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Ihre Gesundheit

Wenn´s im Mund sauer wird, leiden die Zähne!

Äpfel = Zahnpflege? © Albert Schleich - Fotolia.com

Äpfel = Zahnpflege? © Albert Schleich – Fotolia.com

Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Säure wie z.B. Zitrusfrüchte greifen die Zähne direkt an. Nicht nur saures Obst oder deren Säfte enthalten Säuren, auch anderen Lebensmitteln und Getränken ist oft Säure zugesetzt. Zitronensäure (E 330) zum Beispiel ist vielen Süßigkeiten und Getränken, aber auch Konserven zugesetzt – zur geschmacklichen Abrundung und / oder als Konservierungsstoff.

Für den Säurehaushalt und die Wirkung auf die Zähne ist es aber völlig egal, ob die Säure nun natürlicher Bestandteil eines Lebensmittels ist oder diesem zugesetzt wurde. Wichtig hingegen sind die Zeitabstände, in denen säurehaltige Lebensmittel konsumiert werden und auch die Einwirkzeit dieser Lebensmittel auf die Zähne. Süßigkeiten etwa kleben regelrecht an den Zähnen, so dass die Einwirkzeit länger als bei Getränken ist, was zu Zahnschmelzerweichung führen kann.

Säurehaltige Lebensmittel greifen den Zahnschmelz unmittelbar nach Verzehr an. Aber nicht nur der Säuregehalt eines Lebensmittels wirkt sich auf den Säurehaushalt im Mund aus, sondern auch sein Zuckergehalt. Im Mund vorkommende Bakterien (vermehrt im Zahnbelag -Plaque- angesiedelt) fermentieren den Zucker zu Säuren, welche ebenfalls den Zahnschmelz angreifen. Säuren lösen zahnhärtende Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphor aus dem Zahnschmelz heraus, es kommt zur Demineralisierung des Zahnschmelzes. Im fortschreitenden Stadium weicht die Zahnsubstanz auf und es entstehen Löcher, allgemein als Karies bekannt.

Um diesen Effekt zu vermeiden empfiehlt es sich, nach dem Genuss von säure- und zuckerhaltigen Lebensmitteln ein Glas Wasser zu trinken.

Keinesfalls sollten die Zähne direkt nach dem Verzehr geputzt werden, da dies die Zahnsubstanz weiter schädigen könnte. Damit sollte mindestens eine halbe Stunde gewartet werden. Des weiteren kann die Zahnsubstanz durch die im Speichel enthaltenen Mineralstoffe (Calcium, Phosphor und Fluorid) gehärtet werden. Vor allem Lebensmittel, die kräftig gekaut werden müssen (etwa Vollkornprodukte und rohes Gemüse) regen die Speichelproduktion an. Und auch die in Lebensmitteln enthaltenen Mineralstoffe können dem negativen Effekt entgegen wirken. Wichtig für die Zahngesundheit sind calciumhaltige Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte (Joghurt, Käse, Quark), aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Brokkoli, Fenchel oder Grünkohl, Sesamsamen und Mandeln gelten als gute Calciumlieferanten.

Ein weiteres Mineral, das die Zähne schützen soll und vielen durch Zahnpflegeprodukte bekannt ist, ist das Fluorid. Dieses kann direkt kleine Schäden reparieren und kommt neben Zahnpflegeprodukten auch in Fisch, Krustentieren und Nüssen vor. Fluorid hat auch einen zweiten positiven Effekt: Es hemmt das Wachstum der Kariesbakterien.

Um die Zähne vor Angriffen zu schützen, empfiehlt es sich vor allem, sie belagfrei zu halten, da sich im Plaque unerwünschte Bakterien schnell vermehren. Regelmäßiges Zähneputzen ist dafür unerlässlich, aber auch intensives Kauen von festen Lebensmitteln kann zwischendurch Abhilfe schaffen und regt gleichzeitig den Speichelfluss an. Sie sollten also auf einen ausgewogenen Mineralstoffhaushalt achten und, wie schon gesagt, nach dem Genuss von Saurem oder Süßem ein Glas Wasser hinunter spülen. Sauer macht lustig, und richtig gepflegt können Sie Jedem mit Ihrem Lächeln den Tag versüßen.

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Ernährung

„Ernährung bei Hochleistungssport”

© einstein - Fotolia.com

Als Hochleistungssportler gelten jene, die mehr als 18 Stunden pro Woche und dabei Ziele wie z.B. die Teilnahme an nationalen oder internationalen Wettbewerben verfolgen.
Allgemein spielen verschiedene Faktoren für die Leistungsfähigkeit eines Sportlers eine Rolle. Zum einem gibt es da die gegebene, wie die genetischen Faktoren, zum anderen aber auch beeinflussbare wie psychische und gesundheitliche Faktoren, das Training und natürlich auch die Ernährung.

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„Winteressen”

essen-im-winter

In der kalten Jahreszeit geht’s auf den Esstischen deftig zu. Dicke Eintöpfe, Schmorgerichte und üppige Desserts prägen die Winterküche. Wie kommt es eigentlich, dass wir in der kalten Jahreszeit nicht gern Salate essen?

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„Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeit sind nicht dasselbe!”

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Hier geht es um die zahlreichen unerwünschten Reaktionen, die nach dem Verzehr von Lebensmitteln auftreten können. Es wird zumeist zwischen einer Lebensmittelallergie und der nicht allergischen Unverträglichkeit (z.B. Lebensmittelintoleranz bzw. Pseudoallergie) unterschieden.

Eine Allergie liegt vor, wenn das körpereigene Immunsystem auf eigentlich harmlose Lebensmittel wie z. B. Hühnerei mit einer Überreaktion des Immunsystems reagiert. Genauer gesagt reagiert das Immunsystem auf ein oder mehrere in dem Nahrungsmittel enthaltene Proteine. Es wird ein Antikörper (Immunglobulin E, kurz IgE) gegen diese Proteine gebildet. Dies kann zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und zum Anschwellen des Mund- und Halsbereichs bis hin zu Atemnot führen. Weitere häufige Symptome sind Hautirritationen wie Juckreiz oder Ausschlag. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem anaphylaktischen Schock, der zu Herz- und Atemstillstand führen kann.

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