Ihre Gesundheit

Das Schlafverhalten mit einer ausgewogenen Ernährung verbessern

Immer mehr Menschen leiden unter Schlafproblemen. Besonders beruflicher und privater Stress, aber auch der allgemeine Lebensstil wirken sich auf den Schlaf aus. Auch Zukunftsängste, die aktuell aufgrund Corona bei vielen Bundesbürgern vermehrt auftreten, haben häufig negative Auswirkungen auf das Schlafverhalten. Vielen fällt es schwer, einzuschlafen. Infolgedessen sinkt die Schlafquantität und man fühlt sich morgens nicht erholt. Aber auch die Qualität des Schlafes ist wichtig. Wer nicht einschlafen kann, nachts häufiger aufwacht oder sehr unruhig schläft, sollte Maßnahmen ergreifen, um das Schlafverhalten zu verbessern. Dauerhafter Schlafmangel kann weitreichende Folgen für Körper und Geist haben. Diese können von Schlafstörungen über Depressionen bis hin zu einer körperlichen Erkrankung führen.

schlafende frau

Glücklicherweise gibt es viele Wege und Mittel, um Schlafqualität und –quantität zu verbessern. Wenn möglich, sollte man es zunächst mit einer Ernährungsumstellung, Sport oder natürlichen Schlafmitteln versuchen, bevor man zu Schlaftabletten greift. Besonders die Umstellung der Ernährung kann sehr viel helfen, da die Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, das Schlafverhalten direkt beeinflussen.

Es ist bewiesen, dass eine ballaststoffarme Ernährung mit viel gesättigten Fettsäuren den Schlaf negativ beeinflussen kann. So sinkt der Anteil des Tiefschlafs, auch Slow-Wave-Schlaf genannt, durch so eine Ernährungsweise deutlich. Diese Phase des Schlafes dient zur Wiederherstellung des Geist-Körper-Systems. Die Phase dient besonders zum Wiederaufbau von geschädigten Muskeln und Gewebe.

Zu zuckerreiche Ernährung führt hingegen häufig zu Problemen beim Durchschlafen. Durch die Aufnahme von viel Zucker kann der Insulinspiegel gestört werden. Infolge des gestörten Blutzuckerspiegels wacht man nachts deutlich häufiger auf und schläft somit weniger.

Eine Änderung der Ernährung auf ballaststoffreiche Nahrungsmittel und wenig Zucker basiert, kann das Schlafverhalten deutlich verbessern. Durch die Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung ist es durchaus möglich, 1–2 Stunden pro Nacht länger zu schlafen.

Für einen optimalen Schlaf sollte man auf frische Früchte, frisches Gemüse, Vollkornprodukte und fettarme, Vitamin-B-reiche Proteinquellen, wie Fisch und Geflügel setzen. Dabei ist die Aufnahme von ausreichend Vitamin B besonders wichtig, da dieses hilft, den Melatoninspiegel zu regulieren. Melatonin ist ein Hormon, welches im Zwischenhirn gebildet wird und den Tag-Nacht-Rhythmus steuert.

Einige allgemeine Ernährungsregeln, die häufig vernachlässigt werden, sollten zur Verbesserung des Schlafes unbedingt eingehalten werden. Es sollte auf keinen Fall direkt vor dem Schlafengehen gegessen und auf Nikotin und Alkohol am späten Abend verzichtet werden.

Text: BH

Kommentar verfassen

Ernährung

„Ernährung und Zahngesundheit”

Zitrone

Die Ernährung spielt in zweierlei Hinsicht eine Rolle für die Zahngesundheit. Zum einem werden Nährstoffe aus der Nahrung gebraucht, um die gesunde Entwicklung und Erhaltung der Zähne zu gewährleisten, zum anderen spielten die verzehrten Lebensmittel auch eine wesentliche Rolle im Zusammenhang mit Zahnerkrankungen wie Karies.

zum Video >>

„Saisonales Gemüse: Karotte”

Petra Bork - pixelio.de

Die Karotte gehört in Deutschland zu den beliebtesten Gemüsesorten. In Deutschland liegt der pro Kopf Verbrauch etwa bei 8kg pro Jahr, damit belegt die Karotte hinter der Tomate den zweiten Platz der meistverzehrtesten Gemüse. Ähnlich verhält es sich mit Karottensaft. Dieser wird zwar mengenmäßig weniger konsumiert, belegt aber unter den Gemüsesäften mit Tomatensaft den ersten Platz.

zum Video >>

„Geschmackssinn”

Allgemein wird als Geschmack der Sinneseindruck bezeichnet, der aufgrund des Zusammenspiels von Geschmacks- und Geruchssinn, aber auch des Tast- und Temperaturempfindens in der Mundhöhle entsteht. Wie eng der Geschmacks- mit dem Geruchssinn verbunden ist, ist jedem bekannt. Ist die Nase verstopft, oder nur zugehalten, werden Geschmäcker weniger stark und Gerichte als fade empfunden. Tatsächlich spielt der Geruchssinn eine wesentliche Rolle für die komplexen Geschmackseindrücke.

zum Video >>