Ihre Gesundheit

Diäten

Spätestens wenn die Temperaturen steigen und die Sommerkleidung aus dem Kleiderschrank geholt wird wünschen sich viele Menschen, nun noch schnell ein paar Kilos zu verlieren. Zahlreiche Medien locken mit verführerischen Diäten à la :Verlieren Sie 6 Kilo in nur 3 Tagen.
Egal ob Spargel-, Ananas- oder Kaffee-Diät, FDH, fett- oder kohlenhydrat-arm: sie alle versprechen schnell die überflüssigen Kilos zu verlieren und die Bikinifigur innerhalb kurzer Zeit zu erhalten. Klingt verführerisch, was seltener bedacht wird, ist, dass die Kilos schnell wieder drauf sind, sobald die Diät endet. Oft kommen die Kilos dann sogar mit weiteren zurück. Der JoJo-Effekt.

Diät oder Schlemmen

Der Körper passt sich schnell dem angebotenen Nahrungsangebot an. Bei reichem Nahrungsangebot stellt der Stoffwechsel sich auf eine gute Versorgung ein und verbraucht dementsprechend mehr Energie. Sobald eine Diät mit weniger Kalorien begonnen wird, stellt er sich allerdings auch schnell um und verbrennt weniger Kalorien. Da diese Umstellung ein paar Tage dauert, werden am Anfang tatsächlich noch mehr Kalorien verbraucht, als zuvor. Ist der Körper aber erst mal auf das geringere Angebot gewöhnt, verbrennt er weniger. Nach beenden der Diät, wenn z.B. das gewünschte Gewicht erreicht oder der Urlaub begonnen hat und wieder ‚normal‘ zugeschlagen wird, setzen die überschüssigen Kalorien direkt wieder an, die Fettdepots werden direkt wieder angefüllt. Leider ist es so, dass Fettzellen, die einmal gebildet wurden nicht verschwinden, sie werden nur kleiner.
Anstatt einer kurzfristigen Diät ist es daher immer sinnvoller, die Ernährung langfristig umzustellen um sein Traumgewicht zu erreichen. Damit das klappt, sollten relaistische Ziele gesetzt werden. Die Ernährung sollte zudem nicht radikal umgestellt werden, da sonst schnell das Gefühl des Verlustes auftritt, was zu Heißhunger-Attacken führen kann. Jeder kennt es: das Verbotene ist auch das Begehrenswerte.
Realistische Ziele können schon mit kleinen Änderungen erreicht werden.

© Hannes Eichinger - Fotolia.com

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Zum Frühstück kann z.B. ein Vollkornbrot statt des Toastes gegessen werden. Die Ballaststoffe des Vollkorns werden langsamer verdaut und die Sättigung hält länger vor. Zum Mittag sollte mehr Gemüse und dafür weniger ‚leere‘ Kohlenhydrate oder fettreiches Fleisch gegessen werden. Sie enthalten nicht nur ebenfalls Ballastoffe, sondern auch wertvolle Nährstoffe. Am Abend kann die Pizza durch einen Salat ersetzt werden, das spart viele Kalorien. Auch bei den Zwischenmahlzeiten kann man mit kleinen Änderungen viel erreichen: Zum Kaffee am Nachmittag reicht vielleicht ein kleines Stück (dunkle) Schokolade, statt des großen Sahneteils. Und am Abend, wenn auf einen Snack zum Feierabend nicht verzichtet werden kann, können Chips durch Nüsse ersetzt werden. Nüsse enthalten zwar viel Fett und damit Kalorien, Studien zeigen aber, dass Menschen, die täglich eine Handvoll Nüsse essen, trotz gleicher sonstiger Kalorienzufuhr nicht an Gewicht zunehmen. Grundsätzlich eignen sich Nüsse allgemein als gute Zwischenmahlzeit: sie sind sehr sättigend, enthalten wichtige Inhaltsstoffe und können problemlos im Auto, im Büro und in der Tasche für mehrere Tage gelagert werden. Eine süße Alternative bieten Trockenfrüchte oder frisches Obst. Diese enthalten zwar zum Teil viel Zucker, sind aber ebenfalls reich an Nährstoffe und sind daher ernährungsphysiologisch wertvoller, als andere Süßigkeiten.
Weiterhin sinnvoll ist es, jede auch noch so kleine Mahlzeit bewusst einzunehmen und sich bei ‚Hunger‘ zu fragen, ob es sich wirklich darum handelt, oder man einfach nur gestresst, gelangweilt ist, bzw. ob es einfach eine Gewohnheit ist. Ein paarmal tief Atmen, ein kleiner Spaziergang oder eine andere schöne Ablenkung kann das ‚Hunger‘-Gefühl schnell vertreiben.

Text: Debora Jehkul

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Ernährung

„Lauchgemüse”

Sara Hegewald pixelio.de

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„Die Darmflora/ Enterotypen”

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„Gesundheit!”

Winterzeit - Erkältungszeit

Winterzeit, Erkältungszeit. Zahlreiche Gelegenheiten für kalte Füße, Dunkelheit und Heizungsluft machen uns besonders anfällig für Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Dass sie eigentlich ganz gesunde Reaktionen auf Viren und Bakterien sind, tröstet im Fall der Fälle natürlich niemanden

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