Ihre Gesundheit

Der Weihnachtsbraten ohne Rotkohl – kaum vorstellbar!

Rainer Sturm

Rainer Sturm

Der Rotkohl ist nicht nur mit dem Weißkohl eng verwandt, er enthält sogar etwa die gleiche Bandbreite an Nähr- und Wirkstoffen. Rotkohl, Weißkohl und Wirsing machen zusammen etwa ein Drittel unserer heimischen Gemüseproduktion aus und haben dabei den Vorteil, bei guter Luftfeuchtigkeit (wie etwa in Schleswig-Holstein) und in schweren Böden hohe Erträge zu liefern.

Rotkohl ist das ganze Jahr über verfügbar und gut haltbar. Doch in der kalten Jahreszeit, besonders in der Advents- und Weihnachtszeit, darf er auf keinem Tisch als würzig duftender Begleiter eines traditionellen Bratens fehlen.

Durch sein derbes Zellgefüge ist der Rotkohl schwer verdaulich. Diese Eigenschaft lässt sich durch Zugabe von Bohnenkraut, Majoran, Pfefferkraut und Kümmel wesentlich verbessern. Der verhältnismäßig hohe Vitamin C-Gehalt von 50 mg in 100 Gramm Frischsubstanz ist von Bedeutung, auch Kalium und Phosphor sind reichlich vorhanden. So tut Rotkohl auch dem kranken Magen gut.

Am häufigsten wird Rotkohl als gekochtes Gemüse unter Zugabe von einem sauren Apfel, ein paar Gewürznelken und Kümmel zubereitet. Probieren Sie doch auch mal die wohlschmeckende Rohkostvariante: Dazu raspeln und stampfen Sie den Rotkohl, vermischen ihn mit einer Salatsoße und schmecken das Ganze mit etwas Honig und einer abgeriebenen Zitronenschale ab. Bon Appetit und ein maßvolles, gesundes Genießen in der Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen Ihr Gesundheitsteam!

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Ernährung

„Kürbiscremesuppe”

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Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebel anschwitzen.

Weißes Mirepiox (in Würfel geschnittenes Gemüse) und Kürbis beigeben und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten dünsten.

Zerdrückten Knoblauch, Lorbeerblatt, Paprikapulver, Kümmel, Salz und Pfeffer beifügen. Mit Rindsuppe und Schlagobers aufgießen, aufkochen und ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Lorbeerblatt entfernen und Suppe im Mixer aufmixen. Wenn nötig mit Stärkemehl etwas binden. Beim Anrichten geröstete Kürbiskernbrotwürfel sowie geschrotete geröstete Kürbiskerne daraufgeben.

Eventuell mit ein paar Tropfen Kernöl verzieren.

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„Ernährung für die Atemwege”

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Die Atemwege gehören neben der äußeren Haut und dem Magen- Darm- Trakt zu jenen Körperregionen, die direkt den Einflüssen der Umwelt ausgesetzt sind und daher große Schutzbarrieren brauchen. Das Einatmen über die Nase bietet einen ersten Schutz, da die feinen Härchen Schmutz und größere Partikel abfangen und diese so nicht in die tieferen Atemwege gelangen. Wie unangenehm Fremdkörper in den tieferen Atemwegen sind, weiß jeder, der sich schon einmal verschluckt hat.

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„Eier”

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Das Ei gehört zu Ostern ebenso wie der Hase.
Aber der Hase legt natürlich nicht die Eier. Diese stammen von Hühnern oder anderen eilegenden Tieren, auch Ovipars genannt. In Deutschland ist vor allem das Hühnerei ein verbreitetes Lebensmittel. Es werden etwa 15 Kilo Ei pro Person im Jahr verzehrt. Davon jedoch nur ein geringer Teil als typisches Frühstücksei, der größere Teil wird als ‚versteckter‘ Inhaltsstoff verzehrt. Vor allem Backwaren und Süßspeisen enthalten häufig Eier. Auch zum Panieren und Legieren von Suppen wird es gebraucht und selbst Fruchtsäfte werden z.T. mit Ei geklärt.

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