Ihre Gesundheit

Allergisch auf Essen?

Hier meine ich nicht, keine Lust auf Essen oder die Abneigung gegen bestimmte Gerichte, sondern die Abwehrreaktion des Körpers auf unterschiedlichste Nahrungsmittel.

Milchprodukte    © Claudio Calcagno - Fotolia.com

Milchprodukte © Claudio Calcagno - Fotolia.com

Der Trend steigt stetig! So wie auch die Allergien auf zahlreiche Auslöser weiter zunehmen.

Selbst Säuglinge sind bereits betroffen.

Viele, die jahrelang unter einer Pollenallergie leiden, kennen die Niesattacken z.B. nach dem Genuss von leckerem Speiseeis, dass der Hals nach einem traumhaften Fischgericht bedrohlich zu schwillt oder ein Stück von Omas Nusskuchen wird zur „Fahrkarte“ in die Rettungsstelle des nächsten Krankenhauses.

Von Milch, Weizenmehl, Südfrüchten, Tomaten u.ä. ganz zu schweigen. Gut, es gibt Arzneimittel, die man auch vor der Einladung zum Abendessen einnehmen kann, um vor unangenehmen Histaminausschüttungen des Körpers gefeit zu sein. Aber ist das der richtige Weg?

Besser, der Betroffene meidet einfach alles, was nicht vertragen wird! Irgendwann ist der Speisezettel dann sehr übersichtlich und die Ernährung monoton und langweilig. Vor dieser Reduzierung auf das Verträgliche ist eine gezielte Diagnostik nötig, um nicht zu viele wichtige Lebensmittel vom Speisezettel zu streichen. Und dann? Sich an diesen Zustand gewöhnen? Oder gezielt nach den speziellen individuellen Ursachen forschen?

Getreide      © Rebel - Fotolia.com

Getreide © Rebel - Fotolia.com

Ich möchte jetzt keine Arie gegen die industrielle Produktion unserer Nahrungsmittel, die moderne Landwirtschaft, die zunehmende Vergiftung unserer Umwelt mit Chemikalien aller Art, anstimmen … Das kennen Sie zur Genüge und ziehen Ihre eigenen, persönlichen Schlüsse zur Gestaltung Ihres Lebens daraus. Niemand ist gezwungen, Modeerscheinungen mit zu machen und alle Angebote des Marktes nutzen. Die konsequente Rückbesinnung auf die Ernährung unserer Vorfahren und regelmäßige Entlastungstage wirken oft Wunder.

Nun mal ganz anders gefragt: Fühlen Sie sich wohl in Ihrem Körper und in Ihrem Leben? In Ihrer Beziehung, mit Ihrer beruflichen Tätigkeit und Ihrem Lebensumfeld …? Sind alle Bereichen Ihres Lebens im Gleichgewicht? Zum Beispiel zwischen Aktivität und Ruhe, der Beanspruchung von Körper und Geist, Arbeit und Erholung, Essen und Nahrungskarenz?

Was das mit Nahrungsunverträglichkeiten zu tun hat? Sehr viel, wenn das Leben vorbei fließt, Stress und Frust durch Essen kompensiert werden, keine ausreichende Zeit für die Anfertigung und Einnahme gesunder Mahlzeiten bleibt. Dann erhält Ihr Körper zu viel an Zucker, Weißmehl, behandelten Fetten, minderwertigem Eiweiß …. leeren Kalorien ohne ausreichenden Nährwert.

Es mangelt ihm an den für den Stoffwechsel und die Energiegewinnung nötigen Nahrungs-bausteinen und er hat den nicht verwendbaren „Müll“ aus dieser Ernährung zu entsorgen.

Das kostet zusätzliche Energie! Wie reagiert Ihr kreativer menschlicher Körper, um den „Betrieb“ trotz schlechter Versorgung aufrecht zu erhalten? Na klar, mit Müdigkeit, Antriebsarmut, Unlust, Haut jucken, Allergien, Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittel, Depressionen, Bluthoch-druck…..Der Möglichkeiten gibt es viele!

Also freuen Sie sich auf Ihre mit Liebe zubereiteten Mahlzeiten und genießen Sie die Nahrungsmittel, die saisonal in unseren Breiten zur Verfügung stehen in möglichst unbelastetem, hochwertigem Zustand. Bitte essen Sie nicht bis zum maximalen Fassungsvermögen Ihres Magens, sondern beenden Sie die Mahlzeit kurz v o r Ihrer individuellen Sättigungsgrenze.

So bleiben Sie gesund!

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Ernährung

„Wirbelsäule und Ernährung”

Obst & Gemüse   © Denis Pepin - Fotolia.com

Eine stabile Wirbelsäule dank gesunder Ernährung!
Der aufrechte Gang des Menschen übt einen stetigen Druck auf den unteren Teil seiner Wirbelsäule, den Lendenwirbelbereich, aus; Dies ist dort, wo sich der Rücken buchtet und häufig Schmerzen entstehen.
Derartige Rückenschmerzen treten in der Regel im Alter jenseits von 30 Jahren auf, wenn die Pufferelemente der Wirbelsäule, die Bandscheiben, langsam an Elastizität und Biegsamkeit verlieren. Hinzu kommt, dass viele Menschen im Alter weniger sportlich aktiv sind und die stützende Rückenmuskulatur somit schwächer wird.

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„Wildkräutersalat mit panierten Löwenzahnknospen”

Löwenzahn - Kräuter

Löwenzahnknospen säubern, waschen und trocken tupfen
Knospen erst durch das Mehl, dann durch das gequirlte Eigelb und zum Schluss durch die Semmelbrösel ziehen.
Auf einen Teller legen und in der Zwischenzeit eine flache Pfanne mit Öl erhitzen und die panierten Knospen im heißen Öl goldbraun backen.

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„Saisonales Gemüse: Karotte”

Karotte

Die Karotte, auch bekannt als Möhre, Rüebli oder Mohrrübe, zählt zu den Wurzelgemüsen. Botanisch gehört sie zu den Rüben, bei denen der essbare Teil unterirdisch wächst.
Heute gibt es mehr als 100 verschiedene Sorten. In Deutschland wird die Karotte je nach Sorte vom Frühsommer bis zum Herbst geerntet.

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