Ihre Gesundheit

Diabetes

GemüseAm 21.11.2013 wurde der Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2014 veröffentlicht. Diabetes mellitus ist eine häufige Stoffwechselkrankheit. Derzeit geben etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland an, dass sie daran leiden
Diabetes mellitus heißt so viel wie ‚honigsüßer Durchfluss‘. Aufgrund der Stoffwechselstörung kann die Glukose (Einfachzucker) nicht in die Zellen aufgenommen werden, bleibt somit im Blut und wird über den Urin ausgeschieden. Tatsächlich wurde früher der Urin von möglichen Patienten gekostet, um Diabetes festzustellen.

Am verbreitesten sind Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2.
Typ1 Diabetes war lange Zeit unter der Bezeichnung: Jugenddiabetes bekannt, da sie sich meist schon im Kindes- oder Jugendalter manifestiert. Höchstwahrscheinlich ist dafür eine genetische Vorbelastung Ursache. Studien an Eineiigen Zwillingen zeigen jedoch, dass nicht nur die genetische Disposition verantwortlich für die Manifestation von diabetes1 ist. Nur bei etwa 30% der Zwillinge sind beide betroffen, was zu der Annahme führt, dass auch Umweltfaktoren beteiligt sind.Als mögliche Einflüsse werden Kaffeekonsum während der Schwangerschaft und früher Konsum von Kuhmilch bei Neugeborenen diskutiert, Eindeutige Ergebnisse liegen jedoch nicht vor.

Bei Typ 1 Diabetes liegt ein absoluter Insulinmangel vor. Es wird grundsätzlich zu wenig Insulin produziert. Insulin ist dafür zuständig, dass die Glukose in die Zellen transportiert wird, in der es zur Energieversorgung genutzt wird.
Weitaus häufiger noch als Typ 1 kommt Typ 2 Diabetest vor. Etwa 95% der Betroffenen Leiden an diesem Typ. Typ 2 war früher besser bekannt unter Altersdiabetes, da sich dieser Typ häufig erst im Alter manifestier, jedoch häufen sich die Fälle auch bei Kindern und Jugendlichen.
Bei Typ 2 handelt es sich um eine herabgesetzten Insulinsensitivität bzw. Insulinresistenz der Zellen. Es herrscht ein relativer Insulinmangel. Auch für Typ 2 können genetische Dispositionen mitverantwortlich sein, jedoch liegen ca. 80% aller Typ 2 Diabetesfälle eine langjährige manifestierte Adipositas zugrunde. Verantwortlich dafür wird der moderne Lebensstil mit zu viel hochkalorischen Lebensmitteln und Getränken, sowie zu wenig Bewegung gemacht.
Im Übrigen können auch Patienten, die von Typ 1 betroffen sind bei Übergewicht zusätzlich eine Insulinresistenz aufbauen.

In den letzten Jahren gab es immer wieder verschiedene Ansätze zur Ernährung bei Diabetes mellitus. Im Jahre 2010 wurde z.B. beschlossen, dass Lebensmittel, die speziell für Menschen mit Diabetes als geeignet galten aus dem Markt genommen werden, da sie keinen Nutzen haben.
Bei Typ 2 Diabetes gilt, dass bei Übergewicht das Gewicht reduziert werden muss- auf ein Normalgewicht gebracht und die tägliche körperliche Bewegung erhöht werden muss, da diese direkt die Insulinsensitivität verbessern kann. Die Gewichtreduktion kann z.B. mit viel Vollkornprodukten erfolgen. Zum einem ist es reich an Ballaststoffen, das heißt komplexe Kohlenhydrate, die länger sättigen und den Insulinspiegel nur langsam erhöhen. Ballaststoffe finden sich auch reichlich in Obst und Gemüse. Darüber hinaus enthalten diese Lebensmittel auch viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Antioxidantien und Magnesium, die ebenfalls auch vor Diabetes schützen sollen.

Benjamin-Thorn pixelio.de

Benjamin-Thorn pixelio.de

Gemieden werden sollten dagegen Lebensmittel, die viel Glukose enthalten wie z.B konventionellen Süßigkeiten, Marmelade und Softdrinks, auch helle Gebäcksorten enthalten viel Glukose.
Generell gilt heute, dass Diabetiker alles essen dürfen, und sich dabei an die Regeln der Vollwertkost halten sollten.

Während Typ 1 Diabetiker lebenslang insulinpflichtig bleiben, können Typ 2 Diabetiker bei gesunder Lebensweise komplett auf Medikamente verzichten.

Kommentar verfassen

Ernährung

„Fleisch”

gegrilltes Steak vom Rind

Anfang des Jahres 2014 stiftete eine Studie der Universität Graz reichlich Verwirrung, laut dieser seien Vegetarier öfter krank und hätten eine geringere Lebensqualität als Fleischesser. Tatsächlich wurde kurz danach von denselben Forschern eine Studie veröffentlicht, die genau das Gegenteil behauptet.

zum Video >>

„Pantothensäure (Vitamin B5)”

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

Die Pantothensäure gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen der B- Gruppe, in deutschland findet man auch häufig die Bezeichnung: Vitamin B5. Sie gehört zu den eher später entdeckten Vitaminen.
Die Pantothensäure ist das einzige Vitamin, das in seiner Strukturformel keine Ringbindung aufweist. Nach der Gesellschaft für Ernährung und Ernährungsmedizin ist es eines der Vitamine, bei denen über den ganzen Lebenzeitraum bei Männern und Frauen eine leichte defizitäre Versorgung (gemessen an den Referenzwerten für die Nährstoffversorgung) zu beobachten ist.

zum Video >>

„Vitamine”

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

Der Begriff Vitamin wurde 1913 von dem in Warschau geborenem Biochemiker Casimir Funk geprägt. Er studierte in Berlin und in der Schweiz und erhielt 1904 mit 20 Jahren seinen Doktortitel. Während seiner Forschungsarbeit beschäftigte er sich u.a. mit Erkrankungen wie Beriberi. Durch seine Forschung fand er heraus, dass diese durch einen Mangel an dem heute als Vitamin B1 (Thiamin) bekannten Stoff entstand

zum Video >>