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Vitamin C

Orange - Vitamin C

Orange – Vitamin C

Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure ist sicher eins der bekanntesten Vitamine, über das besonders häufig berichtet wird. Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und fungiert unter anderem als Antioxidans. Antioxidantien fangen freie Radikale, die aufgrund verschiedener Umwelteinflüsse und Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper entstehen und z.B. für frühzeitige Alterungsprozesse verantwortlich gemacht werden.

Vitamin C hat aber noch weitere wichtige Funktionen für den Menschen. Besondere Bedeutung erfuhr Vitamin C bis ins 18. Jahrhundert bei Seefahrern da ein Mangel bei diesen häufig zu Skorbut führte und eine häufige Todesursache war. Schon früh fand man heraus, dass durch die Gabe von Zitrusfrüchten die Krankheit geheilt werden konnte und gab der Substanz, die Anfang des 19. Jahrhunderts isoliert wurde den Namen: Anti- Skorbut- Vitamin, wovon sich auch das Wort: ascorbin ableitet.

Paprika

Paprika

Daneben hat Vitamin C aber auch eine Funktion beim Aufbau von Proteinen, wie dem Kollagen, welches vor allem im Bindegewebe vorkommt.

Auch bei der Umwandlung des Neurotransmitters Dopamin zu Noradrenalin ist Vitamin C nötig und hat somit auch Funktion beim Abbau von Stress.
Ebenfalls wird für den Cholesterin- Stoffwechsel und die Carnitinbiosynthes Vitamin C benötigt. Zusammen mit Vitaminen der B- Reihe steuert Vitamin C die Synthese von Carnitin, welches für die Fettverbrennung in den Muskeln benötigt wird.

Besonders reich an Vitamin c sind z.B. die Acerolakirsche, Sanddorn und Hagebutte, auch die gelbe Paprika mit ca. 294 mg / 100g gilt als besonders gute Vitamin C Quellen. Zitrusfrüchte dagegen enthalten nur‚ durchschnittlich 50mg Vitamin C pro 100g.

Vitamin C gilt als relativ empfindliches Vitamin, da es durch verschiedene Verarbeitungsprozesse zerstört wird. Dazu zählt das Entfernen der Schale, kochen und waschen, der enzymatische Abbau durch Ascorbinsäure-Oxidase (besonders bei zerschnittenem Obst und Gemüse). Auch Wärme kann zum Verlust von etwa 50% führen.

In Kohlgemüse ist die Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen gebunden und zerfällt erst beim Erhitzen, so dass die Ascorbinsäure verfügbar ist. Wird das Kohlgemüse jedoch zu lang gekocht, zerfällt dieses. Vor allem im Winter gilt Kohlgemüse als guter Vitamin C Lieferant. Kohlsorten wie Brokkoli, Grünkohl oder Rosenkohl enthalten etwa 100mg/ 100g Gemüse. Somit kann mit 100g Kohlgemüse der empfohlene Tagesbedarf von etwa 100mg gedackt werden.

Die Ascorbinsäure gilt darüber hinaus aber auch als wichtiger Zusatzstoff in vielen Lebensmitteln. Durch seine antioxidative Wirkung wird es in diesen als Konservierungsstoff eingesetzt und ist unter E300 im Zutatenverzeichnis deklariert.

Text: Debora Jehkul

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Ernährung

„Vitamine”

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Der Begriff Vitamin wurde 1913 von dem in Warschau geborenem Biochemiker Casimir Funk geprägt. Er studierte in Berlin und in der Schweiz und erhielt 1904 mit 20 Jahren seinen Doktortitel. Während seiner Forschungsarbeit beschäftigte er sich u.a. mit Erkrankungen wie Beriberi. Durch seine Forschung fand er heraus, dass diese durch einen Mangel an dem heute als Vitamin B1 (Thiamin) bekannten Stoff entstand

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„Die Muttermilch”

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Muttermilch gilt als DIE natürliche Säuglingsnahrung.
Sie wird ab etwa der 16. Schwangerschaftswoche von der Milchdrüse in der Brust gebildet. Die sogenannte Vormilch ist oft noch durchsichtig und kann Spuren von Blut enthalten. Die Milch, die direkt nach der Geburt gebildet wird, das Kolostrum bzw. Erstmilch, enthält wichtige Antikörper, die dem Säugling zur Abwehrstärkung dienen. Innerhalb 5 Tagen nach der Geburt verändert sich das Sekret noch weiter in der Zusammensetzung, und es wird die Muttermilch gebildet, die Zusammensetzung wird entsprechend der altersabhängigen Bedürfnissen des Säuglings angepasst.

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„Mehr als nur Essen – der Einfluss von Ernährung auf die Gesundheit”

Diverses Gemüse

Hier ein Teller Spaghetti, da ein Teller Pommes Frites – die Ernährung vieler Menschen ist alles andere als gesund, aber bleibt das folgenlos? Nicht wirklich, denn was wir essen beeinflusst zu einem großen Teil wie wir aussehen und wie gesund wir wirklich sind. Die gesunde Ernährung ist der Grundstock für ein gesundes Leben und das Essverhalten hat oft mehr Einfluss als gedacht.

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