Ihre Gesundheit

Essen im Urlaub

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Die Deutschen gehören zu den Urlaubern Nummer eins. Doch gerade im Urlaub spielt die Verdauung häufig verrückt.
Häufig sind die Magen- Darm Probleme auf die Ernährungsumstellung zurück zu führen aber auch der veränderte Tagesablauf und die fremde Umgebung können eine Rolle spielen.

die Sünden am Buffet... © Goran Bogicevic - Fotolia.com

die Sünden am Buffet... © Goran Bogicevic - Fotolia.com

Auch das ausgiebige Schlemmen am Buffet und vermehrter Konsum von alkoholischen Getränken kann zu Völlegefühl und Unwohlsein führen.
Bei leichten Beschwerden wie träger Verdauung können z.B. Flohsamenschalen Abhilfe schaffen. Zudem sollte immer auf eine ausreichde Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Vor allem bei viel Bewegung in der Sonne ist der Flüssigkeitsverlust stark erhöht, was sowohl zu Verdauungsbeschwerden, als auch zu Kreislaufproblemen führen kann.
Ebenso sollte an eine ausreichende Zufuhr von Mineralstoffen gedacht werden, da diese mit dem Schweiß ausgeschieden werden.

Vor allem bei Fernreisen sind viele Probleme auf die Ernährungsumstellung zurück zu führen, Bei empfindlichen Magen sollte versucht werden sich langsam an die ungewohnten Gerichte zu gewöhnen.

Der Urlaub in fernen Ländern birgt aber weitere Gefahren. Das warme, oft feuchte Klima, sowie oft niedrige Hygienestandards bieten gesundheitsbedenklichen Keimen optimale Wachstumsbedingungen. Nicht nur Lebensmittel, sondern auch das Leitungswasser kann von Keimen belastet sein und sollte nach Möglichkeit nicht getrunken oder in Form von Eiswürfeln verzehrt werden. Bei warmen Getränken wie Kaffee und Tee ist das Risiko einer Infektion dagegen sehr gering, da die Keime durch das starke Erhitzen beim Kochen abgetötet werden. Selbst fürs Zähneputzen wird in einigen Regionen empfohlen abgepacktes Wasser zu verwenden.

Generell gilt in unsicheren Regionen als Vorsichtsmaßnahme: Cook it, peel it or leave it: Koch es, schäl es oder vergiss es.
Vor allem Lebensmittel tierischer Herkunft, wie Fleisch, Eier oder Milch oder Fisch und Meerestiere liefern Keimen optimale Wachstumsbedingungen und sollten nur frisch gegart verzehrt werden.
Auch bei Obst und Gemüse ist Vorsicht geboten, Obst sollte nach Möglichkeit nur geschält verzehrt werden, Gemüse gegart, mindesten sollte es gründlich mit abgekochtem oder verpackten Wasser gewaschen werden.
Ebenso sollte auf sauberes Geschirr und Besteck geachtet werden.

Auf jeden Fall sollten vor Reiseantritt eventuelle Schutzimpfungen geprüft werden. Um auf alle Eventualitäten gut vorbereitet zu sein, ist es hilfreich eine Reiseapotheke mit zu packen, damit der Urlaub, genussvoll und entspannt erlebt werden kann.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Kommentar verfassen

Ernährung

„FODMAP-arme Diät”

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

Die FODMAP-arme Diät wird häufig zur Behandlung von Patienten mit Reizdarmsyndrom oder Kohlenhydratintoleranz wie Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption empfohlen und beruht auf Erfahrungen.
Bei der Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption sollte vorerst auf Laktose bzw. Fruktose verzichtet werden, führt der Verzicht nicht zur Besserung der Beschwerden, kann die FODMAP-arme Diät ausprobiert werden. Neben Reizdarmpatienten und Menschen mit Laktoseintoleranz oder Fruktosemalabsorption können auch Patienten mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn von der FODMAP-armen Diät profitieren.

zum Video >>

„Vitamine”

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

Der Begriff Vitamin wurde 1913 von dem in Warschau geborenem Biochemiker Casimir Funk geprägt. Er studierte in Berlin und in der Schweiz und erhielt 1904 mit 20 Jahren seinen Doktortitel. Während seiner Forschungsarbeit beschäftigte er sich u.a. mit Erkrankungen wie Beriberi. Durch seine Forschung fand er heraus, dass diese durch einen Mangel an dem heute als Vitamin B1 (Thiamin) bekannten Stoff entstand

zum Video >>

„Kohlgemüse”

Kohl gilt als das älteste Blattgemüse. Schon vor 2500 Jahren wurde er von den Römern und Griechen angebaut. In Deutschland wächst noch heute auf den Felsen Helgolands eine Urform des Kohls, der Klippenkohl.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Kohlsorten. Das größte Kohlanbaugebiet Europas mit ca. 2,200 ha liegt aktuell in Schleswig Holstein im Kreis Dithmarschen. Das feuchte Nordseeklima und der Marschboden bieten optimale Anbaubedingungen.

zum Video >>