Hier geht es zum GewinnspielGewinnspiel
Ihre Gesundheit

Erkrankung im Ausland

Reisezeit ist schöne Zeit – wer kennt nicht diesen Spruch. Doch was ist, wenn einem die schönste Zeit im Jahr durch einen Unfall oder eine schwere Erkrankung vermiest wird?

Für einige Erkrankungen kann man durch Reiseschutzimpfungen gezielt vorbeugen. Gegen einen Unfall gibt es leider keine Prävention. In einigen Ländern, gerade bei Fernreisen ist die medizinische Versorgung nicht allerorts gewährleistet, oder nicht in dem Niveau vorhanden, wie man es hier aus Deutschland gewohnt. In diesen Fällen ist es ratsam sich durch einen Patiententransport wieder zurück in heimatliche Gefilde bringen zu lassen.

Patiententransport der DRF Luftrettung...

Patiententransport der DRF Luftrettung...

Wer erhält diese Leistung?

Wer bezahlt diese Leistung?

Wie kann man sich versichern?

Wo kann man sich sachkundig machen?

IGTV hat eben diese Fragen an Frau Corinna Eckleder von der DRF Luftrettung gerichtet?

Frau Eckleder, wie viele Patiententransporte führen Sie zur Urlaubszeit durch?

Jährlich führen wir hunderte von Patientenrückholungen aus dem Ausland durch. Während der Urlaubszeit in den Sommermonaten sind die Transporte verstärkt. Insgesamt werden mehr als 150 Länder von uns, der DRF Luftrettung, angeflogen. Zusammen mit der LAR (Luxembourg Air Rescue) setzen wir sechs Ambulanzflugzeuge, erfahrene Piloten und medizinische Teams für die weltweite Rückholung von Patienten ein.

...Rettung per Luft wenn es schnell gehen muss

...Rettung per Luft wenn es schnell gehen muss

Wie geht so ein Transport von statten?

Koordiniert werden die weltweiten Einsätze durch unsere Alarmzentrale am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden. Sie ist an 365 Tagen im Jahr unter der Alarmtelefonnummer +49 711-701070 erreichbar. Für jeden Einsatz müssen zunächst alle medizinischen Details abgeklärt werden. Bei einer Alarmierung nimmt der Einsatzkoordinator der DRF Luftrettung die Patienten- und Krankenhausdaten auf und kontaktiert einen beratenden Arzt. Es folgt ein Arzt-zu-Arzt-Gespräch mit dem behandelnden Kollegen im Ausland, um die genaue Diagnose und Transportfähigkeit des Patienten abzuklären. Danach informieren die Einsatzkoordinatoren Notarzt und Rettungsassistent, die den Flug begleiten werden und organisieren den vollständigen Transport des Patienten von Krankenhausbett zu Krankenhausbett. Parallel dazu kümmern sich die Einsatzkoordinatoren um alle Details der Flugvorbereitung: Sie informieren die dienstbereiten Piloten über den bevorstehenden Einsatz, klären die geopolitische Lage, Überflugrechte, Landegenehmigungen, Tankstopps und andere umfangreiche flugtechnische Informationen. Innerhalb von zwei Stunden nach der Alarmierung können die Ambulanzflugzeuge der DRF Luftrettung zu ihren weltweiten Einsätzen starten.

Wer kommt in den Genuss eines solchen Transportes und wer bezahlt diese Leistung?

Die Kosten für Ambulanzflüge aus dem Ausland nach Deutschland dürfen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Ohne private Vorsorge müssen die Patienten die oft sehr hohen Kosten selbst tragen. Unsere Fördermitglieder haben bei bezahltem Jahresbeitrag die Sicherheit, dass sie bei Auslandsaufenthalten von maximal 100 Tagen im Falle eines Unfalls oder einer Erkrankung durch die DRF Luftrettung in eine deutsche Klinik transportiert werden, wenn ein solcher Rücktransport medizinisch sinnvoll und ärztlich angeordnet ist. Grundsätzlich kann die Fördermitgliedschaft im DRF e.V. von Personen mit ständigem Wohnsitz in Deutschland beantragt werden. Der Mindestförderbeitrag für Einzelpersonen liegt bei 30,- Euro, für Familien bei 60,- Euro pro Jahr. Fördermitglieder sind nicht nur für den Ernstfall einer Auslandsrückholung abgesichert, sie unterstützen mit einer Mitgliedschaft im DRF e.V. auch in Deutschland die Rettung von Menschen aus der Luft: Bundesweit setzen wir an 28 Stationen Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr.

Video

Wo können sich Interessierte hinwenden um weitere Informationen zu erhalten?

Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet die Förderer- und Spenderbetreuung des DRF e.V. montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 0711-70072211.

Interview: JK      Fotos: DRF Luftrettung

Kommentar verfassen

Video der Woche

„neue Behandlungsmethode beim Kreuzbandriss”

vlcsnap-2011-09-17-12h26m32s229

Die Kreuzbandruptur, auch Kreuzbandriss genannt, ist die häufigste klinisch relevante Verletzung im Bereich des Kniegelenks. Die Versorgung und die anschließenden Maßnahmen zur Rehabilitation haben entscheidenden Einfluss auf den Grad der Genesung, also in welchem Maße das Kniegelenk im Anschluss wieder belastet werden kann.

zum Video >>

„Reizdarmsyndrom”

09_Reizdarm

Prof.Dr. Stefan Müller-Lissner von der Park-Klinik Weissensee erläutert im Filmbeitrag Symptome und Therapiemöglichkeiten des Reizdarmsyndroms – ein Leiden, von dem weit mehr Deutsche betroffen sind, als man gemeinhin vermutet.

zum Video >>

„Sonnenschutz für die Augen”

augenschutz

Ein Sonniger Tag auf der Piste. Weißer Puderschnee über majestätischen Gipfeln, soweit das Auge reicht. Damit man diesen Anblick länger genießen kann muss man gerade beim Wintersport seine Augen schützen. Bei erhöhter solarer UV-Belastung benötigen die Augen einen besonders guten Schutz, um Augenerkrankungen, wie beispielsweise einer Bindehautentzündung, oder der so genannten Schneeblindheit vorzubeugen.

zum Video >>