Ihre Gesundheit

Der Weihnachtsbraten ohne Rotkohl – kaum vorstellbar!

Rainer Sturm

Rainer Sturm

Der Rotkohl ist nicht nur mit dem Weißkohl eng verwandt, er enthält sogar etwa die gleiche Bandbreite an Nähr- und Wirkstoffen. Rotkohl, Weißkohl und Wirsing machen zusammen etwa ein Drittel unserer heimischen Gemüseproduktion aus und haben dabei den Vorteil, bei guter Luftfeuchtigkeit (wie etwa in Schleswig-Holstein) und in schweren Böden hohe Erträge zu liefern.

Rotkohl ist das ganze Jahr über verfügbar und gut haltbar. Doch in der kalten Jahreszeit, besonders in der Advents- und Weihnachtszeit, darf er auf keinem Tisch als würzig duftender Begleiter eines traditionellen Bratens fehlen.

Durch sein derbes Zellgefüge ist der Rotkohl schwer verdaulich. Diese Eigenschaft lässt sich durch Zugabe von Bohnenkraut, Majoran, Pfefferkraut und Kümmel wesentlich verbessern. Der verhältnismäßig hohe Vitamin C-Gehalt von 50 mg in 100 Gramm Frischsubstanz ist von Bedeutung, auch Kalium und Phosphor sind reichlich vorhanden. So tut Rotkohl auch dem kranken Magen gut.

Am häufigsten wird Rotkohl als gekochtes Gemüse unter Zugabe von einem sauren Apfel, ein paar Gewürznelken und Kümmel zubereitet. Probieren Sie doch auch mal die wohlschmeckende Rohkostvariante: Dazu raspeln und stampfen Sie den Rotkohl, vermischen ihn mit einer Salatsoße und schmecken das Ganze mit etwas Honig und einer abgeriebenen Zitronenschale ab. Bon Appetit und ein maßvolles, gesundes Genießen in der Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen Ihr Gesundheitsteam!

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Ernährung

„Nahrung für das Gehirn”

R by birgitH pixelio.de

Das menschliche Gehirn gilt als die Steuerzentrale des Körpers. In ihm laufen sämtliche Informationen zusammen und werden zu Reaktionen verarbeitet. Es hat vielfältige Aufgaben und ist u.a. dafür verantwortlich, dass der Mensch denken, fühlen, sehen und sich bewegen kann. Essentiell für die optimale Leistungsfähigkeit des Gehirns ist eine gute Durchblutung, die Zufuhr von Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen aus der Nahrung. Ein erheblicher Teil der Nährstoffe wird für den Schutz der Zellen und den Aufbau von Botenstoffen benötigt. Wesentliche Nährstoffe für die reibungslose Funktion sind Wasser, Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralstoffe.

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„FODMAP-arme Diät”

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

Die FODMAP-arme Diät wird häufig zur Behandlung von Patienten mit Reizdarmsyndrom oder Kohlenhydratintoleranz wie Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption empfohlen und beruht auf Erfahrungen.
Bei der Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption sollte vorerst auf Laktose bzw. Fruktose verzichtet werden, führt der Verzicht nicht zur Besserung der Beschwerden, kann die FODMAP-arme Diät ausprobiert werden. Neben Reizdarmpatienten und Menschen mit Laktoseintoleranz oder Fruktosemalabsorption können auch Patienten mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn von der FODMAP-armen Diät profitieren.

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„Fleisch”

gegrilltes Steak vom Rind

Anfang des Jahres 2014 stiftete eine Studie der Universität Graz reichlich Verwirrung, laut dieser seien Vegetarier öfter krank und hätten eine geringere Lebensqualität als Fleischesser. Tatsächlich wurde kurz danach von denselben Forschern eine Studie veröffentlicht, die genau das Gegenteil behauptet.

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