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Ihre Gesundheit

Für gesunde Zähne: Bürste ja, Brause nein

Zähne sind so viel mehr als weiß oder gerade, zum Beispiel sehr hart und sehr sensibel, im Mund verborgen und doch sichtbar, unbeweglich aber fürs Sprechen unverzichtbar. An ihrer Form ist auch ihre Funktion beim Essen zu erkennen: Schneidezähne beißen ab, Eckzähne helfen beim Reißen und die abgeflachten Backenzähne dienen dem Zerkleinern. Gesunde, schöne Zähne sind nicht nur ein Zeichen von Vitalität sondern auch fürs Wohlbefinden wichtig. So wie der regelmäßige und richtige Einsatz von Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnseide oder Interdentalbürstchen ist auch eine zahnfreundliche Ernährung unerlässlich, um das Zubeißen lustvoll und das Lachen schön zu erhalten.

Äpfel = Zahnpflege? © Albert Schleich - Fotolia.com

Äpfel = Zahnpflege? © Albert Schleich - Fotolia.com

Zahnfreundlich essen.

Zähne sind lebendes Gewebe, das versorgt sein will, die Mineralstoffe Calcium und Fluor sind beispielsweise elementar für den harten Zahnschmelz. Eine nährstoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreideprodukten kommt also den Zähnen unmittelbar zugute. Kräftiges Kauen regt die Speichelproduktion an und stärkt das Zahnfleisch: Knabbern Sie also hin und wieder an rohem Gemüse oder hartem Brot. Auch grüner Tee hat eine zahnschützende Wirkung: Er ist reich an Fluorid und enthält außerdem Stoffe, die antibakteriell wirken und so ihren Beitrag zur Kariesprophylaxe leisten.

Lieber nicht klebrig.

Ob Stärke oder Zucker ist den gefürchteten Kariesbakterien zunächst schnuppe, solange es um Kohlenhydrate geht. Auf den Zähnen siedelnd bilden diese Bakterien Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und so Karieslöcher entstehen lassen, bis im schlimmsten Fall der Zahn abstirbt. Haushaltszucker und die Einfachzucker Fructose, Glucose oder Maltose aus Süßigkeiten, Obst und süßen Milcherzeugnissen können die Kariesbakterien besonders gut verdauen. Entscheidend ist dabei aber auch, wie lange der Zucker mit den Zähnen in Kontakt bleibt und wie oft solche Lebensmittel gegessen werden. Kekse und Schokolade sind recht schnell gekaut und geschluckt, klebrige, zähflüssige Zuckermassen, wie sie charakteristisch für Kaubonbons, Lutscher oder Karamellen sind, haften gut am Zahn und sind daher besonders kariogen. Sie sollten dabei nicht in großen Mengen gegessen werden.

Zähne bedürfen guter Pflege & gutem Essen © Jessica Schindler - Fotolia.com

Zähne bedürfen guter Pflege & gutem Essen © Jessica Schindler - Fotolia.com

Karies aus der Flasche.

Besonders zahnschädlich sind zuckerhaltige Erfrischungsgetränke. Brausen, Limonaden und auch Fruchtsäfte liefern den Kariesbakterien reichlich „Futter“ und enthalten zusätzlich Säuren (zum Beispiel Zitronensäure, E 330), die ihrerseits den Zahnschmelz angreifen und es den Bakterien so besonders leicht machen. Achten Sie daher darauf, zuckerreiche, säurehaltige Getränke in Maßen zu genießen. Sorgen Sie zudem dafür, dass die ungünstige Mischung nicht zu lange die Zähne umspült, in dem Sie zum Beispiel auf Strohhalme und auch so genannte Sportlerflaschen mit Saugventilen verzichten. Zuckerhaltige Getränke sollten zudem für die Nuckelflaschen kleiner Kinder und die Radfahrerflaschen ihrer größeren Geschwister tabu sein. Dies betrifft gesüßte Kindertees ebenso wie Fruchtsäfte, Cola, Limonaden, Eistees oder süße Milchmixgetränke – zum Schutz ihrer Zähne sollten Kinder solche Getränke nur selten und ausschließlich aus einem Glas oder einem Becher ohne Strohhalm trinken.

Gesund von Anfang an

So wie die Ernährungsgewohnheiten der Kindheit die der Erwachsenenzeit prägen, so tragen Hygieneroutinen aus frühester Kindheit auch noch Erwachsene durchs Leben. Schon mit dem ersten Zahn eines Kindes sollte daher das Zähneputzen zum Alltagstrott gehören. Aus dem anfänglichen Putzen mit einer weichen Kinderzahnbürste wird so bald das eigenständige Putzen. Zusammen mit ausreichend Knabbergemüse, Milchprodukten und wenigen Süßigkeiten ist so der Grundstein für hoffentlich lange Zahngesundheit gelegt.

Text: Laura Gross, Verbraucher Initiative e. V.

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