Ihre Gesundheit

Die zweite Winterhälfte

Sie fühlen Kälte, denken an ungemütliche Tage mit viel Dunkelheit und wenig Sonnenschein ? – dann sind wir mitten in der Winterzeit. Es ist die Zeit der grippalen Infekte, die an jeder Straßenecke lauern. Kälte unterstützt jedoch das Schlank werden und bleiben. Wenn es draußen kalt ist und man sich im Freien etwa 2 Stunden bewegt, verbrennt der Organismus ca. 300 – 600 Kalorien je nach Körperbeschaffenheit.

Sanddorn - ein Vitamin C Spender

Sanddorn - ein Vitamin C Spender © LianeM - Fotolia.com

Was die Ernährung betrifft, die Lebensmittel verderben nicht so schnell und viele Wintergemüse und Winterobstsorten, überwiegend aus der Region, sind  ideale Vitalstoff-Lieferanten zur Stärkung des Immunsystems. Eine breite Auswahl steht Ihnen zur Verfügung, wie z. B.:

Hagebutten, Holunder, Sanddorn, Preiselbeeren, Äpfel, Maronen, Zitrusfrüchte.

An Gemüse besteht folgende Auswahl:

Kohl, Brokkoli, Sauerkraut, Meerrettich, Rote Beete, Schwarzwurzeln,Chinakohl.

Oder auch Kürbis, Kartoffeln,Keime und Sprossen. Die Hagebutte ist ein wertvoller Vitamin C Lieferant und als Tee getrunken, ein guter Schutz vor Erkältungen.

Auch die Sanddornbeeren sind eine Superkraft gegen Erkältungen. Die reifen Früchte roh gekaut oder ein Getränk aus Sanddorn-Dicksaft zubereitet mit etwas Honig gesüsst verzehrt, schützt Sie gerade in dieser dunklen und nass- kalten Zeit ist unser Gemüt gedämpft und emotional verstimmt. Eine Holundersuppe stärkt die Nerven, da diese Beeren über  den höchsten Vitamin B Gehalt verfügen, den man in Früchten finden kann.

Holunder - schön und verkannt

Holunder - schön und verkannt © LianeM - Fotolia.com

Die dunkelblauen Holunderbeeren darf man nicht roh genießen. Man sollte sie erhitzen um daraus Marmelade oder Saft zubereiten. Auch Maronen stärken die Nerven und können bei geistiger und körperlicher Erschöpfung schnell wieder aufbauen. Sie sind derart reich an Vitalstoffen, dass sie ein hervorragender Beitrag für unsere Gesundheit sind.

„An apple a day keeps the doctor away“. Was soviel bedeutet, wie ein Apfel am Tag erspart den Gang zum Arzt. Der Apfel ist eine der wertvollsten Obstsorten, die uns durch den ganzen Winter mit wertvollen Vitalstoffen versorgt. So sollten Sie im Winter täglich 1- 3 Äpfel verzehren. In vielen medizinischen Studien ist die immunstärkende Wirkung des Apfels nachgewiesen worden. Äpfel wirken aber auch gegen zu hohen Blutdruck. Sie schwemmen übermäßige Mengen an Kochsalz  und Wasser aus dem Organismus. Achten Sie bei Ihrem Einkauf auf Qualität und Bedingungen des Ernteortes.

Die Bedeutung des Wintergemüses lesen Sie bitte im kommenden Artikel.

Text: Elke Drescher-Herndl

Ein Kommentar zu “Die zweite Winterhälfte”

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Ernährung

„Das Schlafverhalten mit einer ausgewogenen Ernährung verbessern”

Immer mehr Menschen leiden unter Schlafproblemen. Besonders beruflicher und privater Stress, aber auch der allgemeine Lebensstil wirken sich auf den Schlaf aus. Auch Zukunftsängste, die aktuell aufgrund Corona bei vielen Bundesbürgern vermehrt auftreten, haben häufig negative Auswirkungen auf das Schlafverhalten. Vielen fällt es schwer, einzuschlafen. Infolgedessen sinkt die Schlafquantität und man fühlt sich morgens nicht erholt. Aber auch die Qualität des Schlafes ist wichtig. Wer nicht einschlafen kann, nachts häufiger aufwacht oder sehr unruhig schläft, sollte Maßnahmen ergreifen, um das Schlafverhalten zu verbessern. Dauerhafter Schlafmangel kann weitreichende Folgen für Körper und Geist haben. Diese können von Schlafstörungenüber Depressionen bis hin zu einer körperlichen Erkrankung führen.

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„Vitamin D (Calciferol)”

© Tim UR - Fotolia.com

Vitamin D, das auch unter dem Namen: Sonnenvitamin bekannt ist, kann in beträchtlichen Mengen vom menschlichen Körper selbst synthetisiert werden und ist somit per Definition gar kein richtiges Vitamin. Der Mensch produziert etwa 90% des benötigten Vitamins selbst. Das dafür benötigte Provitamin (die Vorstufe) kommt gemeinhin reichlich in der Haut vor und wird durch die UV-B Strahlen der Sonne zu Vitamin D3 umgewandelt. Über das Blut gelangt das noch inaktive Vitamin zur Leber, in der es zu Calcidol umgewandelt und teils auch gespeichert wird. Aktiviert wird das Vitamin bei Bedarf in der Niere: die aktive Form heißt Calcitriol. Auch weitere Zellen und Organe sind wahrscheinlich zur Aktivierung fähig.

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„Süßungsmittel”

Die Vorliebe für die Geschmacksrichtung süß ist wahrscheinlich evolutionsbedingt und schon dem Säugling angeboren. Süß steht in Verbindung mit Kohlenhydraten, die wiederum schnell-verfügbare Energie für den Körper bereitstellen. Lebensmittel oder andere Erzeugnisse, die zum Süßen von Speisen geeignet sind, können allgemein unter dem Begriff Süßungsmittel zusammengefasst werden. Das bekannteste Süßungsmittel ist in den Industrieländern sicherlich der Haushaltszuckerzucker.

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