Ihre Gesundheit

Bewusstes Essen

In der modernen Welt ist Essen oft zur Nebensache geworden. Vor allem im Arbeitsalltag wird das Essen oft nebenbei verzehrt, das Brötchen am Morgen wird auf dem Weg zur U-Bahn gekauft und auch das Mittagessen wird nicht selten eher unbewusst verzehrt, nicht selten direkt vorm Bildschirm des PCs. Vor allem Snacks werden nebenbei gegessen. Und auch zum Feierabend hin finden viele Menschen keine Zeit oder Lust noch etwas Frisches zuzubereiten, der Imbiss auf dem Weg wird da gern in Anspruch genommen. Am späteren Abend wird dann bei einem Film weiter geknabbert und genascht.

Hungernde Frau

Das mag etwas überspitzt klingen, leider ist es aber tatsächlich so, dass Essen immer öfter eine Nebensache wird. Es dient damit nicht mehr wirklich dem Genuss, sondern nur noch der Versorgung mit Nährstoffen.

Gerade durch das Essen nebenbei werden häufig Lebensmittel gegessen, die nicht nur nicht frisch zubereitet werden, sondern auch hochkalorisch sind. Das fatale dabei ist, dass Essen, welches nicht wahrgenommen wird, auch häufig in größeren Mengen verzehrt wird, was zur stetigen Gewichtszunahme führen kann. Viele Menschen haben verlernt, auf ihr natürliches Sättigungsgefühl zu hören und nehmen den Unterschied zwischen Hunger und Appetit nicht mehr wahr.

Die gute Nachricht: man kann etwas dagegen tun ohne sich zu quälen, oder den kompletten Alltag umzustellen.

Ein guter Anfang ist schon getan, wenn man immer, wenn man dafür die Zeit findet (z.B. am Wochenende) eine Mahlzeit bewusst wahrzunehmen.

Folgende Übungen helfen dabei Essen wieder bewusst wahrzunehmen und somit ein besseres Verhältnis zur Ernährung aufzubauen.

junge Frau hält Einkaufstasche

Das wichtigste zuerst: Es sollten alle Ablenkungen abgestellt werden, die Konzentration soll ganz dem Essen gewidmet sein. Kein Fernseher, kein Computer und kein Radio. Bevor angefangen wird zu essen, sollte ein paarmal tief durchgeatmet werden, und dann das Essen einige Zeit betrachtet werden. So kann man sich Form, Farbe und Zusammenstellung der Speise genau ansehen. Wenn möglich können die Speisen auch in die Hand genommen werden und somit die Beschaffenheit der Oberfläche, die Temperatur und Haptik erforscht werden. Und bevor das Essen nun an den Mund geführt wird, sollte man nochmal den Geruch wahrnehmen.
Der erste Bissen einer Mahlzeit sollte große Aufmerksamkeit zukommen, so kann die Konsistenz und der Geschmack nochmal im Mund erforscht werden. Erst wird der Bissen kurz im Mund behalten, bevor er dann gekaut wird. Beim Kauen sollte Zeit gelassen werden. Jeder Bissen sollte gut gekaut werden. Man kann nochmal ganz bewusst wahrnehmen, wann sich der automatische Schluckreflex einstellt und wie sich das Schlucken anfühlt. Ein ausreichendes Kauen von Speisen ist weiterhin gut für die Kiefermuskulatur und die Zähne und auch die weitere Verdauung kann besser von statten gehen.

Diese Übungen zum bewussten Essen helfen dabei auch Mahlzeiten, die nebenbei stattfinden, bewusster wahrzunehmen und von Auto-Pilot wieder auf Selbstbestimmtheit umzuschalten. Das hilft dabei sich bedarfsgerecht zu Ernährung (und nebenbei evtl. ein paar Pfunde zu verlieren) und kann zu einer besseren Bekömmlichkeit von Mahlzeiten führen.

Text: Debora Jehkul

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Ernährung

„Kartoffel”

Die Speisekartoffel wird oft als ‚typisch deutsch‘ bezeichnet, dabei gehört sie zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln weltweit. Vor allem die reichhaltigen Nährstoffe und die vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten machen sie so wertvoll und beliebt: ob als Beilage, als Salat oder Suppe sogar als Kartoffelbrot, Trunk oder Schnaps.
Weltweit sind heute um die 5000 verschiedenen Kartoffelsorten bekannt, davon sind in Deutschland etwa 130 Sorten bedeutsam. Kriterien für die Sorteneinteilung sind u.a. der Zeitpunkt der Ernte, so unterscheidet man zwischen Früh- Mittelfrüh- und Spätkartoffel. Ein weiteres Einteilungskriterium ist die Kochfestigkeit, hier unterscheidet man zwischen festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend.

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„Ernährung bei Hochleistungssport”

Als Hochleistungssportler gelten jene, die mehr als 18 Stunden pro Woche und dabei Ziele wie z.B. die Teilnahme an nationalen oder internationalen Wettbewerben verfolgen.
Allgemein spielen verschiedene Faktoren für die Leistungsfähigkeit eines Sportlers eine Rolle. Zum einem gibt es da die gegebene, wie die genetischen Faktoren, zum anderen aber auch beeinflussbare wie psychische und gesundheitliche Faktoren, das Training und natürlich auch die Ernährung.

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„Frühlingszeit”

Fruchtsäfte

Was bedeutet für Sie persönlich und in Bezug auf Ihre Ernährung die Jahreszeit- Frühjahr?

Betrachten Sie das Frühjahr auch als eine Wendezeit, die Zeit des Neuen, des Aufblühens ? Es ist auch die Zeit, Altes, Verbrauchtes, Verschlacktes loszulassen. Besonders in der Frühjahrszeit durchleben wir eine Reihe von Körperzuständen, die wir als Grippe, Erkältung und andere Krankheiten bezeichnen. Wir verabschieden die Zeit der Bewegungsarmut.

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