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Ihre Gesundheit

Sommer in Gläsern

Die letzten sommerwarmen Septembertage des Jahres kündigen zugleich auch die kalten Jahreszeiten an. Wer ein kulinarisches Stückchen Sommer für die kalte Jahreszeit bewahren will, hat verschiedene Möglichkeiten. Dabei mag es altmodisch erscheinen, selbst einzukochen, einzulegen, zu trocknen oder einzufrieren. Wer sich diese Mühe aber macht, hat aber handfeste Vorteile: Anders als bei industriell konservierten Lebensmitteln liegen beim Selbstmachen Qualität, Rezeptur und die Kontrolle über die Zutaten allein bei Ihnen. Sie können also ganz allein nach Ihren Wünschen verfahren.

gefrorenes Gemüse © victoria p. - Fotolia.com

gefrorenes Gemüse © victoria p. - Fotolia.com

Nährstoffe schonen

Obst und Gemüse sind aus vielerlei Gründen gesund: Ihr hoher Gehalt an Vitaminen hat daran ebenso Anteil wie ihr Mineralstoffreichtum. Doch auch Farb- und Geschmacksstoffe sowie nicht zuletzt die enthaltenen Ballaststoffe haben ihre Funktionen. Nach der Ernte sorgen Licht und Luft dafür, dass vor allem der Vitamingehalt langsam aber stetig sinkt. Doch keine Angst: Die einst so prallen Pflanzenteile werden nicht völlig „vitaminleer“. Da die anderen Inhaltsstoffe durchs Lagern verhältnismäßig wenig Schaden nehmen, bleiben Obst und Gemüse also auch in konservierter Form eine unverzichtbarer Beitrag zur gesunden Ernährung. Und manchmal, wie etwa im Falle von Konfitüre oder Rumtopf, ist doch das Ziel sowieso eher der Genuss denn die Nährstoffversorgung.

Für jeden Geschmack etwas

Noch empfindlicher als Vitamine sind Aromen. Um beide bestmöglich zu erhalten, gilt es, von Fall zu Fall über die passende Konservierungsmethode zu entscheiden. Das Tiefgefrieren bietet den Vorteil, besonders vitaminschonend zu sein – die Abbauprozesse in den nur kurz erhitzten Lebensmitteln kommen in der Kälte zum Erliegen. Allerdings leiden Aromen und Konsistenz meist deutlich. Dagegen bedeutet Einkochen, bei dem Obst und Gemüse durch Hitze und Luftabschluss haltbar gemacht werden, selbstverständlich einen Vitaminverlust und auch die Farben verändern sich. Dafür können Sie aber besondere Geschmackserlebnisse erhalten, weil die passenden Gewürze und Kräuter gleich mit gekocht und konserviert werden. Für Kräuter eignet sich besonders das Einlegen in Öl oder Einfrieren in Butter – auf diese Weise bleiben die Aromen in den gut lagerfähigen Fetten eingeschlossen und lassen sich leicht weiterverwenden.

Schnell und sauber arbeiten

Egal, wofür Sie sich entscheiden, Vitamine, Mineralstoffe, Geschmack und Farben bleiben nur dann so gut wie möglich, wenn Sie schnell und sorgfältig arbeiten. Verarbeiten Sie die Früchte und Gemüse unmittelbar nach Ernte oder Kauf und verwenden Sie stets nur die allerbesten Zutaten – schließlich soll Ihre Mühe mit Genuss belohnt werden. Für schnelles und schonendes Einfrieren ist ein Vier-Sterne-Gefrierfach unersetzlich, fürs Einkochen ist Sauberkeit das A und O. Gläser und Deckel sollten mit kochendem Wasser gespült, die Ränder vor dem Verschließen saubergewischt werden. Beim Einlegen kommt es darauf an, dass die Einlegeflüssigkeit deutlich über dem Eingelegten steht und keine Luftbläschen im Gefäß mehr sind.

Text: Laura Gross, Verbraucher Initiative e. V.

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Ernährung

„Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeit sind nicht dasselbe!”

© Stefan Körber - Fotolia.com

Hier geht es um die zahlreichen unerwünschten Reaktionen, die nach dem Verzehr von Lebensmitteln auftreten können. Es wird zumeist zwischen einer Lebensmittelallergie und der nicht allergischen Unverträglichkeit (z.B. Lebensmittelintoleranz bzw. Pseudoallergie) unterschieden.

Eine Allergie liegt vor, wenn das körpereigene Immunsystem auf eigentlich harmlose Lebensmittel wie z. B. Hühnerei mit einer Überreaktion des Immunsystems reagiert. Genauer gesagt reagiert das Immunsystem auf ein oder mehrere in dem Nahrungsmittel enthaltene Proteine. Es wird ein Antikörper (Immunglobulin E, kurz IgE) gegen diese Proteine gebildet. Dies kann zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und zum Anschwellen des Mund- und Halsbereichs bis hin zu Atemnot führen. Weitere häufige Symptome sind Hautirritationen wie Juckreiz oder Ausschlag. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem anaphylaktischen Schock, der zu Herz- und Atemstillstand führen kann.

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„Ernährung bei Osteoporose”

© ursule - Fotolia.com

Bei Osteoporose handelt es sich um eine systematische Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und der Herabsetzung der Stabilität des Knochengewebes gekennzeichnet ist.
Die Abnahme der Knochendichte ist darauf zurückzuführen, dass mehr Knochenmasse abgebaut als aufgebaut wird.

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„Backen mit alten Getreiden”

backen-mit-alten-getreiden

Brot, Nudeln, Bulgur, Grieß oder Haferflocken sind nur einige Beispiele für die Fülle verschiedener Getreideprodukte. Überall auf der Welt spielen Getreide eine wichtige Rolle für die Ernährung. Was macht die kleinen Körner so besonders? Frau Laura Gross, Ernährungsexpertin der Verbraucher Initiative e. V. klärt auf über die hochwertigen Inhaltstoffe von Getreide, wie z. B. Eiweiß, langkettige Stärke, Mineral- und Ballaststoffe.

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