelassenheit/Entspannung/Stressabbau und Sport/ Bewegung sind laut einer Forsa-Umfrage bei  über der Hälfte von 5.000 Befragten unter den Neujahrsvorsätzen für 2015. Weiterhin sind auch Themen bezüglich der Ernährung wie gesünder essen und abnehmen bei knapp der Hälfte unter den Top Ten.

Tatsächlich stehen diese drei Themenfelder miteinander in Verbindung, so kann körperliche Betätigung zu Entspannung führen und Stress abbauen und nebenbei auch Pfunde zum Schmelzen bringen. Das Zubereiten einer gesunden Speise kann ebenfalls entspannend wirken und  der Verzehr zur körperlichen Fitness beitragen.
Und nicht nur die Zubereitung einer Speise kann der Entspannung zuträglich sein, auch bestimmte Inhaltsstoffe in der Nahrung können der inneren Ruhe zuträglich sein.
Besonders die Vitamine der B- Gruppe stehen in enger Verbindung mit dem Nervensystem. Ein Mangel an verschiedenen Vitaminen der B- Gruppe kann zu Erschöpfung, erhöhter Reizbarkeit, Schlafstörungen und Depressionen führen. Auch Appetitlosigkeit, Magen- Darm- Probleme, Blutarmut, Muskelkrämpfe und Veränderungen der Haut können Symptome eines Mangels der Vitamin- Gruppe sein.

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit – Fotolia.com

Zu der Gruppe der B- Vitamine gehören:

  • Vitamin B2 (Thiamin)
    Besonders reich an Vitamin B2 sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und mageres Fleisch.
  • Pantothensäure (selten auch als Vitamin B5 bezeichnet)
    Lieferanten sind Avocados, Eier, Nüsse, Reis, Obst, Gemüse und Milch.
  • Niacin (Sammelbegriff für verschiedene vitaminaktive Substanzen, selten als B3 bezeichnet)
    Reich an Niacin sind vor allem Fleisch und Fisch, Vollkorngetreide und Bohnenkaffe (1-2mg pro Tasse).
  • Pyridoxin (Vitamin B6, Sammelbegriff für verschiedene ähnliche chemische Verbindungen)
    Ein guter Lieferant ist z.B. Weizenkleie, Lachs und Leber.
  • Vitamin B12 (Gruppenbezeichnung für Cobalamine)
    Vitamin B12 wird ausschließlich von Mikroorganismen synthetisiert und ist daher kaum in pflanzlichen Lebensmitteln zu finden. Reich an Vitamin B12 sind dagegen Milch und Produkte daraus (vor allem Käse), Fleisch, Fisch und Eier.
  • Biotin
    Biotin kommt unter anderem in Leber, Eigelb, Hefe, Nüssen, Sojabohnen, Reis und Getreide vor.
  • Folsäure (kommt im Lebensmittel als Folat vor)
    Besonders reich an Folat sind Blatt- und Kohlgemüse, Tomaten, Orangen und Getreide, sowie Leber und Niere.

Aber nicht nur die Vitamine der B- Gruppe sind wichtig, um das Nervensystem zu stärken und Stress entgegen zu wirken.
Auch verschiedene Mineralstoffe für ein ausgeglichenes Nervensystem wichtig. Hier wäre in erster Linie das Magnesium zu nennen. Magnesium trägt zur normalen Reizweiterleitung von Nerven- und Muskelzellen bei. Ein Mangel kann sich z.B. durch nervöse Störungen (Depressionen, Krämpfe) und Blutdruckerhöhung  zeigen. Besonders reich an Magnesium sind Getreide und Gemüse.

Um einem Mangel vorzubeugen (ohne alle aufgeführten Nahrungsmittel zu sich nehmen zu müssen) kann man selbstverständlich auf Produkte der Nahrungsmittelergänzung, wie z. B. ortho molar zurückgreifen.

Wichtig ist es aber auch, sich nicht durch die vielen Diät- und Ernährungsempfehlungen stressen zu lassen, lieber gelassen einen ausgewogenen und abwechslungsreichen Speiseplan genießen.

Text: JK

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Ernährung

„Superfoods”

Bowls of various superfoods on old blue background. Top view

Superfoods sind derzeit in aller Munde. Egal ob Rohköstler, Veganer, Sportler oder die sogenannten Foodies, alle schwören auf Superfoods. Sie haben den Ruf reich an wohltuenden Nährstoffen zu sein und sollen somit der Gesundheit und der Vitalität zuträglich sein, schön und jung sollen sie außerdem machen. Ganz allgemein werden unter dem Begriff jene Lebensmittel zusammen gefasst, die einen überdurchschnittlichen Nähr- und Inhaltstoffgehalt aufweisen. Eine rechtlich bindende Definition für Superfood gibt es bisher jedoch keine.

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„Der Weihnachtsbraten ohne Rotkohl – kaum vorstellbar!”

Rainer Sturm

Der Rotkohl ist nicht nur mit dem Weißkohl eng verwandt, er enthält sogar etwa die gleiche Bandbreite an Nähr- und Wirkstoffen. Rotkohl, Weißkohl und Wirsing machen zusammen etwa ein Drittel unserer heimischen Gemüseproduktion aus und haben dabei den Vorteil, bei guter Luftfeuchtigkeit (wie etwa in Schleswig-Holstein) und in schweren Böden hohe Erträge zu liefern.

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„Farbstoffe – oft ist weniger mehr”

Geht es um „gefärbte Lebensmittel“ denken Sie vielleicht sofort an grünen Likör oder blaues Eis. Doch solche offensichtlich gefärbten Produkte sind nur besonders farbenfrohe Beispiele. Die meisten der insgesamt 42 zugelassenen Farbstoffe werden dezenter eingesetzt und landen so erheblich häufiger auf dem Teller, als Sie vielleicht denken.

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