Ihre Gesundheit

Ein Schluck zum Gluck

Dass unser Essen Einfluss auf Gesundheit, Wohlbefinden und Stimmungen hat, ist wohl jedem sofort klar, der sich die Wirkung von selbstgemachter Hühnerbrühe ins Gedächtnis ruft. Doch auch, was und wie wir Trinken hat erhebliche Wirkungen. Wegen des Genusses oder gegen den Durst, heiß oder kalt, in Ruhe oder nebenbei – auch mit dem richtigen Getränk zur richtigen Zeit können Sie sich fit halten, eine Freude machen oder helfen. Gerade jetzt, wo Kälte und trockene Heizungsluft den Schleimhäuten zu schaffen machen, können Sie Ihr Immunsystem mit ausreichendem, schlauen Trinken unterstützen.

Wasser - das Lebenselexier

Wasser - das Lebenselexier © Horst Brandt - Fotolia.com

Wasser ist Leben

Jede einzelne unserer schätzungsweise 100 Billionen Körperzellen braucht für ihre Arbeit Wasser. Unser Lebenselixier hält unter anderem das Blut flüssig, den Kreislauf im Takt, die Haut straff, die Augen klar und die Zunge flink. Wir brauchen Wasser, um gut denken zu können, um die Organe mit Nährstoffen zu versorgen und nicht zuletzt, um Giftstoffe aus dem Körper auszuscheiden. Um Krankheitserreger effektiv zu bekämpfen, brauchen wir ausreichend feuchte Schleimhäute, im Krankheitsfall unterstützt das Trinken das Abhusten und reinigende Naselaufen. Aus diesem Grund lautet die Empfehlung für gesunde Erwachsene, täglich mindestens 1,5 Liter alkoholfreie Getränke zu sich zu nehmen. Kranke und alte Menschen sowie alle mit besonders hohem Bedarf, brauchen jedoch erheblich mehr.

Heiß oder kalt?

Zwar kommt das Wasser aus heißen wie aus kalten Getränken in jedem Falle in den Zellen an. Doch jeder hat so seine Vorlieben. Heiße Getränke wirken meist belebend und natürlich wärmend, sie scheinen etwas von ihrer Energie an den Trinkenden abzugeben. Tatsächlich ist Heißes nicht nur an kalten Tagen wohltuend: Im Sommer löschen warme Getränke schneller den Durst als Kalte und regen eine kühlende Schweißbildung an. Kalte Getränke werden dagegen oft als erfrischender empfunden. Für diesen Effekt reicht jedoch schon ein Schluck in Zimmertemperatur. Eisgekühltes muss dagegen erst auf Körpertemperatur gebracht werden – der Durst wird nur langsam wirklich gelöscht und die entstehende Wärmeenergie verstärkt das Hitzegefühl. Horchen Sie in sich hinein, um in jeder Situation zu ergründen, wonach Ihnen wirklich ist, vor allem bei Krankheit zeigt Ihnen Ihr Gefühl den Weg zur richtigen Getränketemperatur.

eine gute Tasse Tee

eine gute Tasse Tee © AGphotographer - Fotolia.com

Am besten Wasser und Tees

Anders als lange Zeit vermutet, schlagen Kaffee, schwarzer und grüner Tee in der körpereigenen Wasserbilanz nicht negativ zu Buche. Sie regen aber den Kreislauf an und sollten daher weiterhin nicht die Hauptgetränke des Tages sein. Ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sind eine geschmackvolle bessere Alternative. Unschlagbar sind zudem Wässer aller Art. Wer dabei gern zu aromatisierten Wasser-Getränken greift, sollte sich vor Augen führen, dass diese oftmals Zuckeraustauschstoffe und in der Regel auch Aromen enthalten. Wer es lieber natürlich mag, kann Wasser auch mit einem Schuss Saft oder Tee aromatisieren. Auch Saftschorlen, in denen das Wasser den größten Anteil hat, sind empfehlenswert. Und Wasser hilft auch gegen die Folgen des Alkoholgenusses.  Wer schon während einer Feier abwechselnd Alkohol und Wasser trinkt, verhindert, dass der Alkohol dem Körper allzu viel Flüssigkeit entzieht. Ein ausgiebiger Schluck aus der Wasserflasche vor dem Einschlafen und am Morgen nach der Feier unterstützen die Regeneration.

Feucht essen

Das lebenswichtige Wasser steckt längst nicht nur in Getränken, Obst und Gemüse liefern zusätzliches Nass. Gerade jetzt in der winterlichen Erkältungszeit helfen auch Säfte: Sie liefern neben Flüssigkeit auch Vitamine satt. Wer sie verdünnt genießt, reduziert nicht nur den Zuckergehalt sondern auch den Säureanteil, was den Magen freuen wird. Auch Suppen und Eintöpfe bieten sich an. Sie sind heiß, liefern Flüssigkeit und Nährstoffe und helfen so, gesund zu werden und gesund zu bleiben. Gerade Kranken helfen Suppen, dünnflüssiges Kompott und Säfte, magenschonend zu Kräften zu kommen.

Text: Laura Gross, Verbraucher Initiative e. V.

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Ernährung

„Gemüse”

Diverses Gemüse

Grundsätzlich versteht man unter dem Begriff Gemüse Pflanzenteile, die erhitzt oder unerhitzt als Nahrung vom Menschen verzehrt werden können. Ausnahme davon bilden die Früchte mehrjähriger Pflanzen, diese werden unter dem Begriff Obst zusammengefasst. Auch trockene Samen bilden eine eigene Gruppe, die Hülsenfrüchte.
Die Gemüsearten selbst werden nach dem jeweiligen Pflanzenteil kategorisiert. Verschiedene Kategorien sind z.B. das Blatt- und Blütengemüse, das Wurzel- und Zwiebelgemüse, sowie das Stängel- und Sprossgemüse.

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„Saisonales Gemüse : Chicorèe”

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Chicorèe gehört zu der Familie der Korbblütler und ist eine Variante der „Wilden Zichorie“, zu der auch der Radicchio und die Endivie gehört. Es handelt sich bei diesem Gemüse um die Triebe der Zichorienwurzeln, die früher ausschließlich für die Herstellung des Zichorien-Kaffee genutzt wurde. Erst im 19ten Jahrhundert wurde herausgefunden, dass die Wurzel unter Lichtausschluss die schmackhaften weißen Triebe hervorbringt. Die Dunkelheit verhindert die Bildung von Chlorophyll nur so bekommt der Chicorée seinen genussvollen leicht bitter-herben Geschmack.

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„Rheinische Schnippelbohnensuppe”

W.R. Wagner - pixelio.de

Im Herbst wenn es wieder kalt und ungemütlich wird, fängt die Zeit der Suppen und Eintöpfe an. Was schmeckt da besser wenn man durchnässt nach Hause kommt als ein warmer reichhaltiger Eintopf. Unsere Empfehlung für diesen Monat „Rheinische Schnippelbohnensuppe“.

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