Ihre Gesundheit

 

Hodenkrebs (Hodenkarzinom)

Hierbei handelt es sich um malignes (bösartiges) Zellwachstum in einem (nur ganz selten in beiden) Hoden des Mannes. Zwar gilt Hodenkrebs hierzulande als seltene Krebserkrankung; es werden jedes Jahr etwa 4.000 Fälle neu registriert. Dennoch ist Hodenkrebs bei jungen Männern zwischen 15 und 40 Jahren die häufigste Krebsform.

[...] weiterlesen

 

Brustkrebs (Mammakarzinom)

Von Brustkrebs spricht der Mediziner bei bösartigen Veränderungen des Brust(Drüsen)gewebes. Brustkrebs ist hierzulande die häufigste Krebserkrankung der Frau (mit etwa 60.000 registrierten Neuerkrankungen jährlich) und die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr.

[...] weiterlesen

 

Salmonelleninfektion (Salmonellenenteritis)

Salmonellen sind eine große Bakteriengattung mit zwei Hauptarten und über 2.000 bekannten Varianten. Einige dieser Varianten können für Menschen gefährlich sein, wenn sie durch Verzehr von belasteten Lebensmitteln oder Schmierinfektion (Kontakt mit infizierten Gegenständen) in den Körper gelangen.

[...] weiterlesen

 

Meningitis

Beschreibung
Unter Meningitis oder Hirnhautentzündung versteht man eine entzündliche Infektion der schützenden äußeren Hüllen von Gehirn und / oder Rückenmark, hervorgerufen durch Bakterien verschiedener Stämme (Meningokokken, Pneumokokken), Viren oder (sehr selten) Medikamenten. Aufgrund der unmittelbaren Nähe des entzündeten Gewebes zu Gehirn und Rückenmark kann sich die Infektion auf diese Organe ausbreiten und ist daher als medizinischer Notfall anzusehen, der sofortiger Behandlung bedarf. Unbehandelt endet vor allem die bakterielle Meningitis sehr oft tödlich, oder führt zu bleibenden Schäden. Nach dem Infektionsschutzgesetz ist die Erkrankung meldepflichtig, Welche Erreger die wahrscheinlichsten Auslöser der Erkrankung sind, ist stark altersabhängig. Bei Frühgeborenen und Säuglingen bis zu einem Alter von 3 Monaten, werden häufig Streptokokken oder Kolibakterien gefunden. Kinder unter 5 Jahren, jedoch auch Erwachsene können sich mit Haemophilus influenzae infizieren. Bei älteren Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen stehen oft Meningokokken sowie Pneumokokken im Vordergrund. Bei Erwachsenen verursachen Meningo- und Pneumokokken 4 von 5 aller Fälle einer Meningitis. Jenseits des 50. Lebensjahres gewinnen Listerien an Bedeutung. Es ist auch möglich, dass eine Hirnhautentzündung als Folge einer hartnäckigen Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung entsteht, wenn deren Erreger über die Schädelknochen durchwandern.

Symptome
Hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Übelkeit mit Erbrechen, Benommenheit oder auch Krampfanfälle sind grippetypische Symptome, können aber genauso auf eine Meningitis hindeuten. Besonders bei Säuglingen und älteren Menschen sind die Symptome oft weniger ausgeprägt, so dass im Zweifel der schnelle Gang zum Arzt immer richtig ist. Die möglichst frühzeitige Diagnosestellung ist hier besonders wichtig, da diverse Komplikationen wie eine bakterielle Blutvergiftung (Meningokokken-Sepsis) oder ein Übergreifen von der Hirnhaut auf das eigentliche Hirngewebe (man spricht dann von einerMeningoenzephalitis) drohen, mit dem Möglichkeit bleibender Schäden (Lähmungen, Gehörverlust).

Diagnose und Therapie
Der untersuchende Arzt wird neben der Befragung nach vorliegenden Beschwerden bestimmte Bewegungstests durchführen (Kopfdrehung, Bein strecken). Ist dies nicht oder nur unter größten Schmerzen möglich, liegt ein Hinweis auf eine Meningitis vor. Es folgt dann zur sicheren Diagnose die Entnahme von Nervenwasser (Liquot) aus einem Hohlraum an der Wirbelsäule mittels einer Kanüle (Lumbalpunktion) nebst einer Blutuntersuchung. Bei Verdacht auf Komplikationen, oder wenn solche bereits vorliegen, werden zusätzlich Untersuchungen mittels bildgebender Verfahren (Computertomografie) vorgenommen.

Zur Bekämpfung der Infektion kommen verschiedene Antibiotika zum Einsatz; sobald das Untersuchungsergebnis aussagt, welcher Erregertyp vorliegt, wir der Arzt das passende Präparat auswählen. Da bei Therapiebeginn der Erreger oft noch nicht bekannt ist, wird initial meist eine sog. kalkulierte Behandlung mit mehreren, breit wirksamen Antibiotika eingeleitet und dann ggf. dem Erreger angepasst. Je nach Erregertyp und Krankheitsverlauf erfolgt die Behandlung über einen Zeitraum von 7 bis 14 Tagen – üblicherweise im Krankenhaus, um bei auftretenden Komplikationen umgehend handeln zu können. Entscheidend für den Verlauf und mögliche Folgeschäden der Erkrankung sind auch der individuelle Gesundheitszustand des Patienten und die Effektivität seines Immunsystems. Daher ist eine Hirnhautentzündung gerade für kleine Kinder und Senioren, bei denen die körpereigenen Abwehrmechanismen noch nicht oder nicht mehr vollständig ausgebildet sind, besonders gefährlich. Hier gibt es jedoch die Möglichkeit, dieser bakteriellen Infektion mit einer Schutzimpfung gegen verschiedene Untergruppen des Erregers vorzubeugen. Nähere Informationen zu Vorteilen und Impfrisiken finden Sie unter www.rki.de oder natürlich bei Ihrem Hausarzt.

Video der Woche

„Die akkommodative Linse”

Unter der Akkommodation des Auges versteht man die Fähigkeit unterschiedlich entfernte Gegenstände scharf abzubilden, genauer den Prozess des „Scharfstellens“. Die körpereigene Linse leistet die Akkommodation indem sie sich durch Muskelbewegungen verändert.

zum Video >>

„Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure”

Das Thema Faltenbehandlung hat in der heutigen Zeit einen hohen Stellenwert. Wir möchten alle jung aussehen. Es wird über viele Therapieansätze berichtet, doch welche Mittel sind für eine qualifizierte Behandlung geeignet?

zum Video >>

„Der Einfluss der Babylonier auf die heutige Medizin”

Die Kultur der Babylonier hat viele Errungenschaften hervorgebracht. Welchen Einfluss hatten sie auf die Medizin. IGTV hat diese Frage dem Direktor des Medizinhistorischem Museum der Charité in Berlin gestellt.

zum Video >>