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Ihre Gesundheit

Insektenstich – und nun?

Zwischen Mai und September sind sie unterwegs, die sirrenden, brummenden Plagegeister. Insektenstiche durch saugende Insekten, wie Mücken und Bremsen, sind meist unangenehm, aber in der Regel harmlos. Sie finden ihre Opfer durch das Kohlenmonoxid, das Menschen ausatmen. Das eingespritzte „Gift“ führt zu Juckreiz und zur Blutverdünnung an der Eintrittsstelle. Mit gezielter Hitze läßt sich dies gut behandeln. Bienen, Wespen und Hornissen stechen, wenn sie sich bedroht fühlen z.B. durch Quetschen, Treten oder wenn Sie gestreßt nach Ihnen schlagen. Das Stichgift enthält biogene Amine, Polypeptide und Enzyme, die je nach eingetretener Menge starke Schmerzen und massive Schwellungen am Einstich verursachen.

Der Übeltäter - die Mücke  © Grischa Georgiew - Fotolia.com

Der Übeltäter - die Mücke © Grischa Georgiew - Fotolia.com

Die Bandbreite der Reaktionen reicht von lokal begrenzten Hautreaktionen – Rötung, Schwellung, Quaddeln – über leichte Allgemeinreaktionen – Übelkeit, Kopfschmerzen, größer flächige Hautirritationen – bis hin zur Atemnot und zum allergischen Schock. Ist es dem Insekt gelungen, Sie von innen in den Hals oder Rachen zu stechen, dann droht die Gefahr des Erstickens. Spätestens dann bleibt Ihnen ein unverzüglicher Besuch beim Arzt nicht erspart. Aber keine Panik: das Gift von Bienen, Wespen und Hornissen ist erst nach mehreren hundert Stichen tödlich! Es sei denn Sie reagieren stark allergisch und erleiden einen allergischen Schock ohne Ihr stets griffbereites Notfallset rechtzeitig anzuwenden. Sollte der Angriff eines stechenden Insektes erfolgreich sein, entfernen Sie schnellst möglich den Stachel, damit wenig Gift in die Wunde gelangt. Kühlen Sie die Einstichstelle z.B. mit verdünntem Apfelessig, Arnikagellee, Lavendelöl, Spitzwegerichsaft, einer frischen Zwiebelhälfte … verdünntem Alkohol, Eiswürfeln oder kaltem Wasser. Bitte nicht kratzen! Auch wenn es schwer fällt! Die Einstichstelle könnte sich infizieren und die Wunde wesentlich schwerer heilen und Sie länger plagen. Beugen Sie dem Gestochen werden lieber vor: Durch Fliegengitter für Ihre Fenster, durch entsprechend schützende Kleidung und das Tragen von festen Schuhen oder das Auftragen insektenabwehrender Geruchsstoffe, wie Zedern – , Nelken – , Lavendel -, Pfefferminz – und / oder Zitronenöl . Vermeiden Sie stark duftende Parfüms und Körperpflegemittel – Insekten fliegen `drauf. Vorsicht auch beim Genuß süßer Speisen und Getränke im Freien! Meiden Sie blühende Büsche, frische Blüten im Haar und Abfallkübel. Achtung schwarze Kleidung und Blumenmuster ziehen Insekten an.

Falls Sie gern in den Spreewald fahren, die dort heimischen Mücken lieben frisches Touristenblut! Fahren Sie regelmäßig hin, dann werden Sie weniger gestochen. Übrigens nach starkem Alkoholgenuß lieben die Stechmücken Sie besonders.

Bleiben Sie gesund!

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