Ihre Gesundheit

Der Weihnachtsbraten ohne Rotkohl – kaum vorstellbar!

Rainer Sturm

Rainer Sturm

Der Rotkohl ist nicht nur mit dem Weißkohl eng verwandt, er enthält sogar etwa die gleiche Bandbreite an Nähr- und Wirkstoffen. Rotkohl, Weißkohl und Wirsing machen zusammen etwa ein Drittel unserer heimischen Gemüseproduktion aus und haben dabei den Vorteil, bei guter Luftfeuchtigkeit (wie etwa in Schleswig-Holstein) und in schweren Böden hohe Erträge zu liefern.

Rotkohl ist das ganze Jahr über verfügbar und gut haltbar. Doch in der kalten Jahreszeit, besonders in der Advents- und Weihnachtszeit, darf er auf keinem Tisch als würzig duftender Begleiter eines traditionellen Bratens fehlen.

Durch sein derbes Zellgefüge ist der Rotkohl schwer verdaulich. Diese Eigenschaft lässt sich durch Zugabe von Bohnenkraut, Majoran, Pfefferkraut und Kümmel wesentlich verbessern. Der verhältnismäßig hohe Vitamin C-Gehalt von 50 mg in 100 Gramm Frischsubstanz ist von Bedeutung, auch Kalium und Phosphor sind reichlich vorhanden. So tut Rotkohl auch dem kranken Magen gut.

Am häufigsten wird Rotkohl als gekochtes Gemüse unter Zugabe von einem sauren Apfel, ein paar Gewürznelken und Kümmel zubereitet. Probieren Sie doch auch mal die wohlschmeckende Rohkostvariante: Dazu raspeln und stampfen Sie den Rotkohl, vermischen ihn mit einer Salatsoße und schmecken das Ganze mit etwas Honig und einer abgeriebenen Zitronenschale ab. Bon Appetit und ein maßvolles, gesundes Genießen in der Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen Ihr Gesundheitsteam!

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Ernährung

„Diabetes”

Am 21.11.2013 wurde der Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2014 veröffentlicht. Diabetes mellitus ist eine häufige Stoffwechselkrankheit. Derzeit geben etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland an, dass sie daran leiden
Diabetes mellitus heißt so viel wie ‚honigsüßer Durchfluss‘. Aufgrund der Stoffwechselstörung kann die Glukose (Einfachzucker) nicht in die Zellen aufgenommen werden, bleibt somit im Blut und wird über den Urin ausgeschieden. Tatsächlich wurde früher der Urin von möglichen Patienten gekostet, um Diabetes festzustellen.

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„Ernährung bei Nierensteinen”

eine gute Tasse Tee

Die Nieren haben vor Allem die Aufgabe die Konzentration des Blutplasmas konstant zu halten. Sie regulieren dabei den Elektrolyten- und Wasserhaushalt, wie auch den Säure- Basen Haushalt. Sie bereiten den Harn durch Filtration, Exkretion und Rückresorption vor.

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„Vitamin B1 (Thiamin)”

Vitamin B1 © concept w - Fotolia.com

Das Vitamin B1, internationale Bezeichnung Thiamin, gehört zu den ersten entdeckten und isolierten Vitaminen und ist namensgebend für diese Gruppe der Nährstoffe.
Entdeckt wurde es 1926 von Casimir Funk, einem polnischer Chemiker, während seiner Forschung zur Beri- Beri- Krankheit.
Wegen der enthaltenen Aminogruppe (Stickstoff in Verbindung mit zwei Sauerstoffmolekülen) führte er damals das –Kunstwort: Vitamin ein. Vita steht dabei für das Leben und Amine sind die Abkömmlinge des Ammonikas NH3.

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