Ihre Gesundheit

Allergien vermeiden von Anfang an – mit richtiger Ernährung!

© detailblick - Fotolia.com

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Viele Jahre wurde werdenden Müttern, deren ungeborenes Kind ein erhöhtes Atopierisiko (Wahrscheinlichkeit einer Immunstörung wie Allergien und Neurodermitis) aufweist, zum Verzicht auf Nahrungsmittel geraten, die ein hohes Allergiepotential haben. Laut DGE ist dies allerdings nicht mehr aktuell, da es keine Belege dafür gibt, dass das Meiden der Allergene das Atopierisiko senkt. Vor allem vor dem Verzehr von Fisch in der Schwangerschaft wurde oftmals abgeraten; nach neuesten Erkenntnissen aber soll Fisch sogar eine protektive (schützende) Wirkung haben.

Damit gelten für alle Schwangeren die gleichen Ernährungsempfehlungen.

Sollte die Mutter selbst an einer Nahrungsmittelallergie leiden, sollte sie sich mit Ihrem Arzt besprechen, um mögliche Mangelerscheinungen beim Ungeborenen zu vermeiden.
Generell gilt für Schwangere, auf eine ausreichende Versorgung mit allen relevanten Nährstoffen zu achten, der Kalorienbedarf allerdings steigt in der Schwangerschaft nicht im gleichen Verhältnis wie der Nährstoffbedarf. Sinnvoll ist es daher, Lebensmitteln mit einer hohen Nährstoffdichte den Vorzug zu geben; greifen Sie also zu Lebensmitteln, die viele der relevanten Nährstoffe aber verhältnismäßig wenig Kalorien besitzen. Zu nennen wären etwa Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, außerdem Milchprodukte, Fisch und mageres Fleisch.

Besonders müssen Schwangere auf eine ausreichende Versorgung mit Folsäure, Jod und Kalzium achten, zum Ende der Schwangerschaft sollten zudem die Eisenwerte kontrolliert werden.
Für das Neugeborene empfiehlt sich zuallererst die Ernährung mit Muttermilch: In dieser sind alle für das Kind wichtigen Nährstoffe enthalten. Zudem nimmt das Baby über die Muttermilch auch Antikörper (Immunglobuline) zu sich, die das Immunsystem auf natürliche Weise gleich von Beginn an stärken. Es wird empfohlen, die ersten vier bis sechs Lebensmonate rein über die Muttermilch zu füttern, danach erst kann zusätzlich Beikost gegeben werden. Untersuchungen haben ergeben, dass das Risiko, an Zöliakie (Unverträglichkeit des Klebereiweißes Gluten in vielen Getreidearten) zu erkranken sich für Babys verringert, wenn diese noch während der Stillzeit Beikost mit glutenhaltigem Getreide bekommen.

Ist das Stillen nicht möglich, sollte bei Risikokindern in den ersten Monaten die Ernährung mit hydrolysierter (hypoallergener) Säuglingsnahrung erfolgen, von Beikost auf Sojabasis ist dagegen abzuraten. Insgesamt kann auf Grund der neuen Erkenntnisse aber gesagt werden, dass die Ernährung eine weniger große Rolle beider Allergieentwicklung spielt, als man noch vor einigen Jahren dachte.

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Ernährung

„Gemüse”

Diverses Gemüse

Grundsätzlich versteht man unter dem Begriff Gemüse Pflanzenteile, die erhitzt oder unerhitzt als Nahrung vom Menschen verzehrt werden können. Ausnahme davon bilden die Früchte mehrjähriger Pflanzen, diese werden unter dem Begriff Obst zusammengefasst. Auch trockene Samen bilden eine eigene Gruppe, die Hülsenfrüchte.
Die Gemüsearten selbst werden nach dem jeweiligen Pflanzenteil kategorisiert. Verschiedene Kategorien sind z.B. das Blatt- und Blütengemüse, das Wurzel- und Zwiebelgemüse, sowie das Stängel- und Sprossgemüse.

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„Herzgesund essen”

Gesunde Küche: Mit dem richtigen Fett zum richtigen Zweck lassen sich zu hohe Bluttfettwerte und Cholesterinspiegel vermeiden.

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„Ernährung und Psyche”

Dass die Psyche sich auf die Verdauung und das Hungergefühl auswirkt kennen die meisten aus eigener Erfahrung. Starke Aufregung kann z.B. zu Durchfall führen, frische Verliebtheit dagegen führt häufig zu Appetitlosigkeit, und Stress kann sich sowohl auf das Hungergefühl und den gesamten Verdauungstrakt auswirken. Während einige in Stresssituationen keinen Hunger verspüren, greifen andere in diesen Situationen häufig zu kalorienreichen Lebensmitteln. Langfristige Stresssituationen können sich weiterhin auf die gesamte Verdauung auswirken. Symptome wie unspezifische Bauchschmerzen, Blähungen, Reizdarmsyndrom und auch Magengeschwüre können von dauerhaftem Stress begünstigt und ausgelöst werden.

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