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Ihre Gesundheit

Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen

R by M.E. pixelio.de

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Unter Rheuma versteht man eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen die Bewegungsorgane betreffend. Meist gehen diese Erkrankungen mit Schmerzen in den Gelenken sowie Bewegungseinschränkungen einher. In Deutschland leiden etwa 20 Millionen Menschen an Rheuma, wobei darunter auch immer mehr Kinder und Jugendliche fallen.

Rheumatische Erkrankungen könne zu vier Hauptgruppen zusammengefasst werden:

1. Die Entzündlich- rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis und Morbus Bechterew
2. Degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankung wie Arthrose oder Spondylose.
3. Weichteilrheumatismus
4. Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden wie Osteoporose oder Gicht

Inwieweit die Ernährung mit rheumatischen Beschwerden in Zusammenhang steht, konnte bisher wissenschaftlich nicht eindeutig bewiesen werden, Studien und Patientenbefragungen weisen aber deutlich darauf hin, dass durch die richtige Ernährung die Symptome gelindert werden können.

Von großer ernährungsphysiologischer Bedeutung bei entzündlichen Erkrankungen sind verschiedene Fettsäuren, wie Arachidonsäure, Omega- 3 Fettsäuren und alpha- Linolensäure.
So wirkt sich die Arachidonsäure negativ aus, sie steht in nahen Zusammenhang mit entzündlichen Reaktionen, aus dieser werden verschiedene Entzündungsmediatoren gebildet. Arachidonsäure findet sich ausschließlich in tierischen Lebensmitteln, besonders hohe Anteile haben z.B. Eigelb, Schweineschmalz, Kuhmilch und Kalbsfleisch. Aus diesem Grund wird bei entzündlichen Erkrankungen empfohlen, die Zufuhr von Arachidonsäure zu reduzieren z.B. durch eine vegetarisch orientierte Kost.
Positiv dagegen wirkt sich der Verzehr von Omega- 3 Fettsäuren aus. Diese sind vor allem in Fischöl zu finden, aber auch Pflanzenöle wie Lein-, Raps- und Sojaöl wirken sich durch Ihren hohen Gehalt an Alpha- Linolensäure positiv auf entzündliche Erkrankungen aus.

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Weitere positive Effekte weisen Vitamine mit antioxidativer Wirkung auf. Zu diesen zählen die Vitamine A, C und E. Karotten z.B. sind reich an Vitamin A, Vitamin C lässt sich u.a. in Zitrusfrüchten, Vitamin E in grünen Gemüsesorten finden. Neben den Vitaminen verringern auch die Spurenelemente Kupfer, Eisen, Selen und Zink die Bildung von Entzündungsmediatoren und sollten ausreichend mit der Nahrung aufgenommen werden.

Eine Vielzahl der Patienten berichten darüber hinaus auch dass der Verzicht auf Alkohol und Zucker sich positiv auswirkt, auch Fasten wurde als förderlich empfunden.

Allgemein solle eine vollwertige Ernährung mit wenig tierischen Fetten und viel Obst und Gemüse als Grundlage für die richtige Ernährung dienen.

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Ernährung

„Ernährung bei grippalem Infekt”

by Claudia Hautumm pixelio.de

Es gibt eine Vielzahl natürlicher Heilmittel, die die Symptome eines grippalen Infekts bzw. einer Erkältung auf verschiedene Art und durch unterschiedliche Inhaltstoffe lindern können.
Schleimlösend und damit die Atemwege befreiend wirken z.B. Extrakte aus Efeu und Eukalyptus und Gewürze wie Anis, Fenchel und Kümmel.

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„Fleisch”

gegrilltes Steak vom Rind

Anfang des Jahres 2014 stiftete eine Studie der Universität Graz reichlich Verwirrung, laut dieser seien Vegetarier öfter krank und hätten eine geringere Lebensqualität als Fleischesser. Tatsächlich wurde kurz danach von denselben Forschern eine Studie veröffentlicht, die genau das Gegenteil behauptet.

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„Saisonales Gemüse: Rhabarber”

Junger Rhabarber 011

Rhabarber zählt zu der Familie der Knöterichgewächse und gehört botanisch, obwohl er in der Küche meist wie Obst behandelt wird, zu den Staudengemüsen. In China wurden die Wurzeln der wild wachsenden Pflanzen schon 2700 v. Chr. als Heilmittel gegen Darmträgheit und die Pest in Form von Pulver eingenommen. Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte der Rhabarber nach Europa, wo erstmals seine fleischigen Blattstiele verzehrt wurden. In Südrussland, im Himalaya und in Tibet wächst Rhabarber noch heute wild. In Europa dagegen wird er seit seiner Einführung kultiviert. Meist wird er in Freilandkultur gezogen, um die Ernte zu beschleunigen wird er oftmals mit Folie abgedeckt. Erntezeit ist von April bis Juni. Letzter Erntetag ist traditionell der 24. Juni, danach sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden, da der Oxalsäuregehalt in den Stielen steigt und diese zu faseriger werden.

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