Ihre Gesundheit

Beerenobst

Simone Hainz pixelio.de

Im Sommer haben Beeren Hochsaison. Die Beerensaison startet Ende Mai mit den Erdbeeren, ab Juni haben auch Heidel-, Blau- und Himbeeren Saison, ebenso Johannis- und Stachelbeere. Ab Juli können auch Brombeeren aus regionalem Anbau genossen werden. Reife Beeren zeichnen sich durch Ihren süßen oft auch leicht säuerlichen Geschmack aus und sind sowohl pur direkt vom Stauch als auch als Dessertzutat beliebt. Ihr hoher Wassergehalt und das Aroma sind vor allem im Sommer eine erfrischende leichte Zwischenmahlzeit und gut geeignet als Dessert.

Beeren zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Vitaminen (z.B. Vit. C), Mineralstoffen (z.B. Kalium und Eisen) und sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Carotinoide und Polyphenole) aus. Desweiteren enthalten sie hohe Anteile an Ballaststoffen und gelten daher als besonders gesundheitsfördernd.

150 Gramm Erdbeeren z.B. decken den Tagesbedarf an Vitamin C und enthalten etwa 360 Aromastoffe, die deren Geschmack ausmachen. Botanisch gehört die Erdbeere allerdings gar nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten.

Als Beeren werde jene Früchte bezeichnet, deren Samen in das Fruchtfleisch der Frucht eingebettet ist, die Früchte der Erdbeere dagegen sind aber die kleinen vielen Samen, die auf der Außenhaut der Erdbeere zu erkennen sind.
Was als rote Erdbeerfrucht bekannt ist, ist die fleischig ausgewachsene Blütenachse der Erdbeerpflanze. Dabei handelt es sich um das weiße Mark des Blütenbodens, das bei Reife durch pflanzliche, rote Farbstoffe gefärbt ist.

Auch Brombeere und Himbeere zählen botanisch nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelsteinfrüchten. Bei diesen gleicht der Aufbau jeder einzelnen Frucht einer Steinfrucht, die jeweils eine eigene dünne Außenhaut hat.

Zu den „echten“ Beeren gehört u.a. die Johannisbeere.
Dabei handelt es sich um eine Schließfrucht, die aus einem einzigen Fruchtknoten hervorgegangen ist und die komplette Fruchtwand saftig oder mindestens fleischig leibt.
Die schwarze Johannisbeere gilt als absoluter Spitzenreiter unter den Obstsorten, was den Vitamin-C-Gehalt angeht und ist reich an Pflanzenfarbstoffen. Die dunkle Farbe der Beeren ergibt sich durch einen hohen Gehalt an Anthozyanen, die im Körper vor freien Radikalen schützen und sowohl DANN als auch Lipide und Kohlenhydrate vor oxidativer Schädigung schützen.

Bester Erntezeitpunkt für Beeren ist, wenn sie intensiv an Farbe sind, erst dann haben sie vollen Geschmack. Frisch geerntet halten sich Beeren auf Grund Ihres hohen Wassergehalts dennoch meist nur wenige Tage, optimaler Aufbewahrungsort ist das Gemüsefach des Kühlschrankes.

Bei Beeren gilt: Je schneller sie gegessen werden, desto besser, da sie schnell an ihren wertvollen Inhaltsstoffen verlieren.
Sollten Beeren an einer Stelle Schimmel zeigen, sollte die ganze Frucht besser weggeworfen werden, da sich die Schimmelsporen leicht in der gesamten Frucht verteilen.

Vor dem Verzehr sollten Beeren nur kurz abgespült werden, da sie sonst an Geschmack und Inhaltsstoffen verlieren können.

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Ernährung

„Nahrung für das Gehirn”

R by birgitH pixelio.de

Das menschliche Gehirn gilt als die Steuerzentrale des Körpers. In ihm laufen sämtliche Informationen zusammen und werden zu Reaktionen verarbeitet. Es hat vielfältige Aufgaben und ist u.a. dafür verantwortlich, dass der Mensch denken, fühlen, sehen und sich bewegen kann. Essentiell für die optimale Leistungsfähigkeit des Gehirns ist eine gute Durchblutung, die Zufuhr von Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen aus der Nahrung. Ein erheblicher Teil der Nährstoffe wird für den Schutz der Zellen und den Aufbau von Botenstoffen benötigt. Wesentliche Nährstoffe für die reibungslose Funktion sind Wasser, Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralstoffe.

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„Vitamine”

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

Der Begriff Vitamin wurde 1913 von dem in Warschau geborenem Biochemiker Casimir Funk geprägt. Er studierte in Berlin und in der Schweiz und erhielt 1904 mit 20 Jahren seinen Doktortitel. Während seiner Forschungsarbeit beschäftigte er sich u.a. mit Erkrankungen wie Beriberi. Durch seine Forschung fand er heraus, dass diese durch einen Mangel an dem heute als Vitamin B1 (Thiamin) bekannten Stoff entstand

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„Allergenfreie Rezepte”

Basische Sauce Hollandaise – leicht gemacht!
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